Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

EU ProSun: EU registriert ab sofort chinesische Solarimporte

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










EU ProSun: EU registriert ab sofort chinesische Solarimporte

06.03.13  08:00 | Artikel: 955233 | News-Artikel (e)

EU ProSun: EU registriert ab sofort chinesische Solarimporte Europäische Industrie: "Wichtiger Schritt in laufenden Antidumping- und Antisubventionsverfahren"

Die Europäische Kommission hat mit dem heutigen Tage die Registrierung von Importen in Zusammenhang mit möglichen Antidumping- und Antisubventionszöllen auf Solarprodukte aus China begonnen. Importeure von Solarstrommodulen, Solarzellen und Solarwafern müssen ab sofort beim Zoll angeben, ob die Produkte aus China eingeführt wurden oder maßgeblich in China gefertigt worden sind. Auf so registrierte Produkte kann gegebenenfalls rückwirkend beim Importeur ein Zoll erhoben werden.

Die laufenden Antidumping- und Antisubventionsverfahren in Brüssel gehen auf eine Handelsbeschwerde der europäischen Solarindustrie, vertreten von EU ProSun, zurück. Seit September letzten Jahres ermittelt die Europäische Kommission gegen chinesische Hersteller. Spätestens Anfang Juni wird die Behörde eine vorläufige Entscheidung über Antidumpingmaßnahmen treffen. Werden Zölle eingeführt, können diese bis zu 90 Tage rückwirkend, also ab März, erhoben werden.

"Dumping ist das Grundübel im europäischen Solarmarkt", so Milan Nitzschke, Präsident der Industrieinitiative EU ProSun. "Der tägliche Bruch des Handelsrechtes durch China zerstört Tausende Industriearbeitsplätze in Europa. Wenn China erlaubt würde auf diese Art ein Monopol im Solarbereich zu schaffen, hätte das nicht nur katastrophale Auswirkung auf die europäische Solarindustrie, sondern auch auf Zulieferer, Materialhersteller und auf Tausende von Installateuren. Denn Monopole führen nun einmal nicht zu niedrigen Preisen, sondern zu steigenden Preisen."

Die Vereinigten Staaten von Amerika haben bereits im Jahr 2012 Antidumpingzölle auf Solarprodukte aus China verhängt. Da auch dort eine Rückwirkung möglich war, führte dies unmittelbar zu einem Rückgang von Dumpingimporten aus China ab März 2012. Nichtsdestotrotz ist aber der Solarmarkt in den USA 2012 gewachsen, die Zahl der Neuinstallationen ist massiv gestiegen und die durchschnittlichen Preise für die Verbraucher sind entsprechend dem technischen Fortschritt gesunken. "Das ist positiv für die Industrie und für die Verbraucher in den USA", so Nitzschke. Damit würden auch alle Anwürfe chinesischer Akteure ad absurdum geführt, die für den Fall von Antidumpingzöllen Arbeitsplatzverluste voraussagen. Nitzschke: "Die Zahl der Solar-Arbeitsplätze in den USA ist nach Verhängung der Zölle gestiegen. Fairer Wettbewerb ist eben besser als staatliche Planwirtschaft."




(Quelle: www.prosun.org)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Eneregiepolitik | Wettbewerb | international

Schlagworte:

Solarimporte (4) | China (25) | EU (200) | Antidumpingzölle (4) | Antidumpingzölle (4) | Arbeitsplätze (31)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@955233







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...