Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

bne: Gute Ansätze und ein teurer Irrweg

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










bne: Gute Ansätze und ein teurer Irrweg

08.01.14  09:35 | Artikel: 961113 | News-Artikel (e)

bne: Gute Ansätze und ein teurer IrrwegZu den energiepolitischen Vorschlägen der bayrischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU), erklärt Robert Busch Geschäftsführer des Bundesverbandes Neuer Energieanbieter e.V. (bne):

"In dem Papier der bayrischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner finden sich einige sehr sinnvolle Vorschläge zur dringend notwendigen Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) und zu einem neuen Energiemarktdesign. Wir begrüßen die vorgeschlagene schnellere Einführung der verpflichtenden Direktvermarktung für neue EEG-Anlagen ab einer Leistung von 100 Kilowatt. Die Direktvermarkung ist aus Sicht des bne die beste Lösung, um die weiteren Ausbauziele bei den erneuerbaren Energien wettbewerblich und kostengünstig zu erreichen. Dass die Erneuerbaren deutlich mehr Markt können, zeigt sich schon daran, dass 85 Prozent aller Betreiber von Windenergieanlagen ihren Strom direkt vermarkten. Bei der anstehenden EEG-Reform sollte die neue Bundesregierung daher in puncto Direktvermarktung mehr Mut beweisen, als in ihrer Koalitionsvereinbarung vorgesehen.

In die richtige Richtung weisen zudem die Ausführungen von Frau Aigner zur Einführung eines Kapazitätsmarktes zur Finanzierung von Erzeugungskapazitäten, die eine Präferenz zu einem zentralen Modell erkennen lassen. Ein solcher Kapazitätsmarkt, der die befristete Netzreserve ablösen muss, gehört neben der EEG-Reform ganz oben auf die energiepolitische Agenda, damit er rechtzeitig bereit steht. Er muss aus Sicht des bne effektiv, wettbewerblich, technologieoffen und europäisch gestaltet sein.

Ob die vorgeschlagene Fondslösung zur Begrenzung der EEG-Umlage der Weisheit letzter Schluss ist, darf jedoch bezweifelt werden. Denn wie Frau Aigner in ihrem Papier selbst feststellt, würde ein solcher Fonds allein zusätzliche Zinskosten von 1,5 Milliarden Euro pro Jahr verursachen, die die Stromverbraucher zu tragen hätten."




(Quelle: Bundesverband Neuer Energieanbieter e.V. (bne))


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | EEG

Schlagworte:

Ilse Aigner (7) | Vorschläge (5) | Robert Busch (5)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961113







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

13.10.16 | Artikel: 970089
EEG-Umlage steigt: Handwerkstag sieht Akzeptanz der Energiewende auf der Kippe

Die EEG-Umlage steigt erneut auf Rekordniveau, kein Ende der Kostenspirale in Sicht. Angesichts der für Freitag angekündigten Bekanntgabe der Erhöhung übt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold drastische Kritik…

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
26.9.16 | Artikel: 970083
Tennet: «Strompreis Erhöhung von 80%»

Die Kollegen des Mediums «Die Zeit» haben eine beachtliche Meldung in Umlauf gebracht: «Stromanbieter Tennet erhöht Preise um 80 Prozent». Da bekommt man gleich Mut zum Lesen .

20.10.16 | Artikel: 970090
Wie Tesla die Autobranche das Fürchten lehrt

Während sich die großen Automobilkonzerne weiterhin schwer tun, den großen Wurf im Bereich der E-Mobilität zu landen, feiert Tesla mit seinen reinen Elektrofahrzeugen weltweit Erfolge.