Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Fell: FDP ist wild entschlossen, den Ausbau der Erneuerbaren Energien komplett zu beenden

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Fell: FDP ist wild entschlossen, den Ausbau der Erneuerbaren Energien komplett zu beenden

30.07.13  06:30 | Artikel: 955787 | News-Artikel (Red)

Fell: FDP ist wild entschlossen, den Ausbau der Erneuerbaren Energien komplett zu beenden
Hans-Josef Fell, MdB
Sprecher für Energiepolitik
der Bundestagsfraktion
Bündnis 90/Die Grünen
Es ist schier unglaublich aber dennoch wahr: Die FDP will die Energiewende auf Eis legen und den Ausbau von Solaranlagen nach der Wahl völlig stoppen.

Nachdem bereits Wirtschaftsminister Rösler und FDP-Fraktionsvorsitzender Brüderle in einem Namensartikel in der FAZ vom 12. Juli 2013 ein Moratorium für die Energiewende, also für den Ausbau aller Erneuerbaren Energien forderten, legte Brüderle am letzten Samstag im Tagesspiegel noch einen drauf: Um ein weiteres Steigen der Strompreise zu verhindern, will die FDP den Bau neuer Solaranlagen verhindern. "Jeden Tag kommen neue Solaranlagen dazu, die wieder für 20 Jahre eine Förderung erhalten, die Schieflage verstärken und Strom teurer machen", sagte Fraktionschef Rainer Brüderle dem Tagesspiegel.

Damit ist völlig klar, was die FDP nach der Wahl anstrebt: das völlige Beenden des Ausbaus der Erneuerbare Energien in Deutschland. Wenn also die FDP wieder in den Bundestag einzieht und gar erneute Regierungsbeteiligung erhält, dann wird sie alles daran setzen, die gesamte Branche der Erneuerbaren Energien in den Konkurs zu führen.

Erkannt hat diese äußerst bedrohliche politische Ankündigung der FDP nun auch der Bundesverband Erneuerbare Energien (BEE), die wirtschaftliche Interessenvertretung für eine Branche von 380 000 Arbeitsplätzen und Tausenden Unternehmen. In einem Brief an den Bundeswirtschaftsminister stellt BEE-Präsident Dietmar Schütz sehr ernste und bohrende Fragen an den Wirtschaftsminister, der sich eigentlich für Wirtschaft und für Unternehmen einsetzen müsste.

"Fordert ein seriöser liberaler Wirtschaftsminister wirklich, eine lebendige, mittelständisch geprägte Wirtschaftsbranche "auf Eis zu legen" und nimmt er an, dass die Unternehmen dann einfach die mehr als 380.000 Arbeitsplätze trotz leerer Auftragsbücher für 6, 12 oder 18 Monate erhalten?" Desweiteren werden in dem Brief die unglaublichen Faktenverdrehungen des Namensartikels von Rösler und Brüderle korrigiert.

Bezeichnend ist, dass es auf die Veröffentlichung dieses Briefes bisher fast keine Reaktionen in den Medien gibt. Was wäre der Aufschrei groß, wenn der deutsche Wirtschaftsminister oder ein Fraktionschef im Bundestag verkünden würde, dass demnächst der Bau von Autos gestoppt werden solle, weil es zu viele Staus auf den Straßen gäbe und die Autos zu teuer geworden seien. Bei einer ähnlichen Androhung,die Solarbranche völlig Platt zu machen, ist aber die Medienresonanz faktisch Null!

Brief des BEE an Wirtschaftsminister Rösler




Autor: Hans-Josef Fell, MdB

www.hans-josef-fell.de

Hans-Josef Fell ist energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Bundestages seit 1998. Wir veröffentlichen regelmäßig einen Teil der wöchentlichen Infobriefe.



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | international

Schlagworte:

FDP (11) | Rösler (64) | Solaranlagen (27) | Brüderle (7) | Konkurs




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@955787







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
7.7.16 | Artikel: 970060
6 Millionen Euro für neues Forschungsprogramm zur Energiewende

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat ein neues Forschungsprogramm namens «Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW» gestartet.

12.7.16 | Artikel: 970061
SolarContact-Index: Photovoltaik-Nachfrage stürzt ins Sommerloch

Das Interesse an PV-Anlagen ist im zurückliegenden Juni ins Sommerloch gefallen. Mit rund 90 Punkten verharrt der Index unter seinem 12-Monats-Durchschnitt.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
23.6.16 | Artikel: 970056
Fell: EnKLIP Gutachten: Kritik am EEG wenig belastbar und zu pauschal

Im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung haben die Autoren Uwe Nestle, Gründer von EnKLIP, Luca Brunsch und Craig Morris Aspekte, die angeblich gegen das EEG sprechen, kritisch beleuchtet.

13.9.16 | Artikel: 970082
Trendmonitor: 68 Prozent der Deutschen kennen Energieverbrauch im eigenen Haushalt nicht

Den Bundesbürgern fehlt elementares Wissen, wenn es um den Energieverbrauch zuhause geht: 68 Prozent haben den eigenen Heizungskeller als größten privaten Energieschlucker nicht auf der Rechnung.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
9.8.16 | Artikel: 970074
Westfalen-Blatt zur Ökostrom-Umlage

Die Prognose eines weiteren kräftigen Anstiegs der Ökostrom-Umlage lässt nicht nur bei den gebeutelten Endkunden die Alarmglocken schrillen.

6.5.16 | Artikel: 970036
DENA Analyse nimmt Netzfrequenz 2030 unter die Lupe

Eine aktuelle Analyse der DENA untersucht die Momentanreserve im Jahr 2030. Ein sehr schwieriges Unterfangen, welches inhaltlich durch die ef.Ruhr GmbH eingegangen wurde.

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
26.9.16 | Artikel: 970083
Tennet: «Strompreis Erhöhung von 80%»

Die Kollegen des Mediums «Die Zeit» haben eine beachtliche Meldung in Umlauf gebracht: «Stromanbieter Tennet erhöht Preise um 80 Prozent». Da bekommt man gleich Mut zum Lesen .

1.10.16 | Artikel: 970088
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu automatisiertem Fahren

Es ist eine verführerische Vision: Vollautomatische Autos chauffieren uns sicher ans Ziel, während wir Passagiere uns anderen Dingen zuwenden.