Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Regelungen zum Ausbau der Windkraft an Land nach wie vor unzureichend

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Regelungen zum Ausbau der Windkraft an Land nach wie vor unzureichend

31.03.14  20:00 | Artikel: 961353 | News-Artikel (e)

Regelungen zum Ausbau der Windkraft an Land nach wie vor unzureichend
Franz Untersteller,
Umweltminister
Baden-Württemberg
©baden-wuerttemberg.de
Im Vorfeld des morgigen EEG-Spitzengesprächs der Bundeskanzlerin mit den Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder hat Umwelt- und Energieminister Franz Untersteller erneut auf die Bedeutung der Windkraft für Baden-Württemberg und Süddeutschland insgesamt hingewiesen.

"Wenn wir den Ausbau der Windkraft an Land so stark wie derzeit im EEG-Entwurf vorgesehen einschränken, verzichten wir auf einen entscheidenden Beitrag zur Kostenbegrenzung und auf einen Erfolgsgaranten für die Energiewende. Das ist mit vernünftigen Argumenten nicht zu begründen."

Der im EEG-Entwurf beschriebene Ausbaukorridor von 2.400 bis 2.600 MW Leistungszubau im Jahr sei unangemessen niedrig, kritisierte Untersteller. Vor allem aber sei es inakzeptabel, dass die Bundesregierung bewusst in Kauf nehme, dass dieses Ausbauziel durch das so genannte Anlagen-Repowering - also das Ersetzen bestehender alter durch neue, leistungsfähigere Anlagen am gleichen Ort - unterm Strich noch sehr viel geringer ausfällt.

Franz Untersteller: "Ich fürchte, in den geplanten Ausbaukorridor soll nicht der tatsächliche Zuwachs an Windkraftleistung eingerechnet werden, also die Leistungsdifferenz zwischen alter und neuer Anlage nach dem Repowering, sondern die installierte Leistung der Anlage insgesamt. Bei einem erwartet starken Repowering in den nächsten Jahren wäre das ein herber zusätzlicher Ausbauverzicht. Das muss der Bundeswirtschafts- und -energieminister dringend ändern!"

Es sei schlicht eine Tastsache, erläuterte Untersteller, dass die Kosten der Windenergie in der Stromerzeugung das Niveau herkömmlicher Kraftwerke erreicht habe und damit die kostengünstigste erneuerbare Technologie sei. Bei der letzten Erhöhung der EEG-Umlage um 0,96 Cent/kWh habe die Windkraft einen Anteil von nur 0,11 Cent gehabt. Der weitere am Bedarf orientierte Ausbau der Windkraft wäre somit gerade kein Kostentreiber, wie häufig zu Unrecht unterstellt werde.

Franz Untersteller. "Es ist kontraproduktiv, also vollkommen unsinnig, den Windausbau so tief zu deckeln. Ich fordere die Bundesregierung erneut dazu auf, in diesem Punkt endlich eine sachgerechte Politik zu machen!"




(Quelle: Umweltministerium Baden-Württemberg)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | EEG

Schlagworte:

EEG-Spitzengespräch (7) | Bundeskanzlerin (13) | Ministerpräsidenten (19) | Länder (26) | Ausbaukorridor (11) | Repowering (7) | Windkraftleistung (5)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961353







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

Werbung auf unserer Seite: 
Rufen Sie uns an: 0800 50 50 60 55
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

13.10.16 | Artikel: 970089
EEG-Umlage steigt: Handwerkstag sieht Akzeptanz der Energiewende auf der Kippe

Die EEG-Umlage steigt erneut auf Rekordniveau, kein Ende der Kostenspirale in Sicht. Angesichts der für Freitag angekündigten Bekanntgabe der Erhöhung übt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold drastische Kritik…

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …

4.11.16 | Artikel: 970091
Stromanbieter sind nur die Monetarisierung des Marketing-Mix

Wirtschaftsunterricht, 11. Klasse, auf dem Lehrplan seht das Geheimnis, wie aus Marketingstrategien konkrete Aktionen abgeleitet werden können. Die Schüler lernen, dass man scheinbar überhaupt nichts produzieren muss, um am Markt erfolgreich zu sein.