Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Strom zu Gas Anlage für den Regelenergiemarkt

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Strom zu Gas Anlage für den Regelenergiemarkt

10.05.14  12:30 | Artikel: 961502 | News-Artikel (Red)

Strom zu Gas Anlage für den Regelenergiemarkt«Speichertechnologien zu entwickeln, ist eine der wichtigsten Herausforderungen für die Energiewende, wenn die Integration von Wind- und Solarstrom gelingen soll. Die beteiligten Unternehmen leisten mit ihrer innovativen Anlage einen wichtigen Beitrag», erklärte der hessische Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir anlässlich der Inbetriebnahme der Strom zu Gas-Demonstrationsanlage auf dem Gelände der Frankfurter Mainova AG.

Am Mittwoch dieser Woche nach die erste Power-To-Gas Anlage ihren Regelbetrieb auf, wie die Betreibergruppe Thüga in einer Pressemitteilung mitteilt. Bis Ende 2016 läuft zunächst eine Forschungsphase, der Anlage, deren Geschäftsmodell zunächst einmal darin besteht durch Stromverbrauchen Geld zu verdienen.

Die Umwandlung von Strom in Gas ist zunächst nicht effizient, denn es wird mehr Strom für die Umwandlung von Wasser in Wasserstoff benötigt, wie man später bei einer Verbrennung wieder herausholen kann. Der Große Vorteil von Gas ist allerdings, dass man dieses speichern kann. Nutzt man Strom, der zu viel vorhanden ist, so ist dies ein durchaus lukrativer Weg.

Für private Stromverbraucher unvorstellbar, dass es Zeiten gibt, bei denen der Bezug von Strom auch Geld bringt. Vollständig kostenlos ist der Strom nicht, da EEG-Umlage und Netzentgelte zumindest in der Theorie trotzdem anfallen, aber wird clever gehandelt, dann steht ein kleines schwarzes Plus vor der Null. Die Rede ist vom Regelenergiemarkt.

Regelenergie wird generell dazu verwendet, die Netzfrequenz zu stützen. Ist zuwenig elektrische Energie im Netz vorhanden, so geht die Frequenz nach unten – ist zu viel Energie vorhanden, dann geht sie nach oben. Für beides sind grenzen definiert, die als Folge eine Aktivierung der sogenannten Regelleistung haben. Kraftwerke, die entweder Strom zusätzlich ins Netz liefern, oder ihre Leistung reduzieren. Letzteres wird auch als negative Regelenergie bezeichnet.

Regelleistung ist ausschreibungspflichtig, Veröffentlicht wird der Abruf und das Ergebnis der Auktionen auf einer Informationsseite der Übertragungsnetzbetreiber.

Die jetzt in Frankfurt in Betrieb genommene Anlage soll negative Regelenergie bereitstellen. D.h. die Umwandlung von Strom in Gas wird dann angeworfen, wenn die Netzfrequenz über einen bestimmten Sollwert steigt.

Es ist ein recht kleiner Schattenmarkt, in dem sich die Anlage befindet, denn zwar muss physikalisch immer genau soviel Strom im Netz sein, wie gerade verbraucht wird. Kaufmännisch stellt dies der Handel aber eigentlich bereit her. Der Markt von Regelenergie ist daher eher klein, denn es wird lediglich ein Überschuss abgegriffen, den es bei ordentlicher Marktführung gar nicht geben dürfte.





Autor: Thorsten Zoerner

blog.stromhaltig.de

Thorsten Zoerner betreibt den Blog stromhaltig.de. Einen Großteil seiner Fachartikel veröffentlichen wir regelmäßig auch hier auf unserer Seite. Thorsten Zoerner ist Gründungsmitglied der Energieblogger.



0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Energiepolitik | Power2Gas

Schlagworte:

Thüga (4) | Sekundärregelleistung (3) | Fraunhofer Institut (2) | Steuerungsalgorithmus (2) | Anschubfinanzierung (3) | Speicher (84)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961502







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

12.6.17 | Artikel: 980014
Anteil an erneuerbaren Energien steigt weiter - Erneuerbare weltweit günstigste Energiequelle

Das Erneuerbare-Energien-Netzwerk «Renewable Energy Policy Network for the 21st Century» (REN21) hat die 12. Ausgabe des «Global Status Report 2017» veröffentlicht.

18.7.17 | Artikel: 980019
Fell: Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber

Wirtschaft und Union diffamieren Erneuerbare Energien als Energiepreistreiber, aber die Industrieenergiepreise sinken doch seit Jahren! Seit Jahren brandmarken Union, FDP, SPD die Erneuerbaren Energien als Preistreiber im Energiesektor.

27.4.17 | Artikel: 980009
Franz Alt: Trump hat recht: Die Feigheit der deutschen Politik

Wer gehofft hatte, dass wenigstens der VW-Dieselskandal ein Weckruf sein und die große Koalition zum Umdenken und Umhandeln bringen könnte, sieht sich jetzt enttäuscht.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
29.4.17 | Artikel: 980010
Baden-Württemberg: Entwicklung der erneuerbaren Energien

Das Zentrum für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg hat im Auftrag des Umweltministeriums einen Bericht zur Entwicklung der erneuerbaren Energien für das Jahr 2016 erarbeitet.

24.3.17 | Artikel: 980008
Klimaneutral Drucken - immer mehr Unternehmen zeigen Engagement

Im Pariser Klimaabkommen hat sich die EU verpflichtet, seinen Ausstoß an Kohlendioxid bis 2030 um 40 Prozent gegenüber 1990 zu senken. Dieses Ziel kann nur erreicht werden, wenn alle Einsparmöglichkeiten genutzt werden.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

7.2.17 | Artikel: 980004
Bundesbürger wünschen sich innovative Strom-Angebote

Tarife, bei denen Strom weniger kostet, wenn der Wind weht oder die Sonne scheint, intelligente Geräte, die sich dann einschalten, wenn Strom günstig ist und bessere Informationen über den eigenen Energieverbrauch - eine Mehrheit der Bundesbürger interessiert sich für innovative Stromangebote, die durch die Digitalisierung der Energienetze möglich werden. …