Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Vorreiter bei der Energiewende setzen auf Solarstromspeicher

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Vorreiter bei der Energiewende setzen auf Solarstromspeicher

14.11.13  07:35 | Artikel: 956122 | News-Artikel (e)

Vorreiter bei der Energiewende setzen auf Solarstromspeicher
Jörg Mayer, Geschäftsführer
Bundesverband
Solarwirtschaft e.V.
Bild: BSW-Solar
  • Erzeugerregion Donau-Ries Vorreiter bei Integration von Erneuerbaren Energien
  • Solarstromspeicher fürs Ortsnetz und den Heimbedarf im Einsatz
  • Jetzt attraktive staatliche Förderung für Speicherkauf nutzen

Vorreiter bei der Energiewende wappnen sich selbst gegen steigende Strompreise. Die Technik dafür ist da, und ausgereift: Solarmodule auf dem Dach, ein Solarstromspeicher im Keller und schon kann der Verbraucher der nächsten Strompreiserhöhung gelassen entgegen sehen. Einige Tausend Haushalte in Deutschland praktizieren bereits diese ganz persönliche Unabhängigkeitserklärung. "Private Stromtarife sind inzwischen fast doppelt so hoch wie die Kosten selbst erzeugten Solarstroms vom Dach eines Eigenheims", erklärt Jörg Mayer, Geschäftsführer des Bundesverbandes Solarwirtschaft e.V. (BSW-Solar) den Trend zur solaren Selbstversorgung. Da die Solarstromspeicher seit Mai durch ein eigenes Förderprogramm des Bundes unterstützt werden, ist der Einbau der Solarstromspeicher für viele Bürger wirtschaftlich interessant.

Bis zu einem Drittel des Solarstroms können Betreiber von kleinen Solarstromanlagen ohne technische Hilfsmittel selbst verbrauchen. In Kombination mit Speichern ist sogar eine Verdopplung des Eigenverbrauchs möglich. Speicher gelten aber auch als ein wichtiger Baustein der Energiewende, um Angebot und Nachfrage Erneuerbarer Energien besser aufeinander abzustimmen. Die Solarstrombatterien speichern den erzeugten Sonnenstrom während des Tages zwischen, geben ihn zeitversetzt wieder ab und glätten so die Einspeisespitzen. Damit erhöhen Batteriespeicher die Aufnahmefähigkeit bestehender lokaler Stromnetze um bis zu 66 Prozent und reduzieren die Kosten für den Netzausbau. Dies hatte das Fraunhofer ISE in seiner Speicherstudie 2013 festgestellt.

Wie das konkret funktioniert, zeigen die Region Ostwürttemberg und das angrenzende Donau-Ries in Bayern: Bereits an 120 Tagen im Jahr wird dort zeitweise durch dezentrale Solar-, Wind- und Bioenergieanlagen mehr Strom produziert als verbraucht. Tendenz weiter steigend. Die Bürger und Unternehmen in diesem Versorgungsgebiet des Netzbetreibers Netzgesellschaft Ostwürttemberg GmbH (NGO) betreiben über 25.000 Solarstromanlagen mit rund 490.000 Kilowatt installierter Photovoltaik-Leistung. Damit erzeugen sie genug Solarstrom, um mehr als 127.000 Haushalte mit Strom zu versorgen.

Die Region Donau-Ries hat eine der höchsten Einspeiseleistungen an Erneuerbaren Energien im Bundesdurchschnitt. Hier wurden früh Lösungen gefunden, die künftig immer mehr Orte im Energiewendeland Deutschland brauchen werden. Rund 97 Prozent der Solarstromanlagen in Deutschland sind ans örtliche Verteilnetz angeschlossen. Die Betreiber von regionalen Verteilnetzen übernehmen eine entscheidende Rolle für das Gelingen der Energiewende. "Wer Stromerzeuger werden will, kann dies bei uns tun. Heute produzieren schon 15 Prozent der angeschlossenen Haushalte und Betriebe selbst Strom. Die Speichertechnologie ist ein wichtiger Baustein für mehr Flexibilität beim Netzmanagement", sagt Franz Stölzle von der NGO. Der "Spitzenspeicher Nr. 1", ein Gemeinschaftsprojekt der EnBW ODR und dem Batteriehersteller VARTA Storage, einem Unternehmen der VARTA Micro Gruppe, speichert Überschussstrom der Region zwischen und stellt ihn später zur Verfügung. Zum Beispiel, wenn mal kein Wind weht und die Sonne untergegangen ist. Der Ortsnetzspeicher ist kleiner als eine Garage und hat eine Kapazität von 63 Kilowattstunden. Genug, um den Strombedarf von etwa 20 Einfamilienhäusern über Nacht zu decken.

Was im Großen funktioniert, geht auch im Kleinen. "Ohne technische Hilfsmittel können Solaranlagenbetreiber bereits etwa ein Drittel ihres Sonnenstroms selbst verbrauchen. Mit einem eigenen Solarstromspeicher im Keller oder Hauswirtschaftsraum ist mehr als eine Verdopplung des Eigenverbrauchs möglich", erklärt Herbert Schein, Vorstandsvorsitzender der VARTA Micro Gruppe. Strom vom Energieversorger kostet heute bereits fast doppelt so viel wie Solarstrom vom eigenen Dach. Immer mehr Privatpersonen, Gewerbetreibende und Landwirte machen sich mit einem Solarstromspeicher unabhängiger von steigenden Strompreisen und nehmen ihre Energieversorgung selbst in die Hand.

Der Staat fördert solche Solarstromspeicher. Die staatliche Förderbank KfW gewährt einen zinsgünstigen Kredit für die Anschaffung eines Kombisystems aus Photovoltaik-Anlage und Solarstromspeicher oder für die Nachrüstung einer vorhandenen Solarstromanlage mit einem Speichersystem. Der Staat übernimmt dabei einen Teil des Kredits: Bis zu 30 Prozent der Speicherkosten bezuschusst er. Wichtige Voraussetzung ist, dass die Förderung vor Beauftragung bewilligt wurde. Der Bundesverband Solarwirtschaft stellt kostenlos Informationen zu Technik, qualifizierten Fachbetrieben und staatlichen Fördermöglichkeiten auf der Internetseite www.die-sonne-speichern.de bereit.




(Quelle: Bundesverband Solarwirtschaft e.V. (BSW))


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik

Schlagworte:

Energiewende (541) | Solarstromspeicher (9) | Donau-Ries | Ortsnetz (4) | Förderung (30)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@956122







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

Sie suchen nach speziellen Lösungen?
Wir helfen gerne weiter...
24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …