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Neue Mitglieder bei OpenADR – Nur ein Unternehmen aus Deutschland?

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Neue Mitglieder bei OpenADR – Nur ein Unternehmen aus Deutschland?

26.04.13  09:50 | Artikel: 955462 | News-Artikel (Red)

Neue Mitglieder bei OpenADR – Nur ein Unternehmen aus Deutschland?Unter DemandResponds (DR) versteht man die Möglichkeiten der Stromkunden auf schwankende Angebote reagieren zu können. Bislang existieren für ein solches Vorgehen kaum Verfahren. In Deutschland ist die Einführung von DR jedoch ein fester Bestandteil der Roadmap für den Umbau des Stromnetzes hin zu einem SmartGrid, die im Februar vom BDEW vorgestellt wurde. Die OpenADR Alliance ist ein Verein zum Aufbau und Standards, Protokollen und Normen für die Unterstützung von DR-Verfahren. Im August 2012 hatte man bereits die Version 2 der Demand Responds Spezifikation vorgestellt.

100 Mitglieder zählt die OpenADR Alliance mittlerweile. Mit dabei sind die großen Infrastrukturunternehmen wie die ALSTOM oder auch Honeywell. Aus Deutschland findet sich Siemens und neuerdings auch der TÜV Rheinland auf der Liste. Das obwohl man eigentlich Deutschland als die Heimat der Energiewende ansieht…


Die Gründe für die begrenzte Teilnahme an einer solchen Organisation könnten vielfältig sein. Die Verteilnetzbetreiber sind meistens gute mittelständische Unternehmen, die nur wenig im internationalen Geschäft tätig sind. Von den Forschungseinrichtungen passt OpenADR am ehesten in die Projekte, von denen das Fraunhofer Institut die EU geförderten Projekte übernimmt, dort hat man mit OGEMA einen Gegenvorschlag im Portfolio.
“As our membership continues to expand worldwide, so does our ability to accelerate the market for standards-based automated demand response,”
“Our goal is to deliver OpenADR-compliant products and services that provide seamless and more efficient connections between wholesale electricity markets, aggregators and customer loads.” (Barry Haaser - Director / Pressemitteilung OpenADR)

Sobald es darum geht eine Technik auszurollen, die in den Häusern und Wohnungen eine Auswirkung hat, wird es wichtig International einheitliche Spielregeln zu haben. Erst vor rund einer Woche konnten sich die Energieblogger davon ein Bild beim Wechselrichter Hersteller SMA machen, was für ein Aufwand betrieben werden muss,wenn in unterschiedlichen Ländern unterschiedliche Regeln gelten. Der Weg des kleinsten gemeinsamen Vielfachen, wie es bei einigen Smart-Grid-Ready Initiativen verfolgt wird, hilft da wenig.




Autor: Thorsten Zoerner

blog.stromhaltig.de

Thorsten Zoerner betreibt den Blog stromhaltig.de. Einen Großteil seiner Fachartikel veröffentlichen wir regelmäßig auch hier auf unserer Seite. Thorsten Zoerner ist Gründungsmitglied der Energieblogger.



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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Technik | Netze | international

Schlagworte:

Stromkunden (41) | Smart-Grid (2) | OpenADR | DemandResponds




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