Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

BSW: Erneuerbare Energien keine Strompreis-Treiber mehr

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










BSW: Erneuerbare Energien keine Strompreis-Treiber mehr

16.10.13  07:15 | Artikel: 956031 | News-Artikel (e)

BSW: Erneuerbare Energien keine Strompreis-Treiber mehr

  • Anstieg der EEG-Umlage zu rund 70 Prozent durch Börseneffekte und Industrie-Privilegien verursacht
  • Anteil neuer Solaranlagen liegt nur noch bei 0,08 Cent je Kilowattstunde
  • BSW: Sinkende Börsenstrompreise an Verbraucher weitergeben!

Durch den im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) geförderten Ausbau der Solarstromnutzung und anderer Erneuerbarer Energien dürften die Stromtarife im nächsten Jahr nicht mehr nennenswert steigen. Der Ausbau Erneuerbarer Energien macht nach Angaben des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) nur noch 0,15 Cent bzw. rund 15 Prozent am Anstieg der EEG-Umlage aus, lediglich 0,08 Cent davon entfallen auf die Photovoltaik. Nach Angaben des Bundesumweltministeriums haben sich die durch neue Solarstromanlagen entstehenden Kosten seit 2010 um rund 85 Prozent reduziert.

Die Verbraucherumlage für Ökostrom steigt im nächsten Jahr um rund einen Cent auf 6,24 Cent pro Kilowattstunde, wie heute offiziell bekannt wurde. Nach aktuellen Berechnungen des Bundesverbandes Erneuerbarer Energie geht mit rund 70 Prozent der Löwenanteil der Steigerung auf Ursachen zurück, die nicht mit dem Bau von neuen Wind- oder Solarstromanlagen zusammenhängen: Sinkende Preise an der Strombörse (36 Prozent), die nicht an den Stromverbraucher weitergegeben werden und eine Ausweitung von Industrieprivilegien bei der Umlage der Energiewende-Kosten (33 Prozent).

Kosten Solar-Zubau

"Aufgrund technologischen Fortschritts und stark gesunkener Erzeugungskosten sind Erneuerbare Energien kein Strompreis-Treiber mehr. Im Gegenteil: Erneuerbare Energien führen nicht nur zur Einsparung von Milliardenbeträgen bei Energieimporten und Klimafolgekosten. An den Strombörsen senken sie inzwischen längst auch nachweisbar in beträchtlichem Umfang die Strompreise", so Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des BSW-Solar. "Niedrige Stromeinkaufspreise an der Börse müssen endlich auch an die Verbraucher weitergegeben werden", so seine Forderung. Er empfiehlt der Politik, diese Fehlsteuerung zeitnah zu korrigieren und die Kosten der Energiewende verursachergerechter wieder auf mehr Schultern zu verteilen. Die Politik habe es in der Hand, die Stromkosten so zu stabilisieren, ohne den Ausbau Erneuerbarer Energien zu drosseln.

Verzögerungen bei der Energiewende würden hohe Folgekosten verursachen. Erst kürzlich hatte das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) festgestellt, dass ein verzögerter Klimaschutz mit der Zeit deutlich teurer käme.

Körnig: "Es ist ein Skandal, in welch großem Umfang Kohle- und Atomstrom weiterhin zulasten der Umwelt subventioniert werden. Die Kosten für Umweltschäden und Entsorgung spiegeln sich kaum im Strompreis wider. Verschmutzungszertifikate sind derzeit für lächerliche Beträge zu haben. Deshalb wird der Klimakiller Braunkohle wieder zum Verkaufsschlager." Angemessene Preise für CO2-Zertifikate wären nach Ansicht des BSW-Solar ein wirksames Instrument, um Überkapazitäten beim Kohlestrom abzubauen und Investitionen in effiziente und erneuerbare Kraftwerkskapazitäten zu vereinfachen.




(Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW))


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik

Schlagworte:

Strompreis (217) | EEG-Umlage (123) | Börseneffekte | Industrie-Privilegien | Solaranlagen (28)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@956031







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
7.7.16 | Artikel: 970060
6 Millionen Euro für neues Forschungsprogramm zur Energiewende

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat ein neues Forschungsprogramm namens «Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW» gestartet.

25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
12.7.16 | Artikel: 970061
SolarContact-Index: Photovoltaik-Nachfrage stürzt ins Sommerloch

Das Interesse an PV-Anlagen ist im zurückliegenden Juni ins Sommerloch gefallen. Mit rund 90 Punkten verharrt der Index unter seinem 12-Monats-Durchschnitt.

9.8.16 | Artikel: 970074
Westfalen-Blatt zur Ökostrom-Umlage

Die Prognose eines weiteren kräftigen Anstiegs der Ökostrom-Umlage lässt nicht nur bei den gebeutelten Endkunden die Alarmglocken schrillen.

2.8.16 | Artikel: 970068
30 Prozent Zuschuss für Heizungsoptimierung seit 1. August

Das Bundeswirtschaftsministerium bezuschusst mit einem neuen Förderprogramm den Einbau effizienter Pumpen und die Optimierung der Heizungsanlage.

13.9.16 | Artikel: 970082
Trendmonitor: 68 Prozent der Deutschen kennen Energieverbrauch im eigenen Haushalt nicht

Den Bundesbürgern fehlt elementares Wissen, wenn es um den Energieverbrauch zuhause geht: 68 Prozent haben den eigenen Heizungskeller als größten privaten Energieschlucker nicht auf der Rechnung.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
4.11.16 | Artikel: 970091
Stromanbieter sind nur die Monetarisierung des Marketing-Mix

Wirtschaftsunterricht, 11. Klasse, auf dem Lehrplan seht das Geheimnis, wie aus Marketingstrategien konkrete Aktionen abgeleitet werden können. Die Schüler lernen, dass man scheinbar überhaupt nichts produzieren muss, um am Markt erfolgreich zu sein.

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.