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Winter 12/13: Wärme aus Erneuerbaren machte fossile Energieimporte in Milliardenhöhe überflüssig

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Winter 12/13: Wärme aus Erneuerbaren machte fossile Energieimporte in Milliardenhöhe überflüssig

22.04.13  10:30 | Artikel: 955436 | News-Artikel (e)

Winter 12/13: Wärme aus Erneuerbaren machte fossile Energieimporte in Milliardenhöhe überflüssigIm letzten Winter machte die Wärmeerzeugung aus Erneuerbaren Energien fossile Rohstoffimporte in Höhe von rund 4 Milliarden Euro überflüssig. Regenerative Energien haben damit in diesem Winter mehr als 30 Millionen Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid eingespart. Das ergeben aktuelle Berechnungen der Arbeitsgruppe Wärme im Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE). "Die Erneuerbaren Energien zeigen damit einmal mehr, dass sie nicht nur wirksam das Klima schützen, sondern für Privathaushalte, Gewerbe und Industrie auch die beste Versicherung gegen steigende Öl-, Gas- und Kohlepreise auf dem Weltmarkt sind", erklärt BEE-Geschäftsführer Dr. Hermann Falk.

Erneuerbare Energien haben in diesem Winter mehr als drei Millionen Tonnen Heizöl, fast fünf Milliarden Kubikmeter Erdgas sowie rund 1,5 Millionen Tonnen Steinkohle ersetzt. Mit rund 110 Terawattstunden (TWh) hatten regenerative Energien im Zeitraum von Oktober 2012 bis März 2013 einen Anteil von rund 10 Prozent am gesamten Wärmeverbrauch in Deutschland. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist dies eine Steigerung von rund 8 Terawattstunden bzw. 7 Prozent.

Den größten Anteil an der Erneuerbaren Wärmeerzeugung hatte die Bioenergie (101 TWh). Hierunter fallen vor allem Pellet- und Holzhackschnitzelheizungen, Kamin- und Scheitholzöfen sowie Biomasseheizkraftwerke. Wärmepumpen haben in diesem Winter rund 6,2 TWh Wärme erzeugt. Solarthermische Anlagen trugen mit 2,4 TWh zur regenerativen Wärmeerzeugung bei.

Die Branche der Erneuerbaren Energien erwartet, dass der lange Winter viele Menschen dazu bewegen wird, in diesem Jahr ineffiziente und veraltete Heizungen auszutauschen und dabei auf sparsame und umweltfreundliche EE-Technik zu setzen. Nicht einmal ein Viertel der rund 18 Millionen Heizungsanlagen in Deutschland sind jünger als zehn Jahre und damit auf dem Stand der Technik. Mehr als 70 Prozent der Öl- und Gasheizungen sind älter als 15 Jahre.

Dabei bleibe die Wärmeerzeugung der springende Punkt in Sachen Klimaschutz und langfristig bezahlbaren Energiekosten, so Falk. "Der Sanierungsstau im Heizungskeller muss dringend aufgelöst werden", fordert Falk. "Immer mehr Verbraucher und Unternehmer investieren in sparsame, regenerative Heizungstechnik wie Solarthermieanlagen, Wärmepumpen oder Holzpelletheizungen. Denn das schont nicht nur die Umwelt, sondern mittelfristig auch den eigenen Geldbeutel."

In der Arbeitsgruppe Wärme engagieren sich im BEE derzeit der Bundesverband Solarwirtschaft (BSW), der Deutsche Energieholz- und Pellet-Verband (DEPV), der Bundesverband Wärmepumpe (BWP), der Fachverband Biogas (FvB), der Bundesverband Geothermie (GtV) sowie der Bundesverband BioEnergie (BBE).

Informationen zu Förderung, Technik und Handwerkerkontakten können Verbraucher unter anderem hier finden:

www.solartechnikberater.de




(Quelle: Bundesverband Erneuerbare Energie e.V. (BEE))


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik

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Winter (12) | Wärmeerzeugung (3) | Erneuerbare Energien (146) | fossile Rohstoffimporte | BEE (18)




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