Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Batterie-Systeme ermöglichen 62 % mehr Eigenverbrauch von Photovoltaik-Strom

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Batterie-Systeme ermöglichen 62 % mehr Eigenverbrauch von Photovoltaik-Strom

04.03.14  08:00 | Artikel: 961259 | News-Artikel (e)

Batterie-Systeme ermöglichen 62 % mehr Eigenverbrauch von Photovoltaik-StromDas IdE Institut dezentrale Energietechnologien hat untersucht, ob sich der Eigenver-brauch von Strom aus Photovoltaik-Anlagen (PV) durch Batterie-Systeme für Ein- und Zweifamilienhäuser soweit erhöhen lässt, dass sich die Anschaffung solcher Systeme rentiert.

PV-Anlagen sind aufgrund der Einspeisevergütung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes in Deutschland sehr verbreitet. Seit einigen Jahren ist die Netzparität für neu installierte PV-Anlagen erreicht. Anlagenbetreiber zahlen somit mehr Geld für Strom, den sie beim Stromversorger einkaufen müssen, als ihr selbst produzierter Strom kostet.

Hinzu kommt, dass die sinkende Einspeisevergütung dazu führt, dass Anlagenbetreiber für die Einspeisung des selbstproduzierten PV-Stroms in das öffentliche Netz immer weniger Geld bekommen. Diese Entwicklung schafft Anreize den selbst produzierten PV-Strom mithilfe von Batterie-Systemen zu speichern und den Eigenverbrauch des selbst produzierten PV-Stroms zu erhöhen.

Doch wie sieht es mit den Kosten für solche Batterie-Systeme aus? Wieviel Energie aus PV-Anlagen kann gespeichert und zusätzlich (im eigenen Haushalt) verbraucht werden? Wie hoch ist der Einfluss der Batterieherstellung auf die energetische Amortisation von PV-Anlagen? Mit diesem Fragen hat sich das Projekt ELIAP beschäftigt. Berechnet wurde, ob sich die Anschaffung eines solchen Batterie-Systems bei weiter steigenden Stromkosten trotz der noch hohen Preise für Batteriesysteme innerhalb des Lebenszyklus lohnt.

Untersucht wurde das PV-Batterie-System neeoQube (Li-Ionen-Akku, Speichergröße 5,5 kWhel, maximale Entladetiefe 80 %). Es hat sich gezeigt, dass bis zu 62 % mehr PV-Strom selbst verbraucht werden kann. Die Ergebnisse zeigen deutlich, dass mit den heutigen PV-Batterie-Systemen innerhalb von zwei bis drei Jahren soviel Energie gespeichert und verbraucht werden kann, wie für die Herstellung der Batterie und der PV-Anlage aufgewendet werden muss.

PV-Batterie-Systeme können sogar während der gesamten Nutzungsdauer zehnmal so viel Energie erzeugen, wie für die Herstellung benötigt wird. Auch wenn die Batterien noch recht teuer sind, führen die niedrigen Stromgestehungskosten der PV-Anlagen und der höhere Eigenverbrauch dazu, dass sich das Batterie-System (neeoQube) über die Betriebsdauer rechnet.

Das Projekt ELIAP wurde vom IdE Institut dezentrale Energietechnologien und der Akasol GmbH durchgeführt und vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft gefördert.

Weitere Informationen zum Projekt




(Quelle: IdE Institut dezentrale Energietechnologien)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Forschung | Speicher

Schlagworte:

Batterie-Systeme | Eigenverbrauch (37) | Photovoltaik-Strom | EEG (377) | Netzparität | neeoQube | Stromgestehungskosten (6)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961259







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …