Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

BITKOM: Eine Digitale Strategie für Europa

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










BITKOM: Eine Digitale Strategie für Europa

25.10.13  09:52 | Artikel: 956061 | News-Artikel (e)

BITKOM: Eine Digitale Strategie für Europa
Prof. Dieter Kempf.
Präsident BITKOM,
Vorsitzender des
Vorstands DATEV eG
  • Flickenteppich nationaler und regionaler IT-Strategien überwinden
  • Modernisierung der Infrastrukturen und Cyber-Sicherheit als zentrale Aufgaben
  • EU ist hinter den USA weltweit der zweitgrößte ITK-Markt

Der Hightech-Verband BITKOM begrüßt, dass sich der Europäische Rat auf seiner Sitzung am 24. und 25. Oktober mit dem Thema Digitale Wirtschaft beschäftigt. Ziel müsse es sein, eine gemeinsame ITK-Strategie für Europa zu entwickeln, die Wachstumsmöglichkeiten für bestehende Unternehmen und Start-ups schafft und die Entwicklung neuer digitaler Technologien und eine erstklassige Forschung ermöglicht. "Wir brauchen eine Digital-Strategie mit einem umfassenden wirtschafts- und gesellschaftspolitischen Ansatz", sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf.

"Es reicht nicht aus, sich auf Einzelfragen wie das Urheberrecht zu konzentrieren, wie manche Mitgliedsstaaten sich das wünschen. Wir brauchen einen gesamtheitlichen Ansatz. In diesem Punkt unterstützen wir die Haltung der Bundesregierung ausdrücklich." Die USA oder auch asiatische Staaten hätten die Bedeutung der Digitalen Wirtschaft schon lange erkannt und entsprechend gehandelt. "Das Silicon Valley ist nicht zufällig entstanden, sondern ist auch eine Folge gezielter Flankierung durch die US-Regierung", so Kempf. Derzeit hat die EU einen Anteil von 25 Prozent am weltweiten ITK-Markt, die USA kommen auf 27 Prozent. China erreicht 10 Prozent, Japan 8 Prozent und Brasilien 4 Prozent.

Zentrale Aufgaben einer europäischen Digital-Strategie sind nach Ansicht des BITKOM eine Modernisierung der Infrastrukturen und eine Erhöhung der Cyber-Sicherheit. Wichtiger Baustein dabei könnte eine EU-weite Initiative zum Ausbau intelligenter Netze werden, mit der unter anderem die Digitalisierung der Produktion hin zu Industrie 4.0 vorangetrieben würde. "Wenn wir unsere Industriekompetenz mit unseren innovativen ITK-Lösungen verbinden, können wir die vierte industrielle Revolution zur Industrie 4.0 erfolgreich bewältigen und eine weltweite Vorreiterrolle einnehmen", sagte Kempf.

Eine wichtige Rolle für die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen ITK-Branche kommt dabei der Forschung zu. Das entsprechende EU-Innovationsprogramm "Horizon 2020" müsse deshalb stärker auf Unternehmen der Informationstechnologie und Telekommunikation ausgerichtet werden. Darüber hinaus sieht der BITKOM Chancen bei der Qualifizierung von Fachkräften sowie beim Einsatz von digitalen Lernmitteln in Schulen und Hochschulen durch eine EU-weite abgestimmte Politik "Fachkräftemangel ist seit Jahren ein zentrales Wachstumshemmnis für die BITKOM-Branche. Allein in Deutschland haben wir rund 40.000 unbesetzte Stellen für IT-Experten", so Kempf.

Ausdrücklich begrüßt der BITKOM die europäischen Initiativen zum Datenschutz und zur Datensicherheit. Dabei müsse es gelingen, die hohen deutschen Standards bei Datenschutz und IT-Sicherheit in Europa zu verankern. "Die Diskussion im Europäischen Rat muss der Auftakt für eine gemeinsame IT-Strategie werden. In der Digitalen Welt müssen wir einen gemeinsamen europäischen Ansatz entwickeln und die nationalstaatlichen und föderalen Strukturen überdenken", sagte Kempf. "Wenn wir weiter an einem Flickenteppich nationaler und regionaler IT-Strategien weben, vergeuden wir unsere Energie."




(Quelle: BITKOM)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Sicherheit | Datenschutz | international

Schlagworte:

Digitale Strategie | Europäischer Rat | ITK-Strategie | Wachstumsmöglichkeiten | Mitgliedsstaaten (3) | Cyber-Sicherheit (5)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@956061







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
4.8.16 | Artikel: 970071
PIRATEN: Fluggastdaten: Wir brauchen endlich sicheren Datenschutz

Nicole Britz, Vorsitzende der Piratenpartei Bayern, zum Skandal um die öffentlich einsehbaren Fluggastdaten:…

30.9.16 | Artikel: 970087
Die EU-Datenschutz-Grundverordnung kommt!

Ab dem 25. Mai 2018 tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Betroffene müssen dann in einfacher Sprache bei der Erhebung von personenbezogenen Informationen transparent darüber aufgeklärt werden …

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
19.1.17 | Artikel: 980001
PIRAT erreicht besseren Schutz vor Internet-Tracking

«Beim vermeintlich anonymen Surfen im Netz ermöglicht die übermittelte Internetkennung (IP-Adresse) eine Rückverfolgung jedes Klicks zum genutzten Anschluss – beispielsweise zur Versendung von Abmahnungen oder für polizeiliche Ermittlungen.

22.12.16 | Artikel: 970102
Vorratsdatenspeicherung als grundgesetzwidrig erklärt - EuGH Urteil stärkt BITMi Position

Der Bundesverband IT-Mittelstand e.V. (BITMi) begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH) zur Vorratsdatenspeicherung, in dem dieser die anlasslose Vorratsdatenspeicherung als grundgesetzwidrig erklärt.

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
16.11.16 | Artikel: 970093
Datenschutzkonferenz lehnt geplante Ausweitung der Videoüberwachung ab

Die Konferenz der unabhängigen Datenschutzbehörden des Bundes und der Länder hat auf ihrer 92. Konferenz am 9. November 2016 gefordert, den vom Bundesinnenministerium vorgelegten Entwurf eines «Videoüberwachungs-Verbesserungsgesetzes» zurückzuziehen.

7.11.16 | Artikel: 970092
Stellungnahme der EAID zum Referentenentwurf eines «Videoüberwachungs-Verbesserungsgesetzes»

Die Europäische Akademie für Informationsfreiheit und Datenschutz bewertet den vom Bundesministerium des Innern (BMI) vorgelegten Gesetzentwurf zur Ausweitung der Videoüberwachung kritisch.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
29.11.16 | Artikel: 970095
Cyber-Angriffe auf Telekom: BSI fordert Umsetzung geeigneter Schutzmaßnahmen

Am 27. und 28. November 2016 sind über 900.000 Kundenanschlüsse der Deutschen Telekom von Internet- und Telefonieausfällen betroffen gewesen.

6.6.16 | Artikel: 970045
DJV begrüßt Initiative zum Schutz von Whistleblowern

Der Deutsche Journalisten-Verband sieht in dem aktuellen Beschluss der Justizministerkonferenz zum besseren Schutz von Whistleblowern einen Schritt in die richtige Richtung.