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Fell: 4-Punkte Sofortprogramm zur Rettung der Solarindustrie

16.09.13  08:20 | Artikel: 955958 | News-Artikel (Red)

Fell: 4-Punkte Sofortprogramm zur Rettung der Solarindustrie
Hans-Josef Fell, MdB
Sprecher für Energiepolitik
der Bundestagsfraktion
Bündnis 90/Die Grünen
Nachdem Rot-Grün durch das EEG im Jahre 2000 einen großen Aufschwung für die Photovoltaik begründete, erreichte die Solarwirtschaft im Jahr 2012 einen Beschäftigungshöhepunkt von 110.900 Arbeitsplätzen. Davon könnten am Ende des Jahres 2013 jedoch nur noch 60.000 überbleiben.

Nachdem zunächst die Produzenten unter Druck geraten sind, gehen inzwischen besonders bei den Handwerkern viele Arbeitsplätze verloren, die Zahl der Insolvenzen steigt. Schuld an der Krise ist vor allem die schwarz-gelbe Bundesregierung die mit vier verfehlten Solargesetznovellen, ständigen Kürzungsankündigungen, bis hin zur Androhung von rückwirkenden Eingriffen große Unsicherheit in der Branche verursacht hat. Darüber hinaus hat es diese Bundesregierung versäumt eine Solarindustriepolitik zu organisieren.

Um der verfehlten schwarz-gelben Politik etwas entgegenzusetzen, schlage ich im Folgenden ein 4- Punkte Sofortprogramm zur Rettung der deutschen und europäischen Solarwirtschaft mit dem Ziel vor:
  • Den PV-Markt in Deutschland und der EU wieder auf Wachstumskurs zu bringen und
  • die deutsche und europäische Solarindustrie international wieder wettbewerbsfähig zu machen

Zum 4-Punkte Sofortprogramm




Autor: Hans-Josef Fell, MdB

www.hans-josef-fell.de

Hans-Josef Fell ist energiepolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen und Mitglied des Bundestages seit 1998. Wir veröffentlichen regelmäßig einen Teil der wöchentlichen Infobriefe.



1 Kommentar(e) zum Artikel.
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Frank Busse Mittwoch, 18. September 2013 um 09:36

Bravo, Herr Fell - die Abkehr vom Prinzip des "atmenden Deckels" war wirklich überfällig!

Für die von Ihnen stattdessen nun (richtiger Weise!) geforderte "Anpassung der Vergütungshöhen, so dass die Vergütung nicht unter die Wirtschaftlichkeitsschwelle von Anlagenbetreibern fällt" braucht es zunächst eine Diskussion, wann welche Anlagen für welche Betreiber nach welchen Kriterien als "wirtschaftlich" angesehen werden sollen.

Der Solarenergieförderverein schlägt vor, als Maßstab für die Wirtschaftlichkeit die in der Stromwirtschaft übliche Eigenkapitalrendite von 11,6 % anzusetzen. Schlesinger et al. (Prognos 2009) nimmt an, dass 8 % ausreichend "attraktiv" sei. Was meinen Sie?


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | EEG | BTW2013

Schlagworte:

Sofortprogramm | Rettung (2) | Solarindustrie (6) | Photovoltaik (210) | Arbeitsplätze (31) | Bundesregierung (104)




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