Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Österreich: Kleinwasserkraft - Teil der Lösung beim Hochwasserschutz

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Österreich: Kleinwasserkraft - Teil der Lösung beim Hochwasserschutz

07.06.13  07:00 | Artikel: 955613 | News-Artikel (e)

Österreich: Kleinwasserkraft - Teil der Lösung beim Hochwasserschutz Auen und Überschwemmungsgebiete im Interesse der Kleinwasserkraft

Die Rettung der Hochwasseropfer steht aktuell im Vordergrund. Einige Kleinwasserkraftwerke sind selbst betroffen, weil Schäden an den Kraftwerksbauten entstanden sind und die Stromproduktion bei Hochwasser nicht möglich ist. «Wir denken an die Hochwasseropfer von heute und den möglichen Opfern von in Zukunft durch den Klimawandel häufigeren Hochwassern» drückt Erwin Mayer, stellvertretender Geschäftsführer der Kleinwasserkraft Österreich seine Anteilnahme aus.

Um diese Schäden und Einnahmenausfälle zu reduzieren aber auch um einen Beitrag zur Reduktion von Hochwasserschäden in Österreich zu leisten hat die Kleinwasserkraft Österreich ein starkes Interessen an allen effektiven und effizienten Hochwasserschutzmaßnahmen. Das Interesse der Kleinwasserkraft Österreich an einer ökologischen Stromproduktion deckt sich mit dem Interesse der Bevölkerung nach effektivem Hochwasserschutz in Österreich.

Bereits jetzt tragen viele Kleinwasserkraftwerke mit ihrem Wassermanagement zu einer Glättung von Hochwasserspitzen in den kleineren Flüssen bei. Eine allgemeine staatliche Notverordnung, dass vor allem Speicher, Tage vor dem absehbaren Starkniederschlagsereignissen Speicherraum für das zu erwartende Hochwasser schaffen, wäre hier von Vorteil. Mehr kleine Speicher in den Oberläufen der Flüsse könnten bei vorrangigem Hochwasserschutz die Speicherwirkung verloren gegangener Gletscher und von Schnee durch ehemals niedriger Schneefallgrenzen zu einem kleinen Teil ersetzen. "Was wenn durch den Klimawandel beim nächsten Starkniederschlagsereignis die Schneefallgrenze 500 m höher ist und noch weniger Gletscher vorhanden sind?" befürchtet Mayer.

Alles was zu einer Verstetigung des Wasserdurchflusses in Österreich beiträgt ist im Interesse der Kleinwasserkraft Österreich. Somit sind möglichst viele Retentionsräume und Auen, die das Hochwasser zum Teil aufnehmen können ebenso sinnvoll, wie eine Eindämmung der Zersiedelung und Versiegelung von weiten Flächen Österreichs speziell im Hochwasserbereich der Flüsse. Auch die Erhöhung der Speicherfähigkeit von Böden, z.B. durch mehr Humusaufbau, naturnahe Landwirtschaft oder auch durch mehr Wälder ist ganz im Sinne der Kleinwasserkraft Österreich. All diese Maßnahmen erhöhen auch den Anteil des energetisch nutzbaren Wassers, menschlich geschaffene Hochwasserspitzen reduzieren ihn.

"Wir werden auch mehr Ökostrom statt Fossilstrom in Österreich brauchen um die CO2-Emissionen des Kraftwerkssektors in Österreich zu reduzieren" verweist Mayer auf die nicht sinkenden Treibhausgasemissionen in Österreich. "Alle Maßnahmen die das Ausmaß und das Tempo der Energiewende reduzieren erhöhen die Wahrscheinlichkeit zukünftiger Wetterextreme", so Mayer abschließend.

Fact Sheet: Kleinwasserkraft und Hochwasserschutz


Lesen Sie auch:

31.05.13: Basiswissen: Wie geht das eigentlich mit der Wasserkraft?
05.06.13: Deutschland: Zur Spitzenlastdeckung ist ein massiver Ausbau von PV-Strom notwendig



(Quelle: Kleinwasserkraft Österreich)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | international

Schlagworte:

Kleinwasserkraft (2) | Überschwemmungsgebiete | Klimawandel (24) | Hochwasser (10) | Wassermanagement | Ökostrom (58) | Kraftwerkssektor | Österreich (10)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@955613







© by Proteus Solutions GbR 2018


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.