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Trotz Kälte niedrige Strompreise in Deutschland

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Trotz Kälte niedrige Strompreise in Deutschland

15.03.13  18:00 | Artikel: 955291 | News-Artikel (Red)

Trotz Kälte niedrige Strompreise in Deutschland«Trotz der aktuellen Kältewelle, die in Mitteleuropa wieder für frostige Temperaturen sorgt, bleibt der Börsenstrompreis in Deutschlabnd verhältnismäßig gering. Für eine Kilowattstunde(kWh) deutschen Grundlaststroms zur Lieferung am morgigen Mittwoch hat sich am Spotmarkt der European Power Exchange EPEX ein Preis von 5,53 Cent eingestellt.» Das berichtet das Internationale Wirtschaftsforum Regenerative Energien (IWR) in einer aktuellen Meldung.

Dieser Preis liege zwar über dem Monatsdurchschnitts-Preis für Februar 2013 in Höhe von 4,46 Cent/kWh, sei aber deutlich günstiger als der Preis im Nachbarland Frankreich. Dort koste der Grundlaststrom für den morgigen Tag rund 7,46 Cent/kWh. Damit sei der französische Strom rund 35 Prozent teurer als der deutsche Strom. Die überraschende Kältewelle habe den Strombedarf in Frankreich ansteigen lassen, da dort vielfach Elektrizität zu Heizzwecken eingesetzt werde. Die Experten der EPEX sprechen davon, dass der französische Strompreis thermosensitiv sei. Trotz der Nutzung der Kernenergie in Frankreich, die dort etwa drei Viertel der Stromerzeugung abdeckt, seien die Börsen-Strompreise in Deutschland signifikant geringer als im Nachbarland. Dies würde an kalten Tagen besonders deutlich erkennbar.

Beitrag von Wind- und Sonnenstrom deckt Lastspitzen ab

"In Deutschland hingegen leisten Windenergie und besonders die Solarenergie zu den nachfragestarken Mittagszeiten einen wichtigen Beitrag zur Stromversorgung. Dank des regenerativen Stroms, der weitgehend über den Spotmarkt der EPEX auf den Markt gebracht wird, bleibt der Börsen-Strompreis in Deutschland damit deutlich geringer als in Frankreich. Zudem machen Wind- und Solarenergie das Zuschalten von weiteren konventionellen Kraftwerken überflüssig." so das IWR.

Beispielsweise hätten heute Mittag, zur Zeit der höchsten Nachfrage, Windenergie- und Solaranlagen mit einer Leistung von über 8.600 MW zur Stromversorgung in Deutschland beigetragen. So würden konventionelle Kraftwerke mit einer Leistung von lediglich etwa 57.300 MW zur Stromerzeugung gebraucht werden. Ohne Wind und Sonne wären es knapp 66.000 MW gewesen. Insgesamt sind in Deutschland nach Angaben der Bundesnetzagentur konventionelle Kraftwerke mit einer Leistung von etwa 100.000 MW betriebsbereit.

Der aktuelle Börsenstrompreis wird von uns täglich erfasst und steht Ihnen auf unserer Strompreisseite nebst Diagrammen zur Verfügung.




Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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Themenbereiche:

Photovoltaik | erneuerbare Energien | Strompreis

Schlagworte:

Kältewelle | Mitteleuropa | Börsenstrompreis (16) | Spotmarkt (16) | EPEX (14) | Nachfrage (6) | Lastspitzen | Wind- und Sonnenstrom




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