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Kohle-Kanzlerin bremst Energiewende zugunsten wirtschaftlicher Industrie-Interessen

30.04.14  09:30 | Artikel: 961464 | News-Artikel (e)

Kohle-Kanzlerin bremst Energiewende zugunsten wirtschaftlicher Industrie-InteressenIPCC-Klimabericht und Monitoring-Bericht Energiewende erschienen

Das Bundeskabinett hat den Anfang April 2014 vom Bundesminister für Wirtschaft und Energie, Sigmar Gabriel, vorgelegten zweiten Monitoring-Bericht «Energie der Zukunft» verabschiedet. Der Bericht gibt einen Überblick über Fortschritte und Herausforderungen bei der Umsetzung der Energiewende in den Bereichen Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Kraftwerke, Stromnetze, Treibhausgasemissionen und Energiepreise.

Der Monitoring-Prozess überprüft laufend die Umsetzung der Energiewende und des Energiekonzeptes 2010 der Bundesregierung. In ihrer Stellungnahme geht die vierköpfige Experten-Kommission davon aus, dass das Ziel der Bundesregierung, den Anteil Erneuerbarer am Energieverbrauch bis zum Jahr 2020 auf 18 Prozent zu erhöhen, erreichbar scheint. Allerdings sehen die Experten um Andreas Löschel, Leiter des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim und Professor in Heidelberg, die Klimaschutzziele der Bundesrepublik in Gefahr.

Zwei Jahre in Folge sind die CO2-Emissionen gestiegen. Und das, obwohl sich Deutschland verpflichtet hat, den Treibhausgasausstoß bis 2020 um 40 Prozent im Vergleich zu 1990 zu senken. Die Experten gehen davon aus, dass Deutschland 2020 sein Einsparziel verfehlen wird, wenn sich die Klimapolitik nicht ändert.

Der Grund für die steigenden Emissionen ist vor allem die Renaissance der Kohle. Gegenüber der Ruhr Nachrichten äußerte sich daher der Kieler Klimaforscher Mojib Latif enttäuscht über den energiepolitischen Kurs von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

halbgedacht
Die Kohle-Kanzlerin und der «Bundesminister für industrienahe Bundespolitik».
Monetäre Interessen der Industrie haben in Deutschland einen höheren stellenwert als Klimaschutz und Nachhaltigkeit.


"Sie präsentiert sich in Europa mehr als Bremserin", so Latif. Seine Äußerung steht im Zusammenhang mit der Veröffentlichung des aktuellen Klimaberichtes des Weltklimarates der Vereinten Nationen Mitte des Monats. Der IPCC- warnt darin vor den katastrophalen Folgen des Klimawandels. Als Strategie empfiehlt er u.a. den Ausbau Erneuerbarer Energien.

Anlässlich der Veröffentlichung haben sich die Verbände der Erneuerbaren Energien für eine Neuausrichtung der deutschen Energiepolitik ausgesprochen. Deutschland müsse die Erneuerbaren deutlich schneller ausbauen als aktuell geplant, fordert der Bundesverbandes Erneuerbare Energie (BEE). Halte die Bundesregierung an den geplanten jährlichen Ausbaudeckeln für Biomasse, Wind & Co. fest, würde das CO2-Minderungsziel von 40 Prozent bis 2020 gegenüber 1990 deutlich verfehlt. Einer Studie im Auftrag des BEE zufolge schaffe Deutschland damit voraussichtlich nur eine Minderung um 29 bis 32 Prozent.

Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit stellt die Sachlage in Ihrer Pressemitteilung ein wenig euphemistischer dar.

Monitoring-Bericht Energiewende auf der Seite der Bundesnetzagentur

Der Fünfte IPCC-Sachstandsbericht auf der Webseite der deutschen IPCC-Koordinierungsstelle




(Quelle: Agentur für Erneuerbare Energien e.V. (AEE))


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Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Klimaschutz

Schlagworte:

Kohle-Kanzlerin | Energiewende (372) | Monitoring-Bericht Energiewende | IPCC-Klimabericht | Sigmar Gabriel (45) | Klimaschutzziele (13)




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