Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Hoffnungsvolle Zwischenbilanz nach einem Jahr Förderung von Solarer Prozesswärme

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Hoffnungsvolle Zwischenbilanz nach einem Jahr Förderung von Solarer Prozesswärme

20.08.13  10:00 | Artikel: 955863 | News-Artikel (e)

Hoffnungsvolle Zwischenbilanz nach einem Jahr Förderung von Solarer Prozesswärme

  • Neues Förderprogramm ermöglicht bereits 50 Anlagen für solare Prozesswärme
  • Solarthermie-Nachfrage aus Industrie und Gewerbe entwickelt sich positiv

Die Bilanz zum ersten Jahrestag der staatlichen Förderung für solare Prozesswärme-Anlagen stimmt die Solarbranche hoffnungsvoll: In einem völlig neuen Marktsegment wurde Mithilfe der staatlichen Förderung aus dem Marktanreizprogramm (MAP) praktisch aus dem Stand die Realisierung von rund 50 Anlagen für den Einsatz von Solarthermie in gewerblichen und industriellen Fertigungsprozesse ermöglicht.

"Die Aufmerksamkeit für das Thema solare Prozesswärme steigt erfreulich an. Angesichts wachsender Wärmekosten wird die langfristig günstige Versorgung mit Heizenergie für Industrieunternehmen und Gewerbebetriebe ein zusehends wichtiger Faktor", sagte Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft heute in Berlin. "Unter Umwelt- und Marketing-Gesichtspunkten ist der Einsatz von Solarenergie für viele Firmen ein klarer Pluspunkt. Dank der Förderung ist auch der wirtschaftliche Aspekt überzeugend."

Durch die staatliche Förderung wird der Einstieg in die solare Prozesswärme erheblich erleichtert. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) übernimmt bis zu 50 Prozent der Investitionskosten in gewerblich genutzte Solarthermie-Anlagen mit einer Bruttokollektorfläche von bis zu 1.000 Quadratmetern.

Das Potenzial für solare Prozesswärme ist groß, da etwa zwei Drittel der gesamten industriell genutzten Energie für die Bereitstellung von Wärme benötigt werden – größtenteils in vergleichsweise niedrigen Temperaturbereichen, die besonders gut von der Solarthermie bedient werden können. Besonders Unternehmen, die in ihren Prozessen eine Temperatur unterhalb von 100 Grad Celsius benötigen, können von thermischen Solaranlagen profitieren.

Vielfältige Anwendungsmöglichkeiten für die industrielle Nutzung von Solarthermie bieten sich beispielsweise in der Lebensmittelindustrie, der Chemieindustrie und dem Textilgewerbe. In der umfassenden Studie "Fahrplan Solarwärme" hat der Bundesverband Solarwirtschaft für die solare Prozesswärme gute Wachstumsaussichten ermittelt. Im Jahr 2030 könnten der Studie zufolge mehr als 10 Prozent des Wärmebedarfs der deutschen Industrie (bis 100°C) aus Solarwärmeanlagen stammen.




(Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW))


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Wärme

Schlagworte:

Zwischenbilanz (5) | Förderprogramm (11) | Prozesswärme (2) | Solarthermie (5) | Industrieunternehmen (14) | Gewerbebetriebe (2) | Anwendungsmöglichkeiten (2)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@955863







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.