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Grünspar-Trendreport: Die Deutschen haben keine Ahnung vom Energiesparen

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Grünspar-Trendreport: Die Deutschen haben keine Ahnung vom Energiesparen

12.03.14  08:00 | Artikel: 961276 | News-Artikel (e)

Grünspar-Trendreport: Die Deutschen haben keine Ahnung vom EnergiesparenZwei kleine Maßnahmen könnten im Jahr 11,4 Milliarden Euro einsparen und den CO2-Ausstoß sowie die Gasimporte deutlich senken

Zuerst die schlechte Nachricht: Viele Deutsche haben keine Ahnung vom Energiesparen, sie schätzen ihren tatsächlichen Energieverbrauch völlig falsch ein. Deshalb werden oft die falschen Energiesparmaßnahmen ergriffen.

Die gute Nachricht: Der Wille zum Energiesparen ist auf jeden Fall da. Die Deutschen wollen durch geringeren Energieverbrauch Geld sparen, die Umwelt schonen und einen Beitrag zur Energiewende leisten.

Dies und vieles mehr geht aus dem großen Grünspar.de-Trendreport hervor, den das Unternehmen im März 2014 erstmalig veröffentlicht hat. Für den Grünspar.de-Trendreport wurden im Zeitraum von November 2013 bis Februar 2014 insgesamt 1372 Grünspar.de-Kunden befragt und zehntausende Bestellvorgänge ausgewertet.

Hauptsache Energiesparlampe?

Die erste Schwachstelle der Deutschen ist die Heizung. Die Einsparmöglichkeiten bei den Heizkosten werden stark unterschätzt. Die Statistik zeigt, dass der reale Energieverbrauch im Haushalt zu 70% auf das Konto der Heizung geht. Trotzdem sparen nur 12% der Deutschen aktiv Heizenergie ein. Völlig überschätzt werden hingegen die Stromsparmöglichkeiten mit effizienten Leuchtmitteln, wie etwa LEDs oder Energiesparlampen. Diese machen den kleinsten Teil des realen Energieverbrauchs aus, ihr Einsatz gehört bei den Deutschen aber zu den beliebtesten Energiesparmaßnahmen. Die wirklich effektiven Energiesparmaßnahmen werden gemieden und somit große Potentiale verschenkt.

Stromsparen nur im Winter?

Ebenfalls nicht so ganz zum realen Stromverbrauch passen möchte das Stromsparverhalten der Deutschen. Strom sparen wird vor allem mit dem Winter assoziiert und entsprechende Maßnahmen deshalb vor allem dann ergriffen. Dieses Verhalten steht jedoch in starkem Widerspruch zum realen Stromverbrauch. Dieser ist zwar im Winter höher als im Sommer, aber nur minimal. Dieses Energiesparverhalten macht deutlich, dass die größten Stromfresser, die das ganze Jahr über viel Energie verbrauchen, nicht auf der Abschlussliste der Deutschen stehen und, viel schlimmer, gar nicht erst als solche wahrgenommen werden.

Dazu Geschäftsführer Gerrit Ellerwald: "Es ist schon erstaunlich, dass immer noch so wenige Verbraucher in Deutschland ihren Energieverbrauch richtig einschätzen können. Obwohl der gute Wille unbestreitbar vorhanden ist, wird so leicht zu hebendes Potential für Umwelt und Geldbeutel verschenkt."

Die besseren Alternativen - Günstig und trotzdem kuschelig warm

Ganz oben auf der Liste der Energiesparmaßnahmen sollte eine intelligente Heizungssteuerung stehen. Hier gibt es schon ab 99 Euro Geräte im Markt, mit denen der Verbraucher durchschnittlich 20 Prozent und in der Spitze sogar bis zu 50 Prozent seiner Heizenergie einsparen kann. Diese Investition amortisiert sich schon binnen eines Jahres. Für einen durchschnittlichen vier-Personen-Haushalt lassen sich allein hiermit schon 172 Euro pro Jahr einsparen.

Die besseren Alternativen - Sparer und Warmduscher

Ebenfalls völlig unterschätzt wird die Wirkung eines Sparduschkopfes. Hier gibt es gute Qualität schon ab 19,90 Euro. Der Sparduschkopf senkt nicht nur den Wasserverbrauch, sondern reduziert vor allem auch die Heizkosten, weil weniger Warmwasser erhitzt werden muss. Im Jahr spart der durchschnittliche Haushalt damit rund 113 Euro pro Person und Duschkopf.

Die besseren Alternativen - Billige Saubermänner

Unbekannt ist den meisten Verbrauchern auch der Effekt, die Stromkosten für die Waschmaschine mit einem Waschmaschinen-Vorschaltgerät deutlich zu senken. Die Mischbatterie wird der Waschmaschine vorgeschaltet und führt ihr so warmes Wasser aus dem Wasserkreislauf des Hauses zu. Die ineffiziente und teure Erwärmung des Wassers in der Maschine durch Stromheizung entfällt damit. Bei Anschaffungskosten ab 200 Euro hat sich die Mischbatterie schon nach 3 Jahren bezahlt gemacht.

Diese Beispiele lassen sich noch beliebig vermehren. Ihnen gemein ist leider in fast jedem Fall, dass die Verbraucher diese Maßnahmen nicht kennen. Würden alle 40 Millionen Haushalte in Deutschland einen Sparduschkopf und eine intelligente Heizungssteuerung einsetzen, könnten sie im Durchschnitt 286 Euro pro Jahr an Heizkosten einsparen bei einer durchschnittlichen einmaligen Investition von 120 Euro. Das entspricht einer jährlichen Ersparnis von 11,4 Milliarden Euro für alle Haushalte in Deutschland.

Der schöne Nebeneffekt: Deutschlands Haushalte würden damit auf einen Schlag rund 30 Prozent (142,6 Milliarden Kilowattstunden) ihres Wärmeenergieverbrauchs einsparen. Das entspricht ca. 50 Prozent der jährlichen Gasimporte aus Russland.

2011 wurden in Deutschland 136 Milliarden Kilogramm CO2 durch das Heizverhalten der Deutschen in die Atmosphäre gepustet. Der jährliche Ausstoß an CO2 könnte durch die beiden oben genannten Maßnahmen um 37,09 Milliarden Kilogramm CO2 verringert werden. Das entspricht 9,5 Prozent des Klimaschutzziels der Bundesregierung.

Der Grünspar.de-Trendreport (PDF)




(Quelle: Gruenspar Gmbh)


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Unternehmen | Studie

Schlagworte:

Energiesparlampe | Trendreport | Energiesparen (4) | Stromsparen (2) | Stromfresser | Heizungssteuerung




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