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«Was kostet denn ne Homepage?» und andere Antworten

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«Was kostet denn ne Homepage?» und andere Antworten

29.03.13  10:30 | Artikel: 955273 | Proteus Fach-Artikel

«Was kostet denn ne Homepage?» und andere Antworten«Was kost′ denn ′ne Homepage?»: Oft genug hört man diese Fragen von Kunden, Kollegen oder Freunden oder liest diese in Foren, in den Suchbegriffen von Google oder in irgendwelchen FAQ-Listen. Die Antwort ist so trivial wie kompliziert: von nichts bis Millionen; je nachdem was das Ding Homepage denn so alles können soll.

Mal eines vorneweg: Mittlerweile hat es sich eingebürgert, dass auch begriffe eine gewisse Wertigkeit haben. Homepage klingt nach billig; so wie das Angebot eines großen Providers in Deutschland, nach Lidl, Aldi und Co. Internetseite, Internetpräsenz oder Website hat sich mittlerweile für die kommerziellen oder gewerblichen Seiten etabliert.

Also stellt sich zum ersten mal die Frage, für wen und für welchen Zweck denn solch eine Seite sein soll. Der Privatmann oder der kleine Verein hat sicherlich andere Vorstellungen von inhaltlichen Darstellungen, wie das Industrieunternehmen mit eigener Marketingabteilung, was allerdings in keiner Weise qualitätsmäßig wertend ist.

Erst in letzter Zeit konnten wir erleben, wie Kompetenz und Erfahrung des Marketings eher kurios waren. "Smartphones sind ja nur eine Modeerscheinung"... Klar, Computer und das Web wohl auch. Was nützt die ganze Erfahrung, wenn man auf dem Wissen von vor Jahren stehen bleibt und sich nicht weiter entwickelt? Aber das ist wohl eine andere Geschichte.

Wer ist die Zielgruppe? Was soll an Informationen in die Öffentlichkeit transportiert werden? Und warum wird so eine Website den überhaupt benötigt?, sind die zentralen Fragen, die man sich vor jeglicher Kostendiskussion stellen muss. Diese Faktoren können die weitere Vorgehensweise erheblich beeinflussen.

Machen oder machen lassen ...

Zu klären ist dann, in welchem Umfang und mit welcher Aktualität die Seite betrieben werden soll - Stichwort Content Management System, also Daten selbst eingeben? -, welche Funktionen sollen realisiert werden - Kontaktformular, Umkreissuche via PLZ, Suchfunktionen, Datenbankabfragen, ... - und, ob vielleicht sogar ein Shop integriert werden soll.

Das alles bestimmt letztendlich den Preis; und natürlich, ob man gewillt ist, das selbst zu machen oder fremd zu vergeben. Nach unserer Meinung liegt die Kernkompetenz eines Bäckers, Rechtsanwaltes oder Firmeninhabers allerdings nicht im Bereich Website-Erstellung. Und auch meist nicht in der von Familienmitgliedern.

Trotzdem bleibt immer noch eine große Bandbreite: Homepagebaukasten von 4 Mal 4 oder doch was eigenes, individuelles? Diese Entscheidung gilt es zu treffen. Wobei man hier auch klar fragen muss: möchte ich ein Standardpaket, das viele andere - oft auch mit gleichen Elementen - auch haben? Oder will ich mich profilieren?

Das ist dann wie die Frage, die ein Kunde stellen könnte: Warum sollte ich bei Ihnen was kaufen? Wer die Antwort nicht weiß, ist vielleicht im falschen Business.

... ein Richtwert

Mal als grober Richtwert: eine kleine Website bekommt man auf dem freien Markt wohl ab einem mittleren 3-stelligen Betrag. Nach oben natürlich keine Grenzen. Wer Amazon, eBay und Co. als Vorbild hat, muss schon ordentlich Scheine über den Tisch reichen.

Neben dem Preis sollte man auch das Unternehmen ein wenig einschätzen können. Wenn "alles kein Problem" ist, dann mal genauer nachfragen. Gute Anbieter raten dem Kunden oft auch, erst mal kleine Brötchen zu backen.

Hintergrund? Das eigene Risiko minimieren - was, wenn die Seite nicht läuft, z.B. bei einer neuen Geschäftsidee; dann hat man nicht so viel investiert - und um die Arbeitsweise der beteiligten Personen kennen zu lernen. Wenn es dann wie gewünscht läuft, kann man ja weitermachen. Und auch die Betreuung und Erreichbarkeit nach Fertigstellung des Auftrages ist wichtig. 0900-Nummer? Oder nur per Webformular oder Mail zu erreichen?

Wer sich also mit dem Gedanken trägt eine eigene Internetseite ins Netz zu bringen, sollte sich - gerade im kommerziellen Bereich - mit einer entsprechenden Firma in Verbindung setzen und sich - kostenlos und unverbindlich - beraten lassen.

Auch wenn es keinen Auftrag gibt, hat man als Anbieter vielleicht wenigstens einen guten Eindruck hinterlassen. Ein Ratschlag, den sich so manches Unternehmen mal zu Herzen nehmen sollte. Aber auch das ist eine andere Geschichte.


weitere Artikel zum Thema:

01.06.11: Websiteerstellung: nicht immer trivial
08.09.11: Cookies und Website-Tracking: Chancen, Risiken und Nebenwirkungen
18.02.11: Was eine gute Website braucht
30.11.11: Von Content Management Systemen, Homepagebaukästen und Open Source



Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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