Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

EU Kommission verkündet vorläufige Strafzölle gegen chinesische PV-Komponenten

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










EU Kommission verkündet vorläufige Strafzölle gegen chinesische PV-Komponenten

05.06.13  11:00 | Artikel: 955599 | News-Artikel (e)

EU Kommission verkündet vorläufige Strafzölle gegen chinesische PV-KomponentenZölle vorerst niedriger als erwartet

Im Namen der EU-Kommission hat Handelskommissar Karel De Gucht in Brüssel heute vorläufige Zölle gegen PV-Komponenten aus der Volksrepublik China verkündet. Hintergrund ist eine laufende Anti-Dumping-Untersuchung der EU. Die Zölle fallen aber vorerst niedriger aus als erwartet und sind zeitlich zunächst auf sechs Monate befristet.

Initial werden die Einfuhrzölle zwischen dem 6.6. und dem 6.8.2013 11,8 Prozent betragen. Ab dem 6.8.2013 könnten die Zölle auf zwischen 37,2 und 67,9 Prozent angehoben werden, je nachdem, wie stark die betroffenen chinesischen Unternehmen im Verfahren mit der EU-Kommission kooperiert haben. Der durchschnittliche Zoll würde dann 47,6 Prozent betragen. Die eigentliche Dumping-Marge beträgt laut EU-Kommission 88 Prozent, die EU erhebt aber nur Zölle in einer geringeren Höhe, die eine Wettbewerbsfähigkeit wieder ermögliche. Handelskommissar De Gucht betonte, dass die EU Kommission geltendes Recht umsetze, es aber in den nächsten Monaten noch zu eine Verhandlungslösung mit China kommen könne.

Das EU-Recht ermöglicht im Rahmen von Anti-Dumping-Verfahren solche Verhandlungslösungen. Spätestens am 5.12.2013 entscheidet die EU-Kommission endgültig über die Zölle und deren Höhe. Diese können für eine Dauer von fünf Jahren erhoben werden. Kurz vor deren offizieller Bekanntgabe hatte die Bundesregierung in Brüssel interveniert und versucht, diese zu verhindern. Sie befürchte sonst einen Handelskrieg mit dem wichtigen Handelspartner China. Das Verfahren war auch wichtiges Gesprächsthema beim Besuch des chinesischen Ministerpräsidenten in Deutschland. Eine Mehrheit der EU-Länder hat ebenso Bedenken bezüglich der Zölle angemeldet, eine qualifizierte Mehrheit der Stimmen hätte es ermöglicht, auch die vorläufigen Zölle zu stoppen. Eine solche war jedoch nicht zu Stande gekommen.

Der Bundesverband Solarwirtschaft e.V. spricht sich grundsätzlich für faire Wettbewerbsbedingungen und einen freien Welthandel aus. Im aktuellen Anti-Dumping-Verfahren nimmt der Branchenverband eine neutrale Rolle ein, da sich unter seinen Mitgliedern zahlreiche Befürworter und Gegner eines Anti-Dumping-Verfahrens befinden.




(Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW))


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | international

Schlagworte:

Strafzölle (11) | Anti-Dumping-Verfahren (2) | PV-Komponenten | Wettbewerbsbedingungen (2)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@955599







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.