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Gegen Strafzölle: Installateure überprüfen ihre Zulieferer und passen ihr Beschaffungsverhalten an.

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Gegen Strafzölle: Installateure überprüfen ihre Zulieferer und passen ihr Beschaffungsverhalten an.

05.04.13  06:45 | Artikel: 955364 | News-Artikel (e)

Gegen Strafzölle: Installateure überprüfen ihre Zulieferer und passen ihr Beschaffungsverhalten an.Installationsbetriebe sprechen sich mehrheitlich gegen Strafmaßnahmen und europäische Schutzzölle aus. Sollte eine solche Regelung eingeführt werden, wollen die Installateure ihre Sortimente anpassen. Davon wären auch europäische Produkte mit chinesischen Komponenten betroffen.

Seit März müssen die Importe chinesischer Photovoltaik-Hersteller bei den EU-Behörden registriert werden. Dies betrifft chinesische Hersteller von kristallinen Photovoltaikmodulen, Wafern und Zellen. Im Juni, so vermuten Experten wird die EU-Kommission dann über die Erhebung von möglichen Schutzzöllen, den sogenannten Anti-Dumpingzöllen, vorläufig entscheiden. In einer Blitzumfrage unter rund 120 europäischen Installateuren analysiert der Markt- und Meinungsforscher EuPD Research jetzt die Notwendigkeit und Akzeptanz dieser Schutzzölle auf Solarkomponenten. Während bezüglich der Stimmungslage bei den Projektierer und Anlagenbauern in dieser Frage bereits etliche Informationen gesammelt wurden, widmet sich EuPD Research nun der Gruppe kleinerer Handwerksbetriebe.

"Im Zuge der aktuellen Befragung zeigt sich, dass sich eine Mehrzahl der befragten Installationsbetriebe ausdrücklich gegen solche Strafmaßnahmen positioniert", erklärt Dr. Thomas Olbrecht, Head of Sales beim Marktforscher EuPD Research. "Zu den häufigsten Argumenten der Installateure zählt schlicht "die Gefährdung des eigenen Geschäftsmodells" sowie "generell steigende Preise" aufgrund der diskutierten Schutzzölle. Viele Installateure fürchten zudem, dass auch europäische Produkte aufgrund ihrer chinesischen Zulieferer von Strafmaßnahmen betroffen sein könnten", so Olbrecht weiter.

Sollten dennoch europaweite Schutzzölle eingeführt werden, dann werden sich die Installateure erwartungsgemäß verhalten. Betriebe mit chinesischen Produkten im Portfolio gaben an, dass sie dann chinesische Produkte nur noch über den Handel beziehen wollen, um so das Risiko rückwirkender Zahlungen zu minimieren. Einige Installateure mit chinesischem Produktportfolio erwägen auch einen Wechsel der Anbieter und würden dann europäischen Produzenten den Vorzug geben. Wenig verwunderlich: Installateure, die bereits jetzt nur europäische Produzenten im Angebot haben, werden dann ihr Beschaffungsverhalten zwar nicht ändern, doch in diesen Betrieben will man dann die genauen Produktspezifikationen und die Liste der Zulieferländer genau prüfen, so das Ergebnis der Befragung von EuPD Research.

Unzufrieden ist die Mehrzahl der Installateure jedoch mit der Informationspolitik der chinesischen Hersteller. Hier erwarten die Betriebe vor allem Klarheit und Offenheit und wünschen sich, dass die Hersteller sie stärker in die Diskussion mit einbeziehen und überdies darstellen, welche Auswirkungen mögliche Schutzzölle auf die Liefersituation, die Preise und eventuelle rückwirkende Zahlungen haben. Von den Medien erwarten die Installateure eine Versachlichung des Themas. Publikumsmedien würden tendenziell eher parteipolitische Arbeit leisten und ihre Rolle als neutraler Informationsvermittlers nur unzureichend ausfüllen, so die Installateure.




(Quelle: EuPD Research)


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik

Schlagworte:

Zulieferer | Strafzölle (6) | Installateure (2) | Beschaffungsverhalten | Strafmaßnahmen




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