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Wasserkraftnutzung ist wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen Energiewende

18.04.13  11:00 | Artikel: 955423 | News-Artikel (e)

Wasserkraftnutzung ist wichtiger Bestandteil einer nachhaltigen EnergiewendeDie Wasserkraft ist seit jeher die bedeutendste regenerative Energiequelle in Deutschland. Wasserkraftnutzung ist ausgereift, steht rund um die Uhr zur Verfügung und kann auch als Energiespeicher genutzt werden. Demnach ist sie auch für die Zukunft eine verlässliche Säule in der deutschen Energiewende und ergänzt optimal den Verbund der Erneuerbaren Energien.

Allerdings stehen die Zuwächse bei der Wasserkraftnutzung fast still. Besonders die Kleinwasserkraft wurde immer mehr aufgegeben. Stattdessen werden nur noch Standorte an großen Flüssen als wirtschaftlich eingeschätzt. Aber gerade die Reaktivierung der Wasserkraftnutzung an kleinen Flüssen und Bächen bietet deutschlandweit, nicht nur im Alpenvorland sondern auch im Mittelgebirge und sogar im Norddeutschen Tiefland, ein hohes Energiepotential. Durch ihre Dezentralität ist eine verbrauchernahe, stetige und krisensichere Stromversorgung gewährleistet.

Dr. Axel Berg, Vorsitzender der deutschen Sektion von EUROSOLAR e.V., erklärte dazu bei der heutigen Fachtagung in Bonn: "Wasserkraft ist nicht nur unerschöpflich und im Einklang mit der Natur. Vor allem sind die Möglichkeiten der Wasserkraft noch nicht mal ansatzweise ausgeschöpft. Uns geht es darum, mit einigen Mythen aufzuräumen und durch Informationen dazu beizutragen, dass die Diskussion um Wasserkraft sachlich geführt wird und langfristig mehr und effizientere Wasserkraftwerke gebaut werden."

Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW ergänzte: "Das Thema Wasserkraftnutzung gewinnt unter den starken Eindrücken der Energiewende wieder an Bedeutung. Dezentralität, Grundlastfähigkeit, Speicherfähigkeit und Netzstabilisierung sind ihre Stärken. In einem Energiesystem der Zukunft wird eine nachhaltige Wasserkraftnutzung daher ihren Stellenwert behaupten. Vor dem Hintergrund der EG-Wasserrahmenrichtlinie setzt das Land Nordrhein-Westfalen auf einen gewässerökologisch verträglichen Ausbau der Wasserkraft durch Reaktivierung und Optimierung von Anlagen sowie den Einsatz von Wasserkrafttechnik an bestehenden Stau- und Infrastrukturanlagen.

Die Landesregierung NRW hat bisher 186 Anlagen mit einer Gesamtleistung von mehr als 18 Megawatt gefördert. Die Gesamtfördersumme von etwa 13 Mio. Euro löste weitere Investitionen von mehr als 50 Mio. Euro aus. Dazu trägt seit 2001 auch das Büro für Wasserkraft der EnergieAgentur.NRW in Bad Sassendorf bei." (www.wasserkraft.nrw.de)




(Quelle: EUROSOLAR e.V.)


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Wasserkraft

Schlagworte:

Wasserkraftnutzung | Energiewende (372) | Kleinwasserkraft | EG-Wasserrahmenrichtlinie




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