Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

EU ProSun: Nach weiterer Insolvenz: Solarbranche schlägt Alarm

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










EU ProSun: Nach weiterer Insolvenz: Solarbranche schlägt Alarm

25.04.14  14:45 | Artikel: 961446 | News-Artikel (e)

EU ProSun: Nach weiterer Insolvenz: Solarbranche schlägt Alarm Die Lage in der deutschen Solarindustrie bleibt angespannt. Nachdem in den letzten Jahren chinesisches Preisdumping zahlreiche Hersteller aus Deutschland in die Insolvenz getrieben hat, verunsichert jetzt die von der Bundesregierung geplante Änderung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) die Branche.

Alleine in den letzten sechs Monaten haben acht große deutsche Hersteller Werksschließungen und Entlassungen ankündigen oder sogar Insolvenz anmelden müssen. Nach den Schwergewichten Centrosolar und aleo solar kam in dieser Woche auch noch das traditionsreiche Systemhaus Wagner Solar dazu.

Milan Nitzschke, Sprecher der Industrieinitiative ProSun: "Die Lage für die verbliebenen Solarunternehmen in Deutschland ist schwierig genug. Wenn die Bundesregierung jetzt auch noch die Solarförderung in Frage stellt, ist das fahrlässig. Hier stehen deutsches Know How und Arbeitsplätze auf dem Spiel."

Besonders schwer würde aus Sicht der Solarunternehmen die geplante Einführung einer Abgabe auf selbst genutztem Solarstrom wiegen. Nitzschke: "90 Prozent aller neuinstallierten Solaranalagen werden auf der Grundlage von Eigenstromnutzung geplant. Wenn die Bundesregierung jetzt genau diesen Eigenstrom belasten will ist das ein gezielter Angriff auf den Solarausbau in Deutschland." Energiegenossenschaften, kleine und mittelständische Unternehmen, aber auch große Privathaushalte, die Solarstrom für den Eigenbedarf nutzen, sollen nach dem Willen der Bundesregierung künftig für jede selbst verbrauchte Kilowattstunde eine Abgabe von rund drei Cent bezahlen.

Mieter müssten nach den Plänen der Regierung beim Bezug von Solarstrom vom Hausdach sogar eine noch höhere Abgabe zahlen. Gerade erst beginnen Wohnungsbaugesellschaften ihren Mietern durch solaren Eigenstrom Mehrwert bei der Energieversorgung zu schaffen. Wenn die Vorschläge der Regierung, die nächste Woche in den Bundestag kommen, zum Gesetz werden, würden diese Projekte unwirtschaftlich.

Nitzschke: "Die Politik muss verstehen, dass die Nutzung von solarem Eigenstrom die Grundlage für die Zukunft der Solarenergie in Deutschland ist. Diese zu belasten gefährdet die Energiewende im Kern. Daher muss der Gesetzentwurf dringend angepasst werden, so wie zahlreiche Bundesländer dies bereits gefordert haben."

Die Industrieinitiative EU ProSun setzt sich für einen nachhaltiges und kosteneffizientes Wachstum der Solarenergie ein und vertritt dabei über 40 Solarhersteller in Europa. Der Großteil der Unternehmen produziert in Deutschland.




(Quelle: www.prosun.org)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Unternehmen

Schlagworte:

Insolvenz (24) | Wagner Solar (2) | Energie (1043) | Wirtschaftspolitik (4) | Insolvenzverfahren (5)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961446







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

1.10.16 | Artikel: 970088
Mittelbayerische Zeitung: Kommentar zu automatisiertem Fahren

Es ist eine verführerische Vision: Vollautomatische Autos chauffieren uns sicher ans Ziel, während wir Passagiere uns anderen Dingen zuwenden.

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

4.11.16 | Artikel: 970091
Stromanbieter sind nur die Monetarisierung des Marketing-Mix

Wirtschaftsunterricht, 11. Klasse, auf dem Lehrplan seht das Geheimnis, wie aus Marketingstrategien konkrete Aktionen abgeleitet werden können. Die Schüler lernen, dass man scheinbar überhaupt nichts produzieren muss, um am Markt erfolgreich zu sein.