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Strompreis: dena postuliert steigende EEG-Umlage

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Strompreis: dena postuliert steigende EEG-Umlage

25.04.13  08:30 | Artikel: 955455 | News-Artikel (Red)

Strompreis: dena postuliert steigende EEG-UmlageDie Deutsche Energieagentur (dena) postuliert nach dem Scheitern der Verhandlungen zur Strompreisbremse einen erneuten Anstieg der Strompreise. Nach aktuellem Stand dürfte die Umlage nach dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) zum 1. Januar 2014 von 5,3 Cent auf 6,0 bis 6,3 Cent je Kilowattstunde steigen, prognostizierte Chef Stefan Kohler in der "Bild"-Zeitung. "Es besteht dringender Handlungsbedarf", so Kohler.

Das Bundesumweltministerium erwartet dem Blatt zufolge ein noch höheres Ansteigen. Die EEG-Umlage soll demnach zum Ende 2013 auf mindestens sieben Cent pro Kilowattstunde angehoben werden. Bundesumweltminister Peter Altmaier sagte der "Bild"-Zeitung, er wolle deshalb die Verhandlungen mit den Ländern neu auflegen. "Ich hoffe und arbeite dafür, dass die Länder ihre Haltung im Laufe der nächsten Wochen doch noch ändern, weil anderenfalls im Herbst ein beträchtlicher Preisanstieg droht". Das könne niemand wollen, so der Minister.

Das Bundeskanzleramt verkündete letzten Samstag das Aus für die Strompreisbremse. Die notwendige Einigung zwischen Bund und Ländern sei gescheitert. "Die Gespräche der Chefs der Staatskanzleien mit der Bundesregierung haben gezeigt, dass ein Konsens vor der Bundestagswahl nicht mehr erreichbar ist", sagte eine Regierungssprecherin gegenüber der Agentur Reuters.

Um den Ausbau der Erneuerbaren Energien zu fördern, wurde das EEG bereits im Jahr 2000 verabschiedet. Per Gesetz sind Netzbetreiber dazu verpflichtet, Strom, der aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt wird, bevorzugt ins Netz einzuspeisen. Außerdem erhalten die Anlagenbetreiber für diesen eingespeisten Strom feste Vergütungssätze. Die Beträge, die durch die Förderung der Erneuerbaren Energien auflaufen, werden in Form der EEG-Umlage von den Verbrauchern über den Strompreis bezahlt.

Die letzten Erhöhungen sind allerdings nur zu einem Teil auf die gestiegene EEG-Umlage zurück zu führen. Hauptsächlich die Industrie bedient sich ganz ordentlich auf Kosten der Verbraucher. Unternehmens-Amigo und Wirtschaftsminister Rösler hat hier nachweislich den Weg für die Industrie freigemacht.

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Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | EEG

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EEG-Umlage (153) | Strompreis (146) | dena (18) | Peter Altmaier (50) | Rösler (64) | Verbraucher (75)




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