Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

BEE: Energiewende braucht Dynamik und regenerativen Technologiemix

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










BEE: Energiewende braucht Dynamik und regenerativen Technologiemix

06.03.13  07:00 | Artikel: 955232 | News-Artikel (e)

BEE: Energiewende braucht Dynamik und regenerativen Technologiemix
Dr. Hermann Falk,
BEE Geschäftsführer
Bild: Marc Darchinger,
Bundesverband Deutscher Stiftungen
Der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) widerspricht der Einschätzung von Bundesumweltminister Peter Altmaier, dass ein kostenoptimaler Ausbau Erneuerbarer Energien nur durch eine Verlangsamung der Energiewende zu erreichen sei. «Die bespiellose Technologie-Entwicklung der Erneuerbaren wurde durch die spezifische Einspeisevergütung und deren degressiver Ausgestaltung in Gang gesetzt. Innerhalb von zwei Dekaden wurden die Erzeugungskosten für eine Kilowattstunde Windstrom halbiert, die Kosten für die Kilowattstunde Fotovoltaik-Strom sogar in weniger als zehn Jahren. Marktdynamik hat hier mehr bewirkt als 40 Jahre Grundlagenforschung», erklärt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk.

"Abgesehen von unseren Klimaschutzzielen brauchen wir auch deshalb einen schnellen Ausbau, damit Erneuerbare Energien die Netz- und Systemsicherheit übernehmen können, die heute noch von konventionellen Kraftwerken geleistet wird", so Falk weiter. Jede Verlangsamung der Energiewende führe zu einer Zementierung fossiler Kraftwerksstrukturen, die den Erneuerbaren bereits heute oft im Weg stünden.

Eine aktuelle Studie des Beratungsunternehmens Consentec und des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesystemtechnik (Fraunhofer IWES) im Auftrag der Agora Energiewende zeigt außerdem, dass sich bis 2023 jährlich rund zwei Milliarden Euro sparen ließen, wenn deutlich mehr Windenergieanlagen an Land gebaut würden. "Genau hier aber will der Bundesumweltminister auf die Bremse treten", kritisiert Falk die aktuellen Pläne. Auch zeige die Studie, dass ein dezentraler Ausbau von Wind- und Solaranlagen nahe den Verbrauchszentren keine höheren Kosten verursache als an den so genannten "besten Standorten" (Wind im Norden, Fotovoltaik im Süden). "Eine Konzentration Erneuerbarer Energien auf wenige Standorte bedeutet mehr Netzausbau und höhere Erzeugungsschwankungen, da sich örtliche Wetterlagen stärker bemerkbar machen als bei einer breiten regionalen Streuung der Anlagen", sagt Falk.

Damit Erneuerbaren Energien in Zukunft die notwendige Ausgleichsenergie bereitstellen können, um ihre eigenen Schwankungen zu kompensieren, braucht es unter anderem einen breiten Technologiemix. "Wind- und Solarenergie können diese Aufgabe nicht allein stemmen", stellt Falk fest. Neben gut regelbaren Bioenergie- und verlässlichen Wasserkraftanlagen sei die Energiewende ebenso auf Geothermiekraftwerke angewiesen, deren Potenziale dringend gehoben werden müssten, so Falk.




(Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE))


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Unternehmen

Schlagworte:

Energiewende (541) | Technologiemix | Erzeugungskosten (3) | Kraftwerksstrukturen | Dr. Hermann Falk (5)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@955232







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

4.11.16 | Artikel: 970091
Stromanbieter sind nur die Monetarisierung des Marketing-Mix

Wirtschaftsunterricht, 11. Klasse, auf dem Lehrplan seht das Geheimnis, wie aus Marketingstrategien konkrete Aktionen abgeleitet werden können. Die Schüler lernen, dass man scheinbar überhaupt nichts produzieren muss, um am Markt erfolgreich zu sein.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
29.9.16 | Artikel: 970086
GrünStromJetons digitalisieren die Energiewende

Dass der persönliche Ökostromtarif am tatsächlichen Strommix aus der Steckdose nichts ändert, hat sich herumgesprochen. Dieser Umstand sorgt bei vielen umweltbewussten Verbrauchern für Ernüchterung.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.