Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Förderung von Messtechnik und Software für Energiemanagement-Systeme durch das BAFA

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Förderung von Messtechnik und Software für Energiemanagement-Systeme durch das BAFA

13.08.13  09:11 | Artikel: 955830 | News-Artikel (Red)

Förderung von Messtechnik und Software für Energiemanagement-Systeme durch das BAFASeit dem 15. August 2013 fördert das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) neben der Erstzertifizierung von Energiemanagementsystemen nach DIN EN ISO 50001 und der Erstzertifizierung eines Energiecontrollings auch den Erwerb von Messtechnik und Software für Energiemanagementsysteme.
Messtechnik für Energiemanagementsysteme wird mit maximal 20% bzw. maximal 8.000 Euro gefördert. Förderfähig sind Ausgaben für den Erwerb der Messtechnik und deren Installation. Installationskosten, die in unmittelbarem Zusammenhang mit der Anschaffung stehen, sind pauschal mit 5% der Nettoinvestitionskosten als zuwendungsfähige Ausgaben berücksichtigungsfähig.

Welche Messtechnik für Energiemanagementsysteme ist förderfähig?

Stationäre Messtechnik, welche mindestens eine der nachstehenden Größen erheben kann, ist förderfähig:

  • Strom
  • Spannung
  • elektrische Leistung
  • Temperatur
  • Wärme- und/oder Kältemenge
  • Volumenstrom (flüssig, gasförmig)
  • Beleuchtungsstärke
  • Druckluftmenge

Die Messtechnik muss mit dem Energiemanagementsystem in unmittelbarem Bezug stehen und an dieses die benötigten Daten übertragen. Der unmittelbare Bezug ist gegeben, wenn die Messtechnik in Verbindung mit einer Energiemanagement-Software steht und diese die Förderkriterien für Energiemanagement-Software der "Richtlinie für die Förderung von Energiemanagementsystemen" erfüllt.

Förderkriterien für Energiemanagement-Software

"Energiemanagement-Software ist eine elektronische Datenverarbeitungstechnologie, die auf Grundlage der geltenden DIN EN ISO 50001 messtechnische Daten für die energetische Bewertung und energetische Ausgangsbasis der Organisation auswertet. Die Energiemanagement-Software muss daher die Anforderungen der DIN EN ISO 50001 erfüllen und entsprechend dem PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act-Zyklus) aufgebaut sein und muss insbesondere die Möglichkeit bieten, die gesetzten Energieziele verfolgen (Controlling und Monitoring) zu können.

Darüber hinaus muss die Energiemanagement-Software insbesondere folgende Funktionen aufweisen:

Datenauswertung (Kennzahlbildung), Visualisierung (Verfügbarkeit verschiedener Diagrammtypen), Erstellung von Berichten über die lang- und kurzfristige Verbrauchsentwicklung mittels Kennzahlen, Alarmfunktion bei Überschreitung individuell definierter Grenzwerte und Übermittlung mittels gängiger Kommunikationskanäle, Integrationsmöglichkeit der Energiemanagement-Software in bestehende Software- und Leittechniksysteme (z.B. SAP), Funktion, um Daten in und von gängigen Formaten zu ex- und importieren und eine Funktion, mittels derer alle angeschlossenen Messgeräte aufgelistet werden können (Datenpunktliste)."
Quelle: Richtlinie für die Förderung von Energiemanagementsystemen vom 22. Juli 2013

Förderhöhe Energiemanagement-Software

Die Förderung für den Erwerb von Software für Energiemanagementsysteme beträgt maximal 20% der zuwendungsfähigen Ausgaben und maximal 4.000 Euro.

Messtechnik zur Hochrechnung über Betriebs- und Lastkenndaten

Für das Energiecontrolling sind nicht nur die Leistungs- und Verbrauchsdaten aller Produktionsanlagen zu erfassen, sondern auch der Verbrauch aller Nebenanlagen. Nebenanlagen sind zum Beispiel Bürogeräte, Heizungsanlagen, Klimaanlagen, Kälteanlagen und Beleuchtungsanlagen. Für gängige Geräte, wie z.B. Pumpen, Ventilatoren, Drucklufterzeuger, Antriebsmotoren, Beleuchtung und Bürogeräte, muss keine kontinuierliche Messung durchgeführt werden. Für solche Geräte kann der Jahresverbrauch mit Hilfe von zeitweise installierten Messeinrichtungen (z.B. mit Stromzangen) und nachvollziehbarer Hochrechnungen über Betriebs- und Lastkenndaten realistisch ermittelt werden. Beispiele für solche Messeinrichtungen sind das Solo 2 von Green Energy Options, das Ensemble (ebenfalls von Green Energy Options) oder die Messtechnik von Plugwise.


Auch von Johannes Kriesel:

15.07.13: Photovoltaik - der Einstieg ins smart home?



Autor: Johannes Kriesel, symström GbR

www.symström.de

Johannes Kriesel berät Unternehmen, die in den Bereich smart home einstiegen oder sich neu positionieren möchten. Auf stromgraf.de erfahren auch private Verbraucher, wie Sie ihre Energieerzeugung und smart home in Einklang bringen.



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energieeffizienz | SmartHome

Schlagworte:

Energiemanagementsysteme (3) | BAFA (20) | Förderung (30) | Nettoinvestitionskosten | Software (22) | DIN EN ISO 50001 (2)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@955830







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …

29.9.16 | Artikel: 970086
GrünStromJetons digitalisieren die Energiewende

Dass der persönliche Ökostromtarif am tatsächlichen Strommix aus der Steckdose nichts ändert, hat sich herumgesprochen. Dieser Umstand sorgt bei vielen umweltbewussten Verbrauchern für Ernüchterung.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.