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Agora: Optimierte Windenergieanlagen bieten Vorteile für das Stromsystem

20.06.13  12:24 | Artikel: 955669 | News-Artikel (e)

Agora: Optimierte Windenergieanlagen bieten Vorteile für das Stromsystem
Höhere Türme, größere Rotoren,
kleinere Generatoren: Mit
Schwachwindanlagen lassen
sich auch im Binnenland gute
und konstante Erträge erzielen.
Die Erzeugung von Strom aus Windkraft wird in den nächsten Jahrzehnten das Stromsystem in Deutschland prägen. Nach dem Leitszenario des Netzentwicklungsplans wird im Jahr 2023 in Deutschland etwa jede dritte Kilowattstunde von Windenergieanlagen erzeugt werden. Für das Stromsystem ergeben sich daraus gänzlich neue Herausforderungen. Um diese frühzeitig zu erkennen und anzugehen, ist es wichtig, Transparenz zu schaffen. Die Agora Energiewende hat das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik (Fraunhofer IWES) in Kassel daher beauftragt, aktuelle Erkenntnisse zu der Entwicklung der Windenergie in Deutschland in einer Kurzstudie zusammenzufassen.

Die Ergebnisse der Kurzstudie zeigen, dass sich die Windtechnologie in den vergangenen Jahren deutlich weiterentwickelt hat. Heute gebaute Anlagen erzeugen mehr Strom als Anlagen, die in früheren Jahren gebaut wurden. Die Entwicklung von Schwachwindenergieanlagen mit höheren Nabenhöhen ermöglicht die Erschließung von Standorten mit weniger ertragreichen Windbedingungen.

Im Detail wurden die Erträge verschiedener Auslegungsvarianten von Windenergieanlagen an mehreren Standorten in Deutschland im Verlauf eines Jahres simuliert. Dabei zeigt sich, dass durch eine systemoptimierte Auslegung von Windkraftanlageneine eine stetigere Einspeisung möglich ist, die geringere Herausforderungen an das Stromsystem stellt. Bei einer Kombination von weit auseinanderliegenden Standorten wird die Einspeisung aus Windenergieanlagen insgesamt stetiger, mit positiven Effekten für das Gesamtstromsystem.

- Empfehlung -
Generell ist allerdings ein starker Zusammenhang der Windstromeinspeisung in allen Regionen Deutschlands festzustellen. Weht der Wind im Verlauf einer Woche im Norden kräftig, dann ist dies häufig auch in der Mitte und im Süden Deutschlands der Fall. Dies gilt umgekehrt auch für Wochen mit wenig Wind.

Ergänzend zu der Studie werden die Ergebnisse der Simulation der Windeinspeisung an sechs Standorten in Deutschland für alle 52 Wochen auf Basis der Wetterdaten des Jahres 2011 veröffentlicht.

Agora Energiewende möchte mit dieser Kurzstudie eine weitere Diskussion über aktuelle und zukünftige Trends sowie über die sich abzeichnenden Herausforderungen unterstützen. Daher wird ein Fachgespräch zu dieser Studie am 5. Juli in Berlin stattfinden. Weitere Informationen finden Sie hier.




(Quelle: Agora Energiewende)


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Studie | Windkraft

Schlagworte:

Windtechnologie | Rotoren | Generatoren (2) | Schwachwindanlagen | Binnenland (3)




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