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PLATINUM GmbH aus Wangen geht in die vorläufige Insolvenz

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PLATINUM GmbH aus Wangen geht in die vorläufige Insolvenz

07.03.14  08:30 | Artikel: 961266 | News-Artikel (Red)

PLATINUM GmbH aus Wangen geht in die vorläufige Insolvenz
Firmengebäude der Diehl AKO Gruppe
und der Platinum GmbH in Wangen
Die PLATINUM GmbH aus Wangen im Allgäu, Entwickler von Wechselrichtern, versucht durch ein vorläufiges Insolvenzverfahren Raum den Betrieb weiter zu führen. Grund für Insolvenzverfahren ist die aktuell schwierige Situation im Photovoltaikbereich. Der laufende Betrieb soll durch die vorläufige Insolvenz nicht beeinträchtigt werden.

Die Platinum GmbH, Pfannerstr. 75, 88239 Wangen im Allgäu beschritt am Dienstag den Weg zum Amtsgericht Ravensburg. Im Rahmen des Insolvenzeröffnungsverfahrens wurde Dr. Holger Leichtle von der Rechtsanwaltsgesellschaft Schultze & Braun aus Ravensburg als Insolvenzverwalter bestellt. (AZ: 2 IN 137/14)

"Der laufende Betrieb und die kontinuierliche Belieferung der Kunden ist aber sichergestellt", teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Dr. Holger Leichtle in einer Pressemeldung mit. Es seien bereits Gespräche mit Partnern und Lieferanten geführt worden, insbesondere dem Hauptlieferanten. "Wir haben aktuelle Aufträge, die ganz normal bearbeitet werden."

PLATINUM Wechselrichter R3
PLATINUM Wechselrichter R3
[Foto: Platinum GmbH]
Produziert werden die Produkte überwiegend von Diehl Controls in Wangen. Das Unternehmen war ursprünglich Entwickler von Wechselrichtern der Marke PLATINUM und verkaufte diesen Geschäftsbereich zum 1. April 2013 an die Beteiligungsgesellschaft mutares AG aus München. Seitdem firmiert die PLATINUM GmbH als eigenständiges Unternehmen und übernimmt die Entwicklung und den Vertrieb der eigenen Produkte.

Auch die rund 70 Arbeitsplätze seien aktuell nicht gefährdet. Am Mittwochnachmittag wurden die Mitarbeiter im Rahmen einer Betriebsversammlung informiert, dass ihre Gehälter für die kommenden Monate sichergestellt seien. Auch ein Stellenabbau sei nicht geplant. "Wir gehen von einem Erhalt der Arbeitsplätze aus. Aktuell arbeiten wir gemeinsam mit der Geschäftsleitung daran, ein tragfähiges Fortführungskonzept für das Unternehmen aufzubauen", erklärt Leichtle. Mittelfristig wird auch über mögliche M&A-Prozesse und langfristige Unternehmenskooperationen nachgedacht. "Die hohe Qualität der Produkte, die umfassende Kompetenz und die langjährige Erfahrung der Mitarbeiter bieten Potenzial für eine erfolgreiche Zukunft", so Leichtle.

Wie groß die Probleme der Platinum GmbH bereits beim Verkauf im April 2013 waren, ist nicht bekannt. Die mutares AG aus München ist jedoch nach eigenen Angaben im Sanierungsgeschäft tätig:

«Die mutares AG ist eine Beteiligungsgesellschaft, die sich auf die Übernahme von Unternehmen konzentriert, die sich in Umbruchsituationen befinden. »

In Verbindung stehende Artikel:

18.02.13: Diehl AKO übergibt Geschäftsbereich Photovoltaik an die mutares AG in München



Autor: Björn-Lars Kuhn

Journalist bdfjBjörn-Lars Kuhn ist einer der Inhaber der Proteus Solutions GbR, Buchautor, Datenschutzbeauftragter (IHK), Fachjournalist (bdfj) in den Bereichen Datenschutz, Netzpolitik und Erneuerbare Energien und Redakteur dieser Nachrichtenseite.



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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Unternehmen

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PLATINUM GmbH | Insolvenz (23) | 2 IN 137/14 | Amtsgericht (7) | Ravensburg | Wechselrichter (5) | Photovoltaik (210)




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