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Beginn der Intersolar Europe 2013

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Beginn der Intersolar Europe 2013

20.06.13  08:00 | Artikel: 955667 | News-Artikel (Red)

Beginn der Intersolar Europe 2013Startschuss für die weltweit größte Fachmesse für die Solarwirtschaft und ihre Partner

Mehr als 1.300 Aussteller aus 47 Ländern präsentieren bis zum 21. Juni ihre Produkte, Lösungen und Dienstleistungen in den Bereichen "Photovoltaik" (PV), "PV Produktionstechnik", "Energiespeicher" und "Solarthermie" auf der Intersolar Europe. Neu dabei ist der eigene Ausstellungsbereich "Energiespeicher" in der Halle B5 der Messe. Insgesamt haben sich mehr als 200 Aussteller in dieser Kategorie angemeldet und machen die Intersolar Europe damit zur größten Plattform für die Kombination von Photovoltaik und Energiespeichern weltweit.

Auf 121.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche in 12 Messehallen und auf dem Freigelände werden dazu in diesem Jahr mehr als 50.000 Besucher erwartet. Trotz der beindruckenden Zahlen ist die diesjährige Messe wesentlich kleiner, als noch in den Jahren davor. Die Konsolidierung der Brachen macht sich deutlich bemerkbar. Im Mittelpunkt von Konferenz und Messe stehen in diesem Jahr Zukunftsthemen wie Energiespeicher und der Eigenverbrauch von Solarstrom für private Haushalte und die Industrie. Aber auch neue Geschäftsmodelle für die Photovoltaik sowie die effiziente Netzintegration von Solarstrom sind in diesem Jahr ein Fokusthema.

Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender, Bündnis 90/DIE GRÜNEN
Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender,
Bündnis 90/DIE GRÜNEN
53 Prozent der Aussteller kommen 2013 aus dem Ausland zur Intersolar Europe - aus insgesamt 47 Ländern. 608 Aussteller kommen in diesem Jahr aus Deutschland. Danach folgen China mit 242, Italien mit 59, Österreich mit 40 sowie Spanien mit 29 Unternehmen.

Eröffnet wurde die Messe heute mit den traditionellen "Ribbon Cutting", dem Durchschneiden des roten Bandes um 9:00 Uhr. Beteiligt waren, neben den Veranstaltern der Intersolar Europe, auch Jürgen Trittin, Fraktionsvorsitzender, Bündnis 90/DIE GRÜNEN, Greg Barker, britischer Minister für Energie und Klimaschutz und Jürgen Becker, Staatssekretär, Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU). Es folgte ein Messerundgang unter Beteiligung der Politik.

Die anschließende Auftaktveranstaltung (General Session) der Intersolar Europe widmete sich ab 10:15 Uhr dem Thema "Energiewende heute". Aus der Perspektive von Politik, Forschung und Verbänden beleuchtete Herr Jürgen Trittin und Experten des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE, Freiburg sowie des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar) e.V., Berlin, die Gegenwart und die Zukunft der Energiewende und diskutierten die Rolle der Solarenergie. Teil der für alle Besucher zugänglichen Auftaktveranstaltung war auch die Podiumsdiskussion "Einführung von Schutzzöllen auf chinesische Solarmodule in Europa", die damit gleich zum Messebeginn ein kontroverses Thema beleuchtete.

Eicke Weber, Fraunhofer ISE
Eicke Weber, Fraunhofer ISE
Energiespeicher, Eigenverbrauch und neue Geschäftsmodelle auf der Intersolar Europe

Bisher war vor allem die Einspeisevergütung ein Anreiz, um in Solarstrom zu investieren. Aufgrund steigender Strompreise, sinkender Einspeisevergütung und sinkender Modulpreise wird jetzt auch der Eigenverbrauch von selbst erzeugtem Solarstrom für Industrie und Haushalte immer attraktiver. Der Eigenverbrauchsmarkt erfordert von Installateuren, Planern und Entwicklern aber auch spezialisiertes Fachwissen, das die Intersolar Europe in diesem Jahr verstärkt vermitteln will.

So beleuchten 2013 auch die Vorträge im Rahmen der PV ENERGY WORLD in Halle B5 die Themen Eigenverbrauch und Energiespeicher. Darüber hinaus gibt es 2013 erstmals einen eigenen Ausstellungsbereich "Energiespeicher" in der Halle B5 der Messe. Insgesamt haben sich mehr als 200 Aussteller für diese Kategorie angemeldet und machen die Intersolar Europe damit zur weltweit größten Plattform für die Kombination von Photovoltaik und Energiespeichern.

Bürgerenergiegenossenschaften und Stadtwerke als Motor der Energiewende

Bürgerenergiegenossenschaften gewinnen in der Finanzierung von Solaranlagen immer mehr an Popularität. Rund 700 Bürgerenergiegenossenschaften gibt es heute in Deutschland. Derzeit finanzieren so schon mehr als 100.000 Bürger mit rund 800 Millionen Euro die Energiewende "von unten" mit. Auch Stadtwerke nutzen die Energiewende schon heute vielfach als Chance, um als regionaler Versorger mit erneuerbaren Energien eine Vorreiterstellung im Markt einzunehmen.

Auch dazu erfahren die Besucher alle aktuellen Entwicklungen im Rahmen des Vortragsprogramms der PV ENERGY WORLD und in Messeworkshops und Rundgängen. Die Intersolar Europe Conference widmete dem Thema deshalb schon am 18. Juni die Doppelsession "New Business Models for the PV Industry".




(Autor: fischerAppelt, relations / BLK)


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