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RWE wieder mit mehr Gewinn - Energiewende muss wegen Finanznot langsamer voRWEg gehen. (Video)

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RWE wieder mit mehr Gewinn - Energiewende muss wegen Finanznot langsamer voRWEg gehen. (Video)

08.03.13  08:45 | Artikel: 955250 | News-Artikel (Red)

RWE wieder mit mehr Gewinn - Energiewende muss wegen Finanznot langsamer voRWEg gehen. (Video)
Peter Terium
Vorstandsvorsitzender
RWE AG | Bild: RWE
«Trotz schwieriger Rahmenbedingungen ist das Geschäftsjahr 2012 für die RWE AG gut gelaufen. Der Energiekonzern erzielte ein EBITDA von 9,3 Mrd. Euro und ein betriebliches Ergebnis von 6,4 Mrd. Euro - beide Werte liegen 10% über den Vorjahreswerten und damit über der im März 2012 veröffentlichten Prognose. Der Umsatz stieg auf 53,2 Mrd. Euro. Das nachhaltige Nettoergebnis lag wie prognostiziert bei 2,5 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. »

«Trotz schwieriger Rahmenbedingungen ist das Geschäftsjahr 2012 für die RWE AG gut gelaufen. Der Energiekonzern erzielte ein EBITDA von 9,3 Mrd. Euro und ein betriebliches Ergebnis von 6,4 Mrd. Euro - beide Werte liegen 10% über den Vorjahreswerten und damit über der im März 2012 veröffentlichten Prognose. Der Umsatz stieg auf 53,2 Mrd. Euro. Das nachhaltige Nettoergebnis lag wie prognostiziert bei 2,5 Mrd. Euro auf Vorjahresniveau. Dieser Ergebniswert ist die Basis für die Dividendenberechnung. Vorstand und Aufsichtsrat der RWE AG werden der Hauptversammlung daher am 18. April 2013 eine gegenüber dem Vorjahr unveränderte Dividende von 2 Euro je Aktie vorschlagen. »

Das teilte der Energiekonzern im Rahmen der Bilanzpressekonferenz für die RWE AG für das Jahr 2012 mit. Peter Terium zeigte sich mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

In Zukunft soll es zu einer Neuausrichtung des Konzerns kommen. So wolle man sich aus der Exploration und Förderung von Erdöl und Erdgas zurückziehen. Dazu hat der Vorstand der RWE AG beschlossen, "Optionen zu prüfen, sämtliche Anteile an der RWE Dea AG zu veräußern." Durch den Verkauf dieser Sparte würde es zu einer Entlastung des künftigen Investitionsvolumens kommen und die Finanzkraft des Unternehmens stärken.

Im Zusammenhang mit den erneuerbaren Energien heißt es:

«Angesichts der strukturellen Veränderungen auf dem europäischen Energiemarkt und ihrer Auswirkungen auf die Ertragsperspektiven des Konzerns erwartet RWE nach 2013 einen deutlichen Rückgang des Ergebnisniveaus. "Wir sind ein Unternehmen, das für seine Zukunft hart arbeiten muss", erklärte RWE-Vorstandsvorsitzender Peter Terium, "und wir stellen uns den Herausforderungen der Energiewende." Die grundlegende Ausrichtung des Konzerns - "nachhaltiger, robuster, internationaler" - hat Bestand, kann aber aufgrund des eingeschränkten finanziellen Spielraums nur mit verringertem Tempo verfolgt werden. »

Ein EBITDA von 9,3 Mrd. Euro kann durchaus als "eingeschränkter finanzieller Spielraum" gesehen werden.


Interview mit Peter Terium, Vorsitzender des Vorstands der RWE AG,
zur Geschäftsentwicklung im Jahr 2012 | Quelle: RWE AG


Alle Zahlen und Fakten zum Jahresabschluss finden Sie auf der Seite
"Entwicklung des Geschäftsjahres 2012" der RWE AG.




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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erneuerbare Energien | Unternehmen

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Energiekonzern (30) | RWE (55) | Bilanzpressekonferenz | EBITDA (2) | Gewinn (8) | Finanznot | Energiewende (372) | Peter Terium (8)




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