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VKU fordert Markt- und Systemintegration der erneuerbaren Energien

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VKU fordert Markt- und Systemintegration der erneuerbaren Energien

11.06.13  07:29 | Artikel: 955624 | News-Artikel (e)

VKU fordert Markt- und Systemintegration der erneuerbaren EnergienGestern fand im Bundesumweltministerium ein Treffen der Plattform Erneuerbare Energien statt, an dem auch der Verband kommunaler Unternehmen (VKU) teilgenommen hat. Die Plattform diskutiert Wege und Möglichkeiten, den weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien zu fördern und sie sinnvoll in das Energiesystem zu integrieren. VKU-Hauptgeschäftsführer Hans-Joachim Reck begrüßt die Initiative: "Wir müssen die Förderung der erneuerbaren Energien im Rahmen eines Gesamtkonzepts neu ordnen. Solch ein Konzept muss auch Perspektiven für konventionelle, flexible Kraftwerke bieten, die dringend benötigt werden, um die fluktuierenden Energien Wind und Sonne auszugleichen."

Der VKU als Spitzenverband der kommunalen Wirtschaft hat im Rahmen seines Gutachtens zum integrierten Energiemarktdesign einen wichtigen Diskussionsbeitrag zum weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien vorgelegt. Zu den zentralen Elementen gehört ein neues und wettbewerbliches Fördersystem für die erneuerbaren Energien.

Der Bau von Erneuerbaren-Energien-Anlagen, die am Markt noch nicht wirtschaftlich sind, sollte aus VKU-Sicht künftig durch Investitionskostenzuschüsse über ein Ausschreibungsverfahren gefördert werden. Die Förderungen würden auf Grundlage der Ausbauziele des Bundes und der Länder ausgeschrieben. In einer Auktion geben die Bewerber jeweils an, zu welchem Förderbetrag sie eine bestimmte Menge an Erneuerbaren-Energien-Anlagen errichten und betreiben würden. Zum Zuge kommen die Projekte, die in der Summe die ausgeschriebenen Kapazitäten zu den geringsten Förderkosten bereitstellen können. Hierbei berücksichtigen die Investoren die voraussichtlichen Erlöse, die sie durch den Stromverkauf über die Abschreibungsdauer erzielen werden.

Die Förderung wird als Investitionskostenzuschuss gewährt, der über die Abschreibungsdauer der Anlage gestreckt wird, damit ein Anreiz besteht, die Anlage in Betrieb zu halten. Der in neu errichteten Erneuerbare-Energien-Anlagen erzeugte Strom sollte ausschließlich direkt am Strommarkt vermarktet werden. Um die Technologievielfalt zu erhalten, sollten für die unterschiedlichen erneuerbaren Technologien jeweils gesonderte Auktionen durchgeführt werden.

Weitere zentrale Elemente sind ein Leistungsmarkt, über den die Anbieter gesicherter Stromerzeugung (also Kraftwerke, Speicher sowie steuerbare erneuerbare Energien), zukünftig ein Entgelt für die Bereitstellung erhalten und eine Neugestaltung der Regulierungsbedingungen für die Stromnetze. Reck: "Die gesicherte und zugleich nachhaltige Energieversorgung ist die Grundlage unserer Volkswirtschaft. Für das Gelingen der Energiewende stehen die Stadtwerke und der VKU den Regierungen in Bund und Ländern weiterhin als konstruktiver Gesprächspartner zur Verfügung."




(Quelle: Verband kommunaler Unternehmen e.V. (VKU))


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Energiewende

Schlagworte:

Bundesbedarfsplangesetz (4) | Netzausbau (52) | Planfeststellung (4) | Leitungen (4) | Trassenkorridore (2) | Höchstspannungsebene (2) | Plattform Erneuerbare Energien




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