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Studie: Wie unterschiedlich die Deutschen auf steigende Energiepreise reagieren

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Studie: Wie unterschiedlich die Deutschen auf steigende Energiepreise reagieren

03.04.13  10:10 | Artikel: 955355 | News-Artikel (e)

Studie: Wie unterschiedlich die Deutschen auf steigende Energiepreise reagierenEin Viertel schränkt Konsum ein, um die finanzielle Belastung auszugleichen
Besserverdiener investieren in energieeffiziente Geräte

Die Energiekosten steigen deutlich an. Mit 54 Prozent versucht die Mehrheit der deutschen Konsumenten, über Energiesparmaßnahmen die zunehmenden Kosten zu kompensieren. Mehr als ein Drittel will in moderne Haushaltsgeräte investieren, die weniger Energie verbrauchen. Ein Viertel plant, Ausgaben für Konsumgüter und Freizeitaktivitäten einzuschränken, um die Mehrbelastung auszugleichen. Das sind die Ergebnisse der aktuellen IPSOS-Studie der CreditPlus Bank «Verbraucherindex Februar 2013».

Die deutschen Strompreise zählen zu den höchsten in ganz Europa. Wie die Bundesnetzagentur verkündete, wird von 2013 an zudem die Ökostrom-Umlage voraussichtlich um 50 Prozent steigen. Die IPSOS-Studie der CreditPlus Bank zum "Verbraucherindex Februar 2013" zeigt, wie unterschiedlich die deutschen Verbraucher auf die höheren Energiekosten reagieren.

Knappe Mehrheit der Deutschen will auf nichts verzichten

54 Prozent der Konsumenten versuchen, über Energiesparmaßnahmen der Preissteigerung entgegen zu wirken. Das geht allerdings nur so weit, dass der eigene Lebensstandard nicht eingeschränkt werden muss. Diese Auffassung vertreten vor allem die über 55-Jährigen und Frauen.

Zudem will mehr als ein Drittel der Befragten in moderne Haushaltsgeräte investieren, um langfristig die steigenden Energiekosten zu reduzieren. Das haben vor allem Besserverdienende mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen von 3.500 Euro und mehr vor. In dieser Gruppe geben 42 Prozent an, sich energieeffiziente Geräte anschaffen zu wollen.

Geringverdiener müssen sich zunehmend einschränken

Ein Viertel der Konsumenten ist angesichts der steigenden Energiepreise dazu bereit, den Lebensstandard anzupassen und weniger Geld für Konsumgüter und Freizeitaktivitäten auszugeben. Das scheint vor allem das Los der Geringverdiener zu sein: Unter den Befragten mit einem monatlichen Haushaltsnettoeinkommen unter 1.500 Euro wollen sich 40 Prozent einschränken.  25 Prozent der deutschen Verbraucher legen auch schon Geld zurück, weil sie mit weiteren Preissteigerungen rechnen. Jeder fünfte Konsument gibt hingegen an, dass er sein Konsumverhalten überhaupt nicht ändern wird beziehungsweise kann. Darunter befinden sich vor allem Besserverdiener, Rentner und Personen, die noch in der Ausbildung sind oder nicht berufstätig.

Finanzierungen kommen für Normalverdiener infrage

Die Finanzierung von energieeffizienten Geräten beziehungsweise Energiesparmaßnahmen, wie zum Beispiel für neue Isolierfenster, kommt nur für 12 Prozent der Verbraucher infrage. Am ehesten ist dies eine Option für die Normalverdiener mit einem mittleren monatlichen Haushaltsnettoeinkommen zwischen 1.500 bis 2.500 Euro: In dieser Gruppe wären 15 Prozent zur Aufnahme eines diesbezüglichen Kredits bereit.

Weitere Infos zu den Studienergebnissen stehen hier zum Download bereit.

Eine interaktive Infografik, die die Kernergebnisse anschaulich darstellt, finden Sie hier.

Hintergrund:
An dem Verbraucherindex für Deutschland Februar 2013 der CreditPlus Bank AG haben sich 2.000 Privatpersonen ab 14 Jahren beteiligt. Die repräsentativen Stichproben wurden vom 30.01.2013 bis zum 12.02.2013 durchgeführt.




(Quelle: CreditPlus Bank AG)


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Finanzen | Studie

Schlagworte:

Studie (173) | Energiepreise (7) | Energieeffizienz (46) | Energiekosten (15) | Preissteigerung (5) | Energiesparmaßnahmen (2) | Konsumenten (2) | Lebensstandard




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