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Ganz schön zynisch, liebe Telekom. Erst mal überhaupt liefern

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Ganz schön zynisch, liebe Telekom. Erst mal überhaupt liefern

23.04.13  11:30 | Artikel: 955445 | News-Artikel (Red)

Ganz schön zynisch, liebe Telekom. Erst mal überhaupt liefernTja, da meldet die Telekom, dass sie bei Neuverträgen ab Mai die Flatrate abschaffen wird. Natürlich sagt sie es nicht so, sondern spricht von einer Drosselung auf 384 Kbit/s. Laut Telekom nutzen die Kunden heute in etwas 15 bis 20 Gigabyte (GB). Gehe ich jetzt mal davon aus, dass ich als Familienvater mit drei Kindern die günstigste “Flatrate” kaufe, die also 75GB hat ergibt sich folgende Rechnung: Pro Person ca 15 GB x 3 Kinder + 2 Erwachsene ) bedeute also, dass wir schon mit einem durchschnittlichen Verbrauch bereits über die Grenze kommen.

Nun leben wir aber auf dem Land, eigentlich nicht weit vom Zentrum der nächstgrößeren Stadt entfernt. Dennoch war die Telekom nicht in der Lage, mehr als 1500 KBit zu liefern. Und das ausgesprochen instabil. Schon der Wechsel zu 1und1 steigerte unsere Datenrate auf 3000KBit (wohlgemerkt über die gleichen Leitungen aber über einen anderen DSLAM) und auch die Verbindungen brachen nicht mehr täglich mehrmals ab. Aber letztlich war uns auch diese Rate auf die Dauer zu gering. Auftritt Kabel BW, die es dank offensichtlich besserer Infrastruktur schaffen, eine hochstabile 50MBit Leitung zu unserem Haus zu liefern.

Also liebe Telekom. Bevor ihr hier so klagt über steigende Datenvolumen. Ihr schafft es ja noch nicht mal, die Nutzer jenseits der Ballungszentren mit vernünftigen Leitungen zu versorgen. Und dann beklagt ihr euch ernsthaft über immer größere Datenaufkommen? Not really. Oh, und übrigens. Kabel BW hat direkt als Antwort auf euren Rückschritt in die 90er verlauten lassen, dass sie ihre Flatrates weiterhin als Flatrates ohne Drosselung anbieten werden. Aber sie werden die Kapazität noch weiter erhöhen.

Tja die einen bauen aus, die anderen sacken ein. Gut, dass wir gewechselt haben. Und ich wage zu behaupten, das werden noch viele andere tun. Und vor allem, erst mal überhaupt an der Infrastruktur arbeiten, bevor man sich über steigendes Aufkommen beklagt.




Autor: Uwe Hauck: Living the Future

www.livingthefuture.de

Uwe Hauck arbeitet als Senior Software Engineer bei einem großen Finanzdienstleister und berät nebenberuflich KMUs zu Arbeitsplatz der Zukunft, Mobile Computing und Social Media und verbloggt seine Erkenntnisse unter www.livingthefuture.de



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Volumen (17) | DSL (8) | Zubuchoptionen (2) | Drosselung (3) | Netzneutralität (7) | Datenaufkommen (2)




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