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Würth Solar gibt große Teile des Solargeschäfts ab

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Würth Solar gibt große Teile des Solargeschäfts ab

15.03.13  14:30 | Artikel: 955288 | News-Artikel (e)

Würth Solar gibt große Teile des Solargeschäfts abWürth Solar wird wesentliche Teile seines Geschäfts an die BayWa sowie voraussichtlich einen zweiten Partner abgeben. Grundlage für diese Entscheidung war ein umfassender interner Bewertungsprozess zu den Zukunftsperspektiven der Solaraktivitäten bei Würth Solar sowie eingehende Gespräche mit möglichen Partnern zum Potenzial der bestehenden Aktivitäten.

"Wir sind zu dem Ergebnis gekommen, dass wesentliche Rahmenbedingungen und Erfolgsvoraussetzungen im Photovoltaikmarkt weniger gut auf die Würth-Gruppe zutreffen als auf Unternehmen, die die Erneuerbaren Energien als Kerngeschäft definiert haben", sagt Karl-Heinz Groß, Geschäftsführer von Würth Solar. Die Herausforderungen wären für alle Markteilnehmer gewaltig, böten aber auch zahlreiche Chancen für Unternehmen, die Solaraktivitäten als ihr Fokusgeschäft definierten.

"Wir haben mit der BayWa einen zuverlässigen Partner gefunden, der bereits lange Jahre erfolgreich auf dem Energiemarkt sowie dem Gebiet der Erneuerbaren Energien tätig ist. Die BayWa übernimmt unser aufgebautes Know-how sowie die Erfahrung unserer Mitarbeiter in den Bereichen Trade und Montagesysteme. Die gleichen Bedingungen treffen auf weitere Unternehmenspartner zu, mit denen wir in fortgeschrittenen konkreten Verhandlungen hinsichtlich des Solarkraftwerkbereichs stehen. Unser Solargeschäft wird in diesen Unternehmen weitergeführt!", so Karl-Heinz Groß.

Zusammengefasst bedeutet das:

  • Die BayWa übernimmt – vorbehaltlich der kartellrechtlichen Zustimmung – die Aktivitäten von Würth Solar im Bereich Fachhandel in Deutschland und der Schweiz (SolarMarkt Schweiz) sowie den O&M-Bereich für die Solarkraftwerke. Hinzu kommt der Erwerb des Montagesystem-Herstellers Creotecc mit seinen Aktivitäten in Deutschland und den USA.
  • Mit weiteren Partnern wird aktuell die Übernahme der Solarkraftwerk-Aktivitäten verhandelt.
  • Der Bereich Kundenservice bleibt bei Würth und wird bestehende Anlagen warten, reparieren, überwachen und nachrüsten.

"Unser zentrales Anliegen war und ist es, unseren Mitarbeitern eine Zukunftsperspektive zu geben. Rund 180 unserer insgesamt aktuell 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden neue Chancen bei einem der Investoren oder in den fortgeführten Aktivitäten innerhalb der Würth-Gruppe, hier insbesondere in unserem eigenen Kundenservice haben. Circa 50 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die derzeit in Bereichen arbeiten, die nicht an die Käufer übergeben bzw. fortgeführt werden, unterstützen wir intensiv bei der Suche nach neuen Aufgaben", sagt Jörg Murawski, Mitglied der Führungskonferenz der Würth-Gruppe.





(Quelle: Würth Solar)


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Unternehmen

Schlagworte:

Würth Solar | BayWa | Zukunftsperspektiven (2) | Rahmenbedingungen (19) | Photovoltaikmarkt (3)




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