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Podiumsdiskussion zur Zukunft der Energiewende in Husum

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Podiumsdiskussion zur Zukunft der Energiewende in Husum

21.03.13  12:07 | Artikel: 955312 | News-Artikel (e)

Podiumsdiskussion zur Zukunft der Energiewende in HusumExperten aus Wirtschaft und Politik eröffnen die Messe New Energy Husum

Mit einer Schlüsselrede zur Energiewende und einer Podiumsdiskussion haben Messechef Peter Becker und Experten aus Wirtschaft und Politik heute Vormittag die Leitmesse New Energy Husum eröffnet. Bis zum 24. März stellen auf dem Husumer Messegelände mehr als 300 Aussteller aus dem gesamten Spektrum der erneuerbaren Energien ihre Produkte und Dienstleistungen aus.

"Seit nunmehr elf Jahren machen wir es uns mit der New Energy Husum zur Aufgabe, die Unternehmen der Erneuerbaren mit einer internationalen Plattform zu stärken und Bürgerinnen und Bürger über den Einsatz sämtlicher erneuerbarer Energiequellen zu informieren", sagte Messechef Becker in seiner Ansprache. Die traditionell stärksten Ausstellersegmente seien auch dieses Jahr wieder Biomasse/Biogas, Kleinwind und Photovoltaik. Zu den weiteren wichtigen Messethemen zählen die Bereiche Wasserkraft und Passivhaus sowie Speicherung und Elektromobilität.

Stephan Schwartzkopff betonte in seiner Schlüsselrede, dass es "jenseits der Energiewende Zeit ist für eine neue Normalität." Der Vorstandsprecher des Kompetenznetzwerks Nachhaltige Mobilität forderte unter anderem "verlässliche Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien und eine Förderung für Systeme nachhaltiger Mobilität".

Politischen Rückenwind nutzen

"Die Energiewende ist eine ökologische Notwendigkeit und sie ist eine ökonomische Chance. Auch und gerade für Schleswig-Holstein, auch und gerade für die Aussteller hier auf der New Energy Husum", sagte Ralph Müller-Beck, Staatssekretär des schleswig-holsteinischen Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Technologie. "Wir wollen Wertschöpfung erzielen und Arbeitsplätze schaffen. Wenn die Energiewende hier, in Schleswig-Holstein, stattfinden soll, wenn wir wieder Vorreiter werden wollen, dann müssen sich alle Akteure im Lande der Tatsache bewusst sein, dass sie noch stärker zusammenarbeiten müssen", so Müller-Beck. Er forderte die rund 300 Zuhörer auf, die Erfahrungen, die natürlichen Gegebenheiten und den politischen Rückenwind in Schleswig-Holstein zu nutzen und die Stärken zu bündeln.

"Bei der Energiewende geht es nicht nur um einen ‚Atomausstieg’, um einen Tausch der Energieträger, eine Veränderung des Energie-Mixes. Vielmehr wird sich die Art, wie wir Energie erzeugen, verteilen und verbrauchen, grundlegend ändern", ergänzte Benn Olaf Kretschmann, Geschäftsführer der Stadtwerke Husum GmbH. "Die Energiewende ist kein technisches Thema, sondern vor allem ein gesellschaftliches. Sie ist ein Transformationsprozess, der die komplette Erneuerung der Versorgungssysteme begleitet" sagte Kretschmann.

Grüne Arbeitsplätze schaffen

Einen Ausblick ins Nachbarland Dänemark gab Peter Rathje, Geschäftsführer des Unternehmens ProjectZero. Die öffentlich-private Partnerschaft spielt eine maßgebliche Rolle bei der Umsetzung der Vision, die dänische Gemeinde Sønderborg bis zum Jahr 2029 in eine CO2-neutrale Region zu verwandeln und dadurch nachhaltiges Wachstum und eine Vielzahl neuer grüner Arbeitsplätze zu schaffen

"In der Grenzregion haben wir sowohl die Ressourcen als auch die Kompetenzen, um die Aufgaben für das Erreichen der Energie- und Klimaziele Deutschlands und Dänemarks zu bewältigen", sagte Rathje. "Durch eine weitere Stärkung der Zusammenarbeit und eine bessere Beteiligung der Städte wird es uns gelingen, die Abhängigkeit von nationalen Lösungen zu reduzieren, Raum zu schaffen für Innovationen, Unternehmens- und Bürgerbeteiligungen und neues Wachstum und grüne Arbeitsplätze zu generieren."


Über die New Energy Husum
In den vergangenen Jahren hat sich die New Energy Husum als eine der bedeutendsten Messen im Bereich der erneuerbaren Energien etabliert. Seit 2002 dient sie als Schaubühne für eine dezentrale Energieerzeugung auf Basis aller erneuerbaren Energien. Die Themen und Techniken reichen im Einzelnen von Kleinwind (bis 100 kW), über Biogas, feste Biomasse (Pellet, Scheitholz und Hackschnitzel für Heizungen), Solarthermie, Photovoltaik, Elektromobilität bis hin zur oberflächennahen Geothermie, Energiespeicher, energieeffizientem Bauen und dem Betrieb von Mini-BHKWs. Vom 21. bis 24. März 2013 treffen sich wieder Experten und führende Hersteller in der nordfriesischen Stadt Husum, um in einem rasant wachsenden Markt die Weichen für notwendige Innovationen zu stellen.




(Quelle: Messe Husum & Congress)


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Veranstaltung

Schlagworte:

Podiumsdiskussion (2) | New Energy Husum | Energiewende (372) | Schlüsselrede | Peter Becker | ökologische Notwendigkeit




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