Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

DUH: Klimaschutz und Energiewende fehlen auf der Liste der SPD-Kernforderungen

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










DUH: Klimaschutz und Energiewende fehlen auf der Liste der SPD-Kernforderungen

22.10.13  09:45 | Artikel: 956046 | News-Artikel (e)

DUH: Klimaschutz und Energiewende fehlen auf der Liste der SPD-KernforderungenZum Beschluss des SPD-Konvents über die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der CDU/CSU erklärt der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe e. V. (DUH), Michael Spielmann:

"Die Tatsache, dass weder Klimaschutz noch Energiewende in den bekannt gewordenen zehn Kernforderungen des gestrigen SPD-Parteikonvents auch nur Erwähnung finden, ist ein Alarmzeichen. Gleichzeitig fordert der nordrhein-westfälische Wirtschaftsminister Garrelt Duin, der angeblich mit der Union den energie- und klimapolitischen Teil des Koalitionsvertrags aushandeln soll, in der Wirtschaftswoche neue Milliarden-Subventionen für die Betreiber fossiler Kraftwerke und eine Drosselung des Ausbautempos bei den Erneuerbaren Energien.

Wir fordern die Verhandler der großen Koalition und insbesondere die früheren Umweltminister dieses Landes, Angela Merkel und Sigmar Gabriel auf, Klimaschutz und Energiewende konsequent fortzuentwickeln. Dazu brauchen wir klare und verbindliche klimapolitische Zielsetzungen, die in der bevorstehenden Legislaturperiode in einem Klimaschutzgesetz festgelegt werden müssen, eine Fortentwicklung des Förderrahmens der Erneuerbaren Energien, die den weiteren dynamischen und kosteneffizienten Zubau Erneuerbarer Energien sicherstellt und die Besinnung Deutschlands auf seine frühere Vorreiterrolle im internationalen Klimaschutz.

Das europäische Emissionshandelssystem muss grundlegend reformiert werden, so dass es seinen Zweck, die Energieerzeugung in Richtung kohlenstoffarmer Technologien zu lenken, endlich erfüllt. Wenn dies auf der EU-Ebene nicht gelingt, müssen nationale Maßnahmen ergriffen werden, um die klimaschädlichsten Kohlekraftwerke schrittweise zugunsten flexibler und klimaschonender Gaskraftwerke aus dem Markt zu entfernen. Dies ist nach Überzeugung der Deutschen Umwelthilfe möglich, ohne die Versorgungssicherheit in wind- und sonnenarmen Zeiten zu gefährden.

Wir fordern die Koalitionsverhandler auf, sich von der Energiewende-Blockade, wie sie die FDP in der abgewählten Bundesregierung jahrelang betrieben hat, unmissverständlich zu verabschieden und sich nicht von Medienberichten beeinflussen zu lassen, die die FDP-Positionen nun im Interesse der alten Energiewirtschaft und mit aus der Luft gegriffenen Argumenten nach vorne schieben. Die Behauptung, dass Erneuerbare Energien wegen des europäischen Emissionshandelssystems nichts zur Entlastung der Klimagasemissionen beigetragen hätten ist absurd.

Selbstverständlich wurde der auf der EU-Ebene festgelegte Ausbaupfad emissionsfreier Erneuerbarer Energien bei der Festlegung der Klimaschutzziele ("EU-Cap") berücksichtigt. Die Tatsache, dass das Emissionshandelssystem nicht funktioniert, hat ganz andere Ursachen, unter anderem die anhaltende Wirtschaftskrise in der EU, die insgesamt zu einem Überangebot handelbarer Zertifikate und in der Folge ihrem Preisverfall geführt hat. Die schwarz-gelbe Regierung, insbesondere der abgewählte Bundeswirtschaftsminister, haben hier eine grundlegende Nachjustierung auf der EU-Ebene über Jahre maßgeblich blockiert."




(Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik

Schlagworte:

Koalitionsverhandlungen (16) | Klimaschutz (128) | Energiewende (372) | SPD-Kernforderungen | Ausbautempo | Erneuerbaren Energien (10)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@956046







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

7.7.16 | Artikel: 970060
6 Millionen Euro für neues Forschungsprogramm zur Energiewende

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat ein neues Forschungsprogramm namens «Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW» gestartet.

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
12.7.16 | Artikel: 970061
SolarContact-Index: Photovoltaik-Nachfrage stürzt ins Sommerloch

Das Interesse an PV-Anlagen ist im zurückliegenden Juni ins Sommerloch gefallen. Mit rund 90 Punkten verharrt der Index unter seinem 12-Monats-Durchschnitt.

8.8.16 | Artikel: 970072
neues deutschland: zum Erdüberlastungstag

Auf Mallorca sind die Trinkwasserreservoirs stark geschrumpft. Die Behörden haben den Verbrauch in einigen Gegenden rationiert - für Bewohner.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
11.8.16 | Artikel: 970075
Börsen-Zeitung: Doppelter Milliardenschock - Kommentar zu Eon

Die Verwerfungen der Energiewende treffen Eon mit voller Wucht. Der Energiekonzern wähnte den Kapitalmarkt gut vorbereitet auf den Milliardenschock in der Bilanz.

2.8.16 | Artikel: 970068
30 Prozent Zuschuss für Heizungsoptimierung seit 1. August

Das Bundeswirtschaftsministerium bezuschusst mit einem neuen Förderprogramm den Einbau effizienter Pumpen und die Optimierung der Heizungsanlage.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

1.10.16 | Artikel: 970088
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu automatisiertem Fahren

Es ist eine verführerische Vision: Vollautomatische Autos chauffieren uns sicher ans Ziel, während wir Passagiere uns anderen Dingen zuwenden.