Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Umfrage: Immer mehr Deutsche wollen Strom selbst erzeugen

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Umfrage: Immer mehr Deutsche wollen Strom selbst erzeugen

09.05.14  10:40 | Artikel: 961500 | News-Artikel (e)

Umfrage: Immer mehr Deutsche wollen Strom selbst erzeugenMieter dürfen nicht länger benachteiligt werden

Deutschland wird zum Land der Kraftwerksbetreiber. 26 Prozent der Bundesbürger sind überzeugt, dass 2020 in ihrer Wohnimmobilie Elektrizität produziert wird. Dies geht aus der repräsentativen Trendumfrage «Energiewende 2020» unter 1000 Bundesbürgern im Auftrag des Energieanbieters LichtBlick hervor. Bei der letzten Trendumfrage 2012 hatten mit 18 Prozent noch deutlich weniger Befragte angegeben, bis zum Ende des Jahrzehntes selbst Strom zu erzeugen.

Unabhängig von der eigenen Wohnsituation gehen 55 Prozent (2012: 52 Prozent) davon aus, dass immer mehr Gebäude Energie erzeugen - zum Beispiel durch Solaranlagen auf dem Dach oder Mini-Blockheizkraftwerke im Heizungskeller.

"Häuser werden zu Kraftwerken. Diese Entwicklung ist der Motor der Energiewende. Investitionen in Solaranlagen, Mini-Kraftwerke, Kleinwindanlagen oder Batteriespeicher werden immer wirtschaftlicher. Die Politik darf diesen Zukunftsmarkt jetzt nicht durch hohe Zusatzkosten beim Eigenverbrauch belasten", so Gero Lücking, Geschäftsführer Energiewirtschaft bei LichtBlick.

LichtBlick fordert Bundestag und Bundesrat deshalb auf, bei der EEG-Reform nachzubessern. Vor allem Mieter dürfen bei der Nutzung lokal erzeugten Stromes aus Solaranlagen oder Blockheizkraftwerken nicht länger benachteiligt werden. Eine Familie, die zur Miete wohnt, soll nach den Plänen der Regierung jährlich bis zu 150 Euro mehr EEG-Umlage zahlen als eine Familie im Eigenheim. "Ausgerechnet ein SPD-Wirtschaftsminister nimmt diese wachsende soziale Schieflage hin. Mieter werden zu den Verlierern der Energiewende, während der Industrie großzügige Rabatte auf Kosten der Verbraucher gewährt werden", so Lücking.

LichtBlick hat im März 2014 im Gelben Viertel in Berlin-Hellersdorf das erste Großprojekt zur Direktlieferung von lokal erzeugtem Solarstrom an Mieter gestartet. Die Mieter profitieren dabei von einem günstigen ZuhauseStrom-Tarif. Die Allgemeinheit wird um bis zu 200.000 Euro im Jahr entlastet, da für den vor Ort verbrauchten Sonnenstrom keine EEG-Subventionen anfallen.

Laut der LichtBlick-Trendumfrage sind die Deutschen weiterhin vom Erfolg der Energiewende überzeugt. 89 Prozent äußern sich entsprechend positiv, nur elf Prozent glauben, die Energiewende wird versanden (2012: 13 Prozent).

Zur Umfrage:
Für die LichtBlick-Trendumfrage "Energiewende 2020" befragte das Meinungsforschungsinstitut Toluna 1.000 Bundesbürger ab 16 Jahren.




(Quelle: LichtBlick SE)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Strompreis | Unternehmen

Schlagworte:

Kraftwerksbetreiber (8) | Energiewende (372) | EEG-Umlage (123) | Direktlieferung (2) | Eigenverbrauch (37) | Strom (842) | Heizungskeller (2)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961500







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

Ihr eigenes Buch veröffentlichen.
Wir helden Ihnen dabei.
22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.