Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Fell: Bundesregierung untergräbt den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Europa

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Fell: Bundesregierung untergräbt den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Europa

17.06.13  08:00 | Artikel: 955652 | News-Artikel (Red)

Fell: Bundesregierung untergräbt den weiteren Ausbau der Erneuerbaren Energien in Europa
Hans-Josef Fell, MdB
Zur Zeit finden die wichtigen vorbereitenden Verhandlungen auf der EU-Ebene für die europäische Energie und Klimapolitik bis 2030 statt. Hier sollen die europäischen Ziele für den Ausbau der Erneuerbaren Energien, der Reduktion von Treibhausgasen und das Ziel zur Energieeffizienz für das Jahr 2030 festgelegt werden.

Bisher gelten die 20-20-20 Ziele für das Jahr 2020, die eine Senkung des Primärenergieverbrauchs der Union und der Treibhausgasemissionen um jeweils 20 Prozent sowie eine Anhebung des Anteils der Erneuerbaren Energiequellen auf 20 Prozent umfasst.

In dieser wichtigen Situation blockiert die Bundesregierung eine Fortschreibung der Ziele für die Erneuerbaren Energien. Auf meine Anfrage, welche Ziele die Bundesregierung in den Verhandlungen vertritt, gab es nur die lapidare Antwort, dass die Bundesregierung hierzu keine einheitliche Position hat. In der Antwort wird lediglich bekräftig, dass die Bundesregierung ihre zugesagten Ziele bis 2020 einhalten werden. Dies ist schon das zweite Mal, dass die Uneinigkeit der Bundesregierung einen europäischen Fortschritt in Sachen Klimaschutz untergräbt. Auch bei der Ausweitung des Klimaschutzziels zur Reduktion der Treibhausgase auf 30 Prozent bis 2020 hat das Wirtschaftsministerium gegen das Umweltministerium gearbeitet.

Es liegen momentan verschiedene Verhandlungspositionen auf dem Tisch. So gibt es den Vorschlag, dass für 2030 nur noch ein Klimaschutzziel und keine Ausbauziele für Erneuerbare Energien und Energieeffizienz mehr vorgegeben werden. Das wäre verheerend. Länder wie Großbritannien und Tschechien würden versuchen ihre Klimaschutzziele dann mit neuen Atomkraftwerken zu erreichen. Die Fortschreibung der Ziele für das Jahr 2030 sind deshalb sehr wichtig, denn ohne diese gibt es für den Ausbau der Erneuerbaren keine gesetzlich bindende Zielvorstellungen mehr, was den Ausbau der Erneuerbaren in Europa massiv behindern würde.

Antwort der Bundesregierung auf meine Frage




Autor: Hans-Josef Fell, MdB

www.hans-josef-fell.de

Hans-Josef Fell ist energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Bundestages seit 1998. Wir veröffentlichen regelmäßig einen Teil der wöchentlichen Infobriefe.



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Energiepolitik | Energiewende | Klimawandel

Schlagworte:

Bundesregierung (121) | Verhandlungen | Energie und Klimapolitik | Energieeffizienz (46) | Treibhausgase (13) | Treibhausgasemissionen (7) | Primärenergieverbrauch (3)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@955652







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
4.11.16 | Artikel: 970091
Stromanbieter sind nur die Monetarisierung des Marketing-Mix

Wirtschaftsunterricht, 11. Klasse, auf dem Lehrplan seht das Geheimnis, wie aus Marketingstrategien konkrete Aktionen abgeleitet werden können. Die Schüler lernen, dass man scheinbar überhaupt nichts produzieren muss, um am Markt erfolgreich zu sein.

20.10.16 | Artikel: 970090
Wie Tesla die Autobranche das Fürchten lehrt

Während sich die großen Automobilkonzerne weiterhin schwer tun, den großen Wurf im Bereich der E-Mobilität zu landen, feiert Tesla mit seinen reinen Elektrofahrzeugen weltweit Erfolge.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
1.10.16 | Artikel: 970088
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu automatisiertem Fahren

Es ist eine verführerische Vision: Vollautomatische Autos chauffieren uns sicher ans Ziel, während wir Passagiere uns anderen Dingen zuwenden.

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.