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Atom- und Kohlekraftwerke ersetzen - Fachverband zeigt, was Biogas kann

18.07.13  10:15 | Artikel: 955759 | News-Artikel (e)

Atom- und Kohlekraftwerke ersetzen - Fachverband zeigt, was Biogas kannSeit sechs Wochen tourt der Fachverband Biogas e.V. mit seinem biogasbetriebenen Info-Bus durch Deutschland. An zahlreichen Orten hat er bereits Station gemacht und ist dabei mit vielen Besuchern ins Gespräch gekommen. "Wir wollen den Menschen in Deutschland zeigen, wie Biogas funktioniert und warum es so wichtig ist für das Gelingen der Energiewende", sagt der Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Biogas, Dr. Claudius da Costa Gomez. "Die Richtung der künftigen Energieversorgung in Deutschland wird von der neuen Bundesregierung bestimmt. Darum ist die Bundestagswahl im September entscheidend für die gesamte Erneuerbare Energien Branche – und genau deshalb sind wir knapp vier Monate mit dem Bus unterwegs", erklärt da Costa Gomez.

Der Startpunkt der Bustour hätte kaum symbolischer gewählt werden können: Einen Kilometer vom größten deutschen Atomkraftwerk in Gundremmingen entfernt fand die erste Veranstaltung auf der Biogasanlage von André Hoser statt. Im Schatten des Auslaufmodells Atomenergie konnten sich die rund 100 Gäste über die Funktionsweise einer Biogasanlage informieren – und sich davon überzeugen, dass diese weder stinkt noch gefährlich ist.

Biogas ist der einzige schon heute verfügbare erneuerbare Energieträger, der Strom und Wärme genau dann bereitstellen kann, wenn es gebraucht wird – also bedarfsgerecht. Damit hat Biogas eine besondere Funktion für die Energiewende, denn es kann die so oft als unerlässlich beschworenen Atom- und Kohlekraftwerke schlicht ersetzen.

Der größte Kritikpunkt an der Nutzung von Biogas ist auch auf der Tour der Maisanbau. Die Mitarbeiter und ehrenamtlichen Mitglieder des Fachverbandes Biogas mussten in den vergangenen sechs Wochen schon oft erklären, dass der Mais nicht so schlimm ist wie sein Ruf, dass er aktuell die vorzüglichste Pflanze zum Einsatz in Biogasanlagen ist – aber dass bereits an vielen Stellen nach Alternativen geforscht wird. Biogasanlagen werden langfristig dafür sorgen, dass die Biodiversität auf den Äckern zunimmt. Zahlreiche Pflanzen wie die Zuckerrübe, Szarvasigras oder die Durchwachsene Silphie stehen schon heute als Alternative zum Mais zur Verfügung.

Auf Gemeindefeiern, Nahwärmeeinweihungen, Marktplätzen und Erdbeerfesten ist der Bus bislang durch Bayern, Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Nordrhein-Westfalen nach Niedersachsen gefahren. Die letzte Station des Busses war die Tarmstedter Ausstellung. Nun geht es in Richtung Osten, über Thüringen, Sachsen, Sachsen Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern nach Schleswig-Holstein - und von dort zur Abschlussveranstaltung am 18. September auf den Potsdamer Platz in Berlin.

"Sowohl bei den Bürgerinnen und Bürgern als auch bei einigen Politikern ist der Wissensstand über den regenerativen Energieträger Biogas lückenhaft", erkennt da Costa Gomez. Die meisten Gesprächspartner wüssten zwar, dass Biogas Strom erzeuge, einigen wenigen war bekannt, dass dabei auch Wärme entsteht, aber kaum jemandem war die Rolle von Biogas bei der Mobilität bewusst. Der mit Biomethan betriebene Bus ist hierfür ein anschauliches Beispiel. Auch die elementare Bedeutung von Biogas als verlässliche und speicherbare Energie im Mix mit den fluktuierenden Energiequellen Sonne und Wind musste den meisten Gästen erst erklärt werden.

"Wir haben mit unserer Bus-Tour schon viele Menschen erreicht und dabei einiges an Aufklärungsarbeit geleistet. Wir hoffen, dass sich diese positive Tendenz auch im zweiten Teil der Tour so fortsetzt – und vor allem, dass am 22. September und auch nach der Bundestagswahl die Weichen für eine zukunftsfähige und saubere Energieversorgung gestellt werden", resümiert der Verbandsgeschäftsführer.




(Quelle: Fachverband Biogas e.V.)


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erneuerbare Energien | Energiepolitik

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Energiewende (541) | Fachverband | Biogas (11) | Info-Bus | Energieversorgung (72) | Biogasanlagen (4) | Dr. Claudius da Costa Gomez




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