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Grillo (BDI) zu Handelsstreitigkeiten mit China: «Alle Möglichkeiten auf dem Verhandlungsweg ausschöpfen»

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Grillo (BDI) zu Handelsstreitigkeiten mit China: «Alle Möglichkeiten auf dem Verhandlungsweg ausschöpfen»

21.05.13  07:00 | Artikel: 955551 | News-Artikel (e)

Grillo (BDI) zu Handelsstreitigkeiten mit China: «Alle Möglichkeiten auf dem Verhandlungsweg ausschöpfen»
Ulrich Grillo,
Präsident des BDI
Bild: BDI
  • Appell an EU-Kommission und Bundesregierung
  • Strafzölle schaden beiden Seiten
  • Exportwirtschaft im Industrieland Deutschland braucht offene Märkte
Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt vor einer Eskalation des Konflikts im deutsch-chinesischen Handel. «Vor Einleitung von Anti-Dumping-Verfahren gegen China sollten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, auf dem Verhandlungsweg Lösungen zu finden», erklärte BDI-Präsident Ulrich Grillo am Sonntag zu den jüngsten Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und China.

Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) warnt vor einer Eskalation des Konflikts im deutsch-chinesischen Handel. "Vor Einleitung von Anti-Dumping-Verfahren gegen China sollten alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, auf dem Verhandlungsweg Lösungen zu finden", erklärte BDI-Präsident Ulrich Grillo am Sonntag zu den jüngsten Handelsstreitigkeiten zwischen der EU und China.

Angesichts drohender Handelsstreitigkeiten appelliert der BDI an alle Akteure, mehr zu tun, um die volkswirtschaftlichen Gewinne durch Marktöffnungen zu sichern. "Die EU-Kommission muss prüfen, ob sie wirklich genug auf dem Verhandlungswege unternommen hat. Wir ermuntern die Bundesregierung, dabei nachdrücklich auf die Kommission einzuwirken. Strafzölle schaden beiden Seiten", betonte Grillo.

"Die deutsche Industrie ist mit ihrem hohen Exportanteil auf offene Märkte angewiesen. Weitere Schritte der Marktöffnung in China und die faire Beteiligung europäischer Firmen an öffentlichen Ausschreibungen in China würden viel zur Entschärfung der Situation beitragen." Der für Ende Mai geplante Deutschland-Besuch des neuen chinesischen Ministerpräsidenten Li Keqiang wäre laut BDI ein geeigneter Zeitpunkt, neue Signale der Marktöffnung zu setzen.

Mit 67 Milliarden Euro gingen im vergangenen Jahr gut sechs Prozent der deutschen Exporte nach China. Nach Angaben des BDI entfallen rund eine Million Arbeitsplätze auf den deutschen Warenexport nach China. Der Anteil Chinas am deutschen Außenhandel und an den Auslandsinvestitionen deutscher Unternehmen ist in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Dies hat zu einer engeren Verflechtung der Volkswirtschaften geführt. Davon haben beide Länder mit ihren starken Industrien in hohem Maße profitiert.




(Quelle: BDI Bundesverband der Dt. Industrie)


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiewende | Unternehmen

Schlagworte:

Handelsstreitigkeiten | China (25) | Strafzölle (6) | Verhandlungsweg | Volkswirtschaften (2) | EU (200) | Anti-Dumping-Verfahren (2)




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