Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Experte: Telekom MyWallet zum Scheitern verurteilt

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Experte: Telekom MyWallet zum Scheitern verurteilt

09.05.14  11:15 | Artikel: 961501 | News-Artikel (e)

Experte: Telekom MyWallet zum Scheitern verurteilt Raimund Hahn: "Die Deutsche Telekom setzt auf die falsche Technologie"

«Die Deutsche Telekom setzt mit ihrem mobilen Bezahldienst MyWallet auf die zum Scheitern verurteilte NFC-Technologie und wird deshalb selbst scheitern», prognostiziert Raimund Hahn, Chairman des Global Mobile Forum im Diplomatic Council (www.diplomatic-council.org) und CEO des weltweit tätigen Mobilfunkgroßhändlers Rhino Inter Group (www.rhino-inter-group.com).

Nach Einschätzung des Mobilfunkexperten wird sich für die Nahbereichskommunikation der zu NFC (Near Field Communications) konkurrierende Standard Bluetooth Low Energy (BLE) auf dem Weltmarkt und damit letztlich auch in Deutschland durchsetzen. BLE schaffe ähnlich wie NFC die Grundlage für Nahbereichsaktionen wie das Bezahlen per Handy am Point of Sales oder die Indoor-Navigation wie etwa die Erfassung beim Betreten oder Verlassen eines Ladengeschäfts.

"BLE bietet aus heutiger Sicht mehr Potenzial für die sogenannten Micro Location als NFC und dürfte zum NFC-Killer werden", sagt DC-Chairman und Rhino-CEO Raimund Hahn. Die Begründung: BLE arbeitet in einer Reichweite bis zu 50 Meter, NFC bestenfalls 20 Zentimeter. Die Ausrüstung eines mittelgroßen Kaufhauses mit NFC würde rund 100.000 Euro kosten, die Ausstattung mit BLE etwa 5000 Euro, weil aufgrund der größeren Reichweite viel weniger Funkstationen benötigt werden, rechnet der Fachmann für Mobilkommunikation vor.

Den Nutzen hätte auch der Kunde: Mit einem NFC-Handy müsste er beispielsweise zum Bezahlen ganz nah an eine Kasse herangehen, so dass eine Warteschlange entstünde. Mit BLE könnte er von überall im Kaufhaus seine Waren bezahlen.

"Einiges spricht dafür, dass sich die von der Deutschen Telekom gewählte NFC-Technologie als Irrweg entpuppt und BLE als Standard für die Nahbereichskommunikation herauskristallisiert", analysiert Raimund Hahn. Neben technischen und ökonomischen Aspekten spiele auch die Verfügbarkeit eine Hauptrolle: "BLE funktioniert sowohl auf Apple-Geräten unter IOS als auch auf praktisch allen neueren Android-Smartphones, etwa von Samsung, während NFC die Apple-Welt komplett ausschließe", gibt der Mobilfunkexperte zu bedenken.

Rhino Inter Group ist eine maßgebliche Großhandelsgruppe für elektronische Geräte und insbesondere mobile Geräte wie Smartphones und Tablets. Durch enge Kontakte zu Zulieferern, Herstellern, Handelsfirmen und Marktanalysten in Asien, Europa und Amerika verfügt die Rhino Inter Group über direkten Zugang zu aktuellen Informationen, die - soweit es die verwendeten Nachrichtenquellen zulassen - der interessierten Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden, um zur Markttransparenz weltweit beizutragen.

Anmerkung der Redaktion:
Ob diese Einschätzung wirklich richtig ist, wird sich zeigen.
Kommunikation über 50 Meter bedeutet, dass ggf. ohne großen technischen Aufwand mitgelesen werden könnte. Gerade deshalb ist die Entscheidung ja zugunsten von NFC gefallen. Hier muss definitiv der Datenschutz bedacht werden, sonst wird der Kunde wieder einmal transparenter, als erwünscht. Dabei dürfen die Investitionskosten der Händler nur eine untergeordnete Rolle spielen, sonst ist es mit der Akzeptanz schnell dahin.






(Quelle: Rhino Inter Group Telerhino GmbH)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

Datenschutz | Sicherheit | Payment

Schlagworte:

MyWallet (3) | Telekom (36) | MyWallet Card (3) | digitale Brieftasche (3) | Bezahlkarte (3) | Smartphone (67) | NFC (5) | BLE (5)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961501







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.6.17 | Artikel: 980013
Studie: Daten auf dem Handy oder Sex - wo ist den Deutschen Schutz wichtiger?

E-Mails, Kontakte, private Fotos, Passwörter - viele dieser hochsensiblen Daten finden sich auf dem Smartphone. Dennoch ist den Deutschen die Sicherheit ihrer Daten auf dem Handy nicht wichtig, wie eine Umfrage zeigt.

30.9.16 | Artikel: 970087
Die EU-Datenschutz-Grundverordnung kommt!

Ab dem 25. Mai 2018 tritt die EU-Datenschutz-Grundverordnung in Kraft. Betroffene müssen dann in einfacher Sprache bei der Erhebung von personenbezogenen Informationen transparent darüber aufgeklärt werden …

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
19.1.17 | Artikel: 980001
PIRAT erreicht besseren Schutz vor Internet-Tracking

«Beim vermeintlich anonymen Surfen im Netz ermöglicht die übermittelte Internetkennung (IP-Adresse) eine Rückverfolgung jedes Klicks zum genutzten Anschluss – beispielsweise zur Versendung von Abmahnungen oder für polizeiliche Ermittlungen.

30.1.17 | Artikel: 980003
America First: Datenschutz nur noch für (US-)Inländer

Die amerikanischen Technologie-Giganten Google, Facebook, Microsoft, Twitter und Amazon werden womöglich die ersten Opfer der von Präsident Trump verfolgten «America First»- Politik sein.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
23.6.17 | Artikel: 980018
Bitkom zum so genannten «Staatstrojaner»

Zur Gesetzesänderung, die den Einsatz von so genannten «Staatstrojanern» zur Überwachung der verschlüsselten Messenger-Kommunikation auf Smartphones erlauben soll, erklärt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr.

22.6.17 | Artikel: 980017
Infografik zeigt, was welche Länder Ihnen (legal) online gestatten

Online-Zensur ist das neueste Schlachtfeld im Kampf für die Informationsfreiheit und den uneingeschränkten Zugriff auf Inhalte und Wissen. Die Infografik von vpnMentor der Online-Zensur zeigt auf …

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
13.6.17 | Artikel: 980015
Ransomware: Früher, jetzt und künftig

Alleine im Jahr 2016 erpressten Hacker über eine Milliarde US-Dollar durch Ransomware-Angriffe. Die Angriffe zielten zumeist auf kleinere und größere Unternehmen und Organisationen ab.

16.5.17 | Artikel: 980011
Update: Weltweite Cyber-Sicherheitsvorfälle durch Ransomware

Die Gefährdungslage durch die aktuellen Cyber-Angriffe mit der Ransomware «WannaCry» ist unverändert. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) beobachtet die Lage weiterhin intensiv und unterstützt Betroffene in Deutschland bei der Bewältigung der Vorfälle. …