Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Franz Alt: RWE und Co. am Abgrund

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Franz Alt: RWE und Co. am Abgrund

18.11.13  07:10 | Artikel: 956130 | News-Artikel (Red)

Franz Alt: RWE und Co. am Abgrund
Franz Alt
Bild: sonnenseite.com
Einst wollten die Pferdekutscher die Eisenbahn und das Auto verhindern. Der Kampf war vergeblich. Genau so aussichtslos ist der Kampf der vier Energie-Besatzungsmächte RWE, E.on, Vattenfall und EnBW gegen die Wende hin zu erneuerbaren Energien.

Die "Großen Vier" erleben gerade die Wahrheit der Gorbatschowschen Erkenntnis, dass das Leben bestraft, wer zu spät kommt. Die alten Energie-Dinosaurier, die noch immer wie blinde Pyromanen auf Verbrennungstechnologien setzen anstatt auf Sonne, Wind, Wasserkraft und Erdwärme, sind im Gestern gefangen. Sie müssen sich endlich und grundsätzlich ändern, wenn sie auch morgen noch mitspielen wollen.

Wie es sich zum Beispiel gerade jetzt bei RWE und E.on abzuzeichnen beginnt. In ihrer Verzweiflung wollen sie jetzt neben den bisherigen "Ewigkeitskosten" sogar noch höhere Subventionen für ihre klimazerstörenden alten fossilen Kraftwerke.

Jahrzehntelang warfen die großen Kraftwerke große Gewinne ab. Konkurrenz gab es so gut wie keine. Die Vier Großen hatten den Markt unter sich aufgeteilt. Erneuerbare Energien war in ihren Augen etwas für Spinner.

Doch jetzt sagt selbst RWE-Chef Peter Terium: "Wir haben die Erneuerbaren zu lange verschlafen. Deshalb gehen wir durch ein Tal der Tränen".

Sein Konzern musste seit 2011 bereits 6.200 Stellen abbauen und jetzt nochmal weitere 6.000. Die Zahl der Mitarbeiter wird innerhalb von drei Jahren von 73.000 auf 61.000 sinken.

Der Grünen-Abgeordnete Oliver Krischer: "RWE mutiert zum vom Aussterben bedrohten Energiedinosaurier". Einen ähnlichen Arbeitsplatzabbau erlebt gerade auch E.on.

Wegen des anhaltenden Booms beim Ökostrom müssen die fossilen Kraftwerke immer häufiger vom Netz. Ihre Erträge reichen nicht mehr aus, um die hohen Schulden zu bezahlen. Das wachsende und immer preiswerter werdende Angebot von Wind- und Solarstrom lässt die Strompreise an der Leipziger Strombörse weiter fallen.

Sonne und Wind schicken eben keine Rechnung, auch wenn dieses schlichte Naturgesetz von den alten Energie-Dinos lange nicht ernst genommen wurde.

Die weitere Entwicklung ist absehbar: Die alten Ressourcen gehen zu Ende, werden schon deshalb immer teurer und unbezahlbar, sie belasten das Klima und haben immer höhere Folgekosten, siehe die Taifun-Katastrophe auf den Philippinen oder die drei "Jahrhundert-Hochwasser" in Deutschland innerhalb von 11 Jahren. Die Zeichen mehren sich.

Und jetzt will die sich abzeichnende Große Koalition in Berlin die alten Energieversorger auch noch mehr als bisher in die Haft nehmen für die Stilllegung und Entsorgung der AKW. Entweder steigen die "Vier Großen" so rasch wie möglich in die Produktion von Technologien für erneuerbare Energien ein oder sie werden bald vom Markt verschwinden.




(Autor: Franz Alt)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Unternehmen | Kommentar

Schlagworte:

RWE (111) | E.on (22) | Vattenfall (23) | EnBW (23) | Kraftwerke (69) | Mitarbeiter (10) | Arbeitsplatzabbau




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@956130







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
7.7.16 | Artikel: 970060
6 Millionen Euro für neues Forschungsprogramm zur Energiewende

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat ein neues Forschungsprogramm namens «Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW» gestartet.

25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
12.7.16 | Artikel: 970061
SolarContact-Index: Photovoltaik-Nachfrage stürzt ins Sommerloch

Das Interesse an PV-Anlagen ist im zurückliegenden Juni ins Sommerloch gefallen. Mit rund 90 Punkten verharrt der Index unter seinem 12-Monats-Durchschnitt.

6.7.16 | Artikel: 970059
Smart-Meter: Energieversorger tasten sich langsam ran

Im Rahmen der vom SmartGridsBW e.V. initiierten Bloggertour nutzen die Teilnehmer die Möglichkeit, etwas über verschiedene Themen im Rahmen der Energiewende zu erfahren.

15.7.16 | Artikel: 970062
Fell: Deutsche Bank steigt aus der Kohle aus

Seit einiger Zeit findet ein starkes Divestment großer Banken aus der Kohle statt. Getrieben von Verlusten und dem Druck von Umweltorganisationen verlassen immer mehr Unternehmen das umweltschädliche Geschäft.

11.8.16 | Artikel: 970075
Börsen-Zeitung: Doppelter Milliardenschock - Kommentar zu Eon

Die Verwerfungen der Energiewende treffen Eon mit voller Wucht. Der Energiekonzern wähnte den Kapitalmarkt gut vorbereitet auf den Milliardenschock in der Bilanz.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
1.10.16 | Artikel: 970088
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu automatisiertem Fahren

Es ist eine verführerische Vision: Vollautomatische Autos chauffieren uns sicher ans Ziel, während wir Passagiere uns anderen Dingen zuwenden.

8.8.16 | Artikel: 970072
neues deutschland: zum Erdüberlastungstag

Auf Mallorca sind die Trinkwasserreservoirs stark geschrumpft. Die Behörden haben den Verbrauch in einigen Gegenden rationiert - für Bewohner.