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dena: Planung für Europas Stromnetz der Zukunft

19.04.13  11:40 | Artikel: 955430 | News-Artikel (e)

dena: Planung für Europas Stromnetz der ZukunftEU-Konsortium erarbeitet Entwicklungsplan für ein pan-europäisches Stromübertragungsnetz

Ein europäisches Forschungskonsortium hat mit Unterstützung durch die Europäische Kommission das Projekt e-Highway2050 gestartet, um eine langfristige Planungsmethodik für den notwendigen Aus- und Umbau der europäischen Stromübertragungsnetze zu entwickeln. Die Ergebnisse münden in einen modularen Netzentwicklungsplan (Modular Development Plan) für das europäische Stromübertragungsnetz bis 2050, der zur Entwicklung eines integrierten europäischen Strommarkts beitragen soll.

Das Forschungsprojekt ebnet damit den Weg für ein gesamteuropäisches Verbundnetz, das große Mengen Strom aus erneuerbaren Energiequellen aufnehmen sowie über weite Strecken zu den Verbrauchern transportieren kann und dadurch den Wettbewerb im europäischen Strommarkt unterstützt.

Das Konsortium von e-Highway2050 besteht aus Übertragungsnetzbetreibern, Energieverbänden, einer Nichtregierungsorganisation, Forschungsinstituten, Universitäten und Unternehmen aus ganz Europa.

Bislang bildet der Zehn-Jahres-Netzentwicklungsplan (Ten Years Network Development Plan - TYNDP) des Verbands Europäischer Übertragungsnetzbetreiber (ENTSO-E) die Basis für den Aus- und Umbau des europäischen Stromnetzes. Dieser Plan stellt auf Zehn-Jahres-Basis aktuelle und geplante Ausbauvorhaben dem Bedarf gegenüber, weist auf potenzielle Investitionslücken hin und enthält technologische und sozio-ökonomische Ansätze, um die von der EU gesetzten Ziele zu erreichen. Das EU-Forschungsprojekt e-Highway2050 beschäftigt sich über diese Grundlage hinaus mit der Methodik und Notwendigkeit eines längerfristigen Zeithorizonts, um eine nachhaltige und wirtschaftliche Entwicklung zu gewährleisten.

Dazu untersucht das Projektkonsortium Rahmenbedingungen und entwickelt anhand verschiedener Szenarien Lösungsansätze für die Planung des europäischen Stromnetzausbaus jeweils bis 2020, 2030, 2040 und 2050. Akteure aus ganz Europa werden dazu aufgefordert, in Konsultationen und Workshops die Zwischenergebnisse zu diskutieren und das Endergebnis aktiv mitzugestalten.

Der Netzentwicklungsplan soll künftig Entscheidungsträgern aus Politik, Regulierungsbehörden und Stromwirtschaft als Grundlage für den Ausbau des gesamteuropäischen Übertragungsnetzes dienen. Die Netzplanungsmethodik wird allen ENTSO-E-Mitgliedern zur Verfügung gestellt und soll künftig als Basis für weitere Forschung und Innovation zur Entwicklung besserer Planungsinstrumente für den Netzausbau dienen.

Weitere Informationen unter www.e-highway2050.eu.

e-Highway2050 – Modular Development Plan of the Pan-European Transmission System 2050 ist ein Forschungsprojekt mit einer Laufzeit von drei Jahren. Es wird von der Generaldirektion Forschung und Innovation der Europäischen Kommission innerhalb des siebten Rahmenprogramms gefördert. Unter der Führung des französischen Netzbetreibers RTE sind folgende Partner in dem Konsortium beteiligt: SINTEF (Norwegen), Amprion (Deutschland), TECHNOFI (Frankreich), REN (Portugal), ELIA Group (Belgien und Deutschland), RSE (Italien), Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena, Deutschland), ENTSO-E (Belgien), CEPS (Tschechien), SWISSGRID (Schweiz), TERNA (Italien), Brunel University (UK), Universidad Pontificia Comillas (Spanien), Instituto Superior Técnico (IST, Portugal), Katholieke Universiteit Leuven (KUL, Belgien), ENSIEL (Italien), TU Berlin (Deutschland), ECN (Niederlande), IPE (Polen), EURELECTRIC (Belgien), EUROPACABLE (Belgien), EWEA (Belgien), T & D Europe (Belgien), POYRY (UK), E3G (Belgien), PSE Operator (Polen) und Collingwood Environmental Planning (CEP, UK).




(Quelle: Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena))


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Netze | Öffentlichkeit

Schlagworte:

Stromnetz (130) | EU-Konsortium | Entwicklungsplan | Stromübertragungsnetz (4)




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