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Warum Facebook immer uninteressanter wird

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Warum Facebook immer uninteressanter wird

07.03.13  06:15 | Artikel: 955238 | News-Artikel (Red)

Ja, es gab wohl mal die Zeit, da war Facebook hip. Aber so, wie sie sich in den letzten Wochen und Monaten aufführen, graben sie sich ihr eigenes Grab. Jüngstes Beispiel? Der neue Dienst Vine von Twitter, eine Videosharing Anwendung wurde kurz nach dem Start von Facebook gekappt, so daß man keine Freunde mehr über Facebook finden kann.

Warum mich das stört und was das mit dem sinkenden Interesse an Facebook zu tun hat?

Meiner Ansicht sind speziell zwei Entwicklungen für Facebook gefährlich. Zum einen isoliert sich die Plattform mit diesem rigiden Aussperren immer mehr in einer Kultur, die vom Vernetzen lebt. Andere Plattformen bieten als ersten Schritt an, seine Freundesliste aus den “anderen Social Media Plattformen” zu befüllen. Die rigide Sperrpolitik kann hier durchaus zu indirekten Abwanderungstendenzen führen.

Zum anderen verliert Facebook gerade in seinem Herkunftsland, den USA an Attraktivität bei der “jungen Generation”. Auf einer Plattform aktiv sein, auf der auch schon die Eltern unterwegs sind, ist halt nicht wirklich etwas, das cool ist.

So melden aktuelle Nachrichten, dass es, auch wegen der oft schwer durchschaubaren Datenschutzbestimmungen von Facebook mittlerweile als hip gilt, der Plattform den Rücken zu kehren.

Möglicherweise haben wir schon mit dem Börsengang den Zenit von Facebook gesehen. Im Moment zumindest macht die Plattform nicht wirklich vieles, was sie für Nutzer attraktiver macht, sondern schädigt zum Teil eher ihr Image.

Es wird Zeit, dass man sich bei Facebook wieder mehr Gedanken um die Nutzer macht, anstelle nur auf den (Geld-)markt zu schauen, sonst bietet man zwar einen Blumenstrauß an Werbeformen an, der aber irgendwann kaum mehr jemanden erreicht.




Autor: Uwe Hauck: Living the Future

www.livingthefuture.de

Uwe Hauck arbeitet als Senior Software Engineer bei einem großen Finanzdienstleister und berät nebenberuflich KMUs zu Arbeitsplatz der Zukunft, Mobile Computing und Social Media und verbloggt seine Erkenntnisse unter www.livingthefuture.de



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Facebook (53) | Twitter (15) | Kommentar (56) | Entwicklungen




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