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Bundesregierung: Sonnenstrahlen gibt's gratis - Bürger-Energie Zittau-Görlitz

25.02.13  08:50 | Artikel: 955198 | News-Artikel (e)

Bundesregierung: Sonnenstrahlen gibt's gratis - Bürger-Energie Zittau-Görlitz
Karl-Anton Erath,
Vorstandsmitglied der Volksbank
Löbau-Zittau eG gründete eine
Energiegenossenschaft
Foto: Burkhard Peter
Sonnenstrahlen-Erntemaschinen - so nennen die Mitglieder der Energiegenossenschaft Bürger-Energie Zittau-Görlitz ihre Solaranlagen. Umweltschonend und klimafreundlich Energie erzeugen: Das war schon immer ein Wunsch von Karl-Anton Erath, dem Initiator der Genossenschaft.

"Warum fangen wir nicht endlich mit Nachdruck an, den nahezu unendlichen Energievorrat auszuschöpfen? Vorhandene Ressourcen nicht verbrauchen, sondern nutzen und vermehren. Sonne, Wind oder Biomasse stehen jedem Menschen zur Verfügung." Diese Gedanken ließen Erath nicht los.

Umweltthemen interessierten das Vorstandsmitglied der Volksbank Löbau-Zittau schon immer. 2009 erweiterte die Bundesregierung mit dem Marktanreizprogramm die Förderung für Solaranlagen. Da kam ihm die Idee, eine Energiegenossenschaft ins Leben zu rufen. Gemeinsam lassen sich Ziele besser erreichen.

Erath gründete deshalb noch im gleichen Jahr die Energiegenossenschaft: Er wurde in den Vorstand gewählt. Ein Aufsichtsrat aus fünf Personen begleitet die Genossenschaft mit kaufmännischem und technischem Sachverstand. Beide Gremien arbeiten ehrenamtlich.

Gemeinsam für die Region
Wichtig ist dem gelernten Bankkaufmann bei seinem Engagement der regionale Bezug. Er will Strom, der wenig Leistungsverluste hat, da er nah am Verbraucherort produziert wird. In Kraftwerken, die von regionalen Handwerkern aufgebaut werden, keine zusätzliche Fläche verbrauchen und keinen Lärm machen. Dieser Strom wird zu einem speziellen Preis an Verbraucherinnen und Verbraucher geliefert, die in der Region leben und arbeiten.

Erath hatte ehrgeizige Ziele: Er wollte für die Genossenschaftsmitglieder attraktive Gewinne erwirtschaften. Handwerksbetriebe aus der Region könnten die Anlagen bauen - das würde Arbeitsplätze sichern. Stellen Immobilieneigentümer ihre Dächer zur Verfügung, sollten sie eine zusätzliche Ertrags-Chance (Dachpacht) erhalten. Dies alles wurde mit der Genossenschaft realisiert.

Das Interesse wächst
Gegenwärtig betreibt die Genossenschaft elf Photovoltaik-Anlagen und ein Blockheizkraftwerk. Damit werden etwa 220.000 Kilowattstunden Strom erzeugt. Das entspricht dem Bedarf von rund 70.000 Haushalten. Für weitere Anlagen sucht die Genossenschaft neue Standorte. Aufwendig seien die jeweils erforderlichen Berechnungen - hier wünschte sich Erath weniger Bürokratie.

Mit Anteilen von 500 Euro bis maximal 10.000 Euro kann jeder bei der Zittau-Görlitzer Energiegenossenschaft einsteigen. Mittlerweile sind 150 Bürgerinnen und Bürger dabei. Nach Investitionen am Anfang konnte die Genossenschaft im Jahr 2011 erstmals eine Rendite von 4 Prozent ausschütten. Dieser Erfolg ist sicher ein Grund, warum die Zahl der Mitglieder wächst. Nun muss der Vorstand überlegen, wie er die Anteile der neuen Mitglieder am besten investiert.

Solaranlage im Garten
Erath geht mit gutem Beispiel voran: Er nutzt erneuerbare Energien. Das Dach seines Hauses eignet sich aus Denkmalschutzgründen nicht für eine Solaranlage. Er hat sie daher einfach in den Garten gestellt und unterstützt so seine Heizung und die Warmwasserbereitung. Scheint die Sonne einmal nicht, springt eine Holzpellet-Heizung ein.
Die Sonne meint es gut mit der Genossenschaft: Laut Deutschem Wetterdienst schien die Sonne 2011 in der Oberlausitz 2163 Stunden. Damit belegte die Region Platz zwei der sonnenreichsten Orte Deutschlands. 2012 gehörte Sachsen wieder zu den sonnenreichen Gegenden.




(Quelle: Bundesregierung)


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erneuerbare Energien | Energiepoplitik | Unternehmen

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