Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Mehr Marktwirtschaft wagen. (Oder: Speicherbedarf als Zeichen des Marktversagens)

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Mehr Marktwirtschaft wagen. (Oder: Speicherbedarf als Zeichen des Marktversagens)

30.01.14  14:00 | Artikel: 961177 | News-Artikel (Red)

Mehr Marktwirtschaft wagen. (Oder: Speicherbedarf als Zeichen des Marktversagens)Montag, 22:15 Uhr - SAT 1 - Planetopia. Eine gelungene PR-Platzierung des Versorgers Vattenfall flimmert als Dokumentation zu Strom-Speichern getarnt über die TV-Schirme. “Renaissance der deutschen Pumpspeicherwerke” lautet der Titel des Beitrages und beschreibt,wie wichtig es ist große Speicher zu bauen. Nicht kleine, wie man sie zu Hause im Keller haben kann, sondern große, wie sie nur ein finanzstarkes Unternehmen hinbekommen können.

Ist es nicht erstaunliche, dass am Ende der Evolution einer Marktwirtschaft die Zentralverwaltungswirtschaft steht, deren Teilnehmer/Verwalter vom Kapital und nicht vom Volk gewählt sind.

Die Hypothese: Bei freier Marktwirtschaft bräuchte das Stromnetz keine Speicher.

Es klingt so trivial, so einleuchtend, so überzeugend. Wir brauchen Speicher für den Fall, dass es in der Nacht keinen Wind gibt. Doch ist dies wirklich so? Wir haben bereits heute Speicher. Pumpspeicher sind die bekanntesten, aber auch unsere Flüsse und Bäche sind Speicher. Nicht zu vergessen die Bio-Gas Anlagen. All diese Speicher stehen uns zur Verfügung und können theoretisch ausgebaut werden. Zwar nicht immer im Mega-Watt-Bereich, aber zumindest um die Versorgung in jener Nacht sicherzustellen. Eine Versorgung, deren Bedarf weiter unter dem ist, was in den Mittags/Abendstunden an Strom benötigt wird.

Proteus News: Bill Gates (2007)
Speicher für Unabhängigkeit

Der Ruf nach Speicher ist ein Versagen der Marktwirtschaft. DENA, INSM, Monopolkommission oder RWI sollten einmal näher hinschauen, wenn es um die Speicherung von Strom geht. Haben wir an Tankstellen nicht gelernt, dass der Preis nach oben geht, wenn auch nur eine Vermutung besteht, dass Benzin morgen knapper ist als heute?

Händler rechnen eigentlich die Preise für Speicher oder Lagerhaltung immer in ihre Preise ein. Geschieht dies nicht, so können Sie keine Waren verkaufen, wenn der Preis einmal richtig durch die Decke geht. Der Mitbewerber, der dann liefern kann, der wir ein goldenes Näslein verdienen.

"Angesichts der Tatsache, dass mit den vielen verschiedenen regenerativen Erzeugern und ihren natürlichen Produktionsschwankungen sowie neuer Kopplungsmöglichkeiten zwischen den Bereichen Wärme, Elektrizität und Verkehr das Energiesystem immer komplexer wird, ist es unerlässlich dieses nun intelligent zu strukturieren: Damit wird die Energiesystemtechnik neben der Erzeugungs-, Übertragungs- und Speichertechnologie zu einer eigenständigen Domäne. Die Ergebnisse des Projektes belegen dies in eindrucksvoller Weise" (Prof. Dr. Clemens Hoffmann – IWES – via CleanEnergy Project)

Das Problem steck doch an zwei Seiten. Auf der einen Seite wird nicht dem Markt und dem Handel vertraut, der doch eigentlich aus Angebot und Bedarf einen “vernünftigen” Preis bilden sollte – ohne irgend eine Art von Subvention. Auf der anderen Seite wird in Schubladen gedacht. Energie, die man heute für Wärme gesehen hat, jetzt zur Stromerzeugung – und morgen für Mobilität.

Es gab in den 1970er Jahren einmal die Renaissance der Holzmotoren…





Autor: Thorsten Zoerner

blog.stromhaltig.de

Thorsten Zoerner betreibt den Blog stromhaltig.de. Einen Großteil seiner Fachartikel veröffentlichen wir regelmäßig auch hier auf unserer Seite. Thorsten Zoerner ist Gründungsmitglied der Energieblogger.



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik

Schlagworte:

Dokumentation (3) | Strom-Speicher | Planetopia | Vattenfall (23) | Marktwirtschaft (4) | Stromnetz (103)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961177







© by Proteus Solutions GbR 2018


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien