Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Das Problem mit dem Kommerz. Warum Nutzer wirklich gehen.

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Das Problem mit dem Kommerz. Warum Nutzer wirklich gehen.

11.04.13  09:00 | Artikel: 955384 | News-Artikel (Red)

Facebook verliert Nutzer, heißt es wieder mal. Ich denke, das ist nicht ganz von der Hand zu weisen, aber man sollte sich schon fragen, warum eigentlich.

Und hier greift meiner Ansicht nach die zunehmende Kommerzialisierung des Dienstes. Nicht umsonst gewinnen Dienste wie Snapchat oder Instagram immer mehr das Interesse der jungen Nutzer, Dienste,die nicht mit immer mehr zum Teil schon fast bösartig getarnter Werbung kommen. Was viele im Fernsehen schon seit langem nervt , dass stört offensichtlich zunehmend auch auf Facebook.

Natürlich kann ein kostenloser Dienst auf Dauer ohne Werbeeinnahmen nicht überleben. Aber man sollte sich schon fragen, ob es sinnvoll ist, die Werbung so in den Nachrichtenstrom zu mischen, dass es immer schwerer wird, zwischen echter Information und gekaufter Werbung zu unterscheiden.

Zumal Social Media noch eine andere Qualität hat, die es zu beachten gilt. Social Media lebt von der Kommunikation auf Augenhöhe, und die meiste Werbung bedient diesen Wunsch leider nicht. Während einige wenige mittlerweile den direkten Kundendialog pflegen, wird auch in Social Media noch viel zu oft plump das ach so überlegene Produkt angepriesen. Das will aber keiner mehr hören, glauben auch immer weniger. Ehrliche Informationen, Hilfe bei Problemen mit dem Produkt, inhaltliche relevante Informationen, das ist es, was in den Social Media Kanälen wirklich interessiert. Aber gerade das verliert sich in Facebook immer mehr im Wust von Sponsored News, Werbepostings und überpositiven Produktinformationen.

Insofern muss sich jeder Dienst bewusst sein: Werbung ja, aber so, dass sie sich klar vom eigentlichen Dienst unterscheidet. Hier ist meiner Ansicht nach für Agenturen die größte Herausforderung. Wie biete ich meinem Marketingkunden eine Lösung, die nicht nur ihn, sondern auch den Social Media Nutzer zufriedenstellt. Denn, auch wenn das immer noch in manchen Köpfen nicht angekommen ist. Der Wurm muss dem Fisch schmecken, nicht dem Angler!

Sonst ist der Nutzer mittlerweile schneller weg, als es dem Dienstleister lieb sein kann. Und je häufiger der Nutzer wechseln muss, um so größer auch die Chance für Dienste wie app.net, die kostenpflichtig aber dafür werbefrei sind. So hat vor kurzem eine kostenlose Invitationkampagne sicherlich viele neue Nutzer zu app.net gebracht. Und ich wage zu behaupten, dass sicherlich einige dabei sind, die den Schritt zum Bezahlangebot wagen werden.




Autor: Uwe Hauck: Living the Future

www.livingthefuture.de

Uwe Hauck arbeitet als Senior Software Engineer bei einem großen Finanzdienstleister und berät nebenberuflich KMUs zu Arbeitsplatz der Zukunft, Mobile Computing und Social Media und verbloggt seine Erkenntnisse unter www.livingthefuture.de



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Kommentar | soziale Netzwerke | Marketing

Schlagworte:

Marketing (42) | Medien (38) | Nachhaltigkeit (10) | soziale Netzwerke (31)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@955384







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
2.12.16 | Artikel: 970096
EAID wendet sich gegen die Aufweichung des Europäischen Datenschutzes durch deutsche Gesetze

Die Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz (EAID) befürchtet eine deutliche Verschlechterung des Datenschutzes …

31.12.16 | Artikel: 970101
Editorial: Frohes neues Jahr - Schlusswort der Redaktion

Noch ein paar Stunden und wir haben das Jahr 2016 auch hinter uns gebracht. Zeit, um kurz innezuhalten, um auf das alte Jahr zurückzublicken und ein paar Worte darüber zu verlieren.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
28.12.16 | Artikel: 970103
Unglaublich leichtsinnig: Wenn der elektronische Datenschutz unterschätzt wird

Bei dem Begriff Compliance denken die meisten Menschen an Korruptionsaffären, unlautere Geschäfte und Verwicklungen von Politik und Wirtschaft, die hierzulande eigentlich verpönt sind.

20.12.16 | Artikel: 970097
Presseausweise auch für Blogger und nebenberufliche Journalisten ausstellen!

Die Innenminister und der Presserat haben vereinbart, dass künftig ein bundeseinheitlicher Presseausweis eingeführt und ausschließlich an volljährige, hauptberufliche Journalisten ausgegeben werden soll .

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
2.12.16 | Artikel: 970096
EAID wendet sich gegen die Aufweichung des Europäischen Datenschutzes durch deutsche Gesetze

Die Europäischen Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz (EAID) befürchtet eine deutliche Verschlechterung des Datenschutzes …

29.11.16 | Artikel: 970095
Cyber-Angriffe auf Telekom: BSI fordert Umsetzung geeigneter Schutzmaßnahmen

Am 27. und 28. November 2016 sind über 900.000 Kundenanschlüsse der Deutschen Telekom von Internet- und Telefonieausfällen betroffen gewesen.

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!