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GTAI: Erneuerbare Energien sind weltweit gefragt

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GTAI: Erneuerbare Energien sind weltweit gefragt

14.05.14  09:00 | Artikel: 961510 | News-Artikel (e)

GTAI: Erneuerbare Energien sind weltweit gefragtStudie von Germany Trade & Invest zeigt Chancen für deutschen Mittelstand auf

Der weltweite Energiebedarf wird bis zum Jahr 2035 um 33% steigen, die Nachfrage nach Primärenergie aus erneuerbaren Energieträgern um insgesamt 77% (verglichen mit 2011). Das geht aus dem World Energy Outlook 2013 der Internationalen Energieagentur (IEA) hervor.

Gute Nachrichten für die deutsche Wirtschaft, die hierzulande an der Umsetzung der Energiewende arbeitet und über wertvolles Know-how verfügt, das weltweit gefragt ist. Germany Trade & Invest (GTAI) hat in 68 Ländern untersucht, wie diese in Zukunft ihre Energieversorgung sicherstellen, wo sie investieren wollen und welche Chancen deutsche Unternehmen auf diesen Märkten haben:

"Die Pläne von so unterschiedlichen Ländern wie beispielsweise China, Angola oder Indien unterscheiden sich natürlich stark voneinander. Gemeinsam ist ihnen aber, dass sie eindeutig auch auf erneuerbare Energien setzen und dass der Netzausbau eine überaus wichtige Rolle spielt", erklärt Dr. Jürgen Friedrich, Geschäftsführer von Germany Trade & Invest.

In Indien beispielsweise, so die Recherche der GTAI, beträgt der Anteil der erneuerbaren Energien an der gesamten produzierten Energie bereits heute 30%. Bis 2030 soll dieser Anteil auf 46% steigen. Das Stromnetz soll massiv ausgebaut werden, bis 2017 sind 110.000 Netzkilometer im Hochspannungsbereich geplant. Insgesamt sind Investitionen in Höhe von etwa 58,7 Milliarden Euro vorgesehen.

Angolas Stromwirtschaft zählt momentan zu den am wenigsten effizienten in Afrika. Bis 2017 will die Regierung 23,4 Mrd. US$ investieren, um das zu ändern. Der wichtigste Energieträger des Landes ist momentan die Wasserkraft (52% der Kraftwerkskapazitäten). Erstmals soll jetzt in Windkraft investiert und der Ausbau der Solarenergie forciert werden. 80% der Angolaner sind zur Deckung ihres Energiebedarfs auf Biomasse angewiesen.

Das Rückgrat der chinesischen Energieerzeugung bilden Kohlekraftwerke - ein riesiges Problem für das Land. Mit 27% des weltweiten Ausstoßes von Kohlendioxid (2012) ist China Spitzenreiter, die Luftverschmutzung gefährdet die Gesundheit der Menschen.

Neben der Modernisierung der Kohlekraftwerke setzt die Regierung verstärkt auf nicht-fossile Energieträger (erneuerbare Energien und vor allem Kernenergie), deren Anteil am Primärenergieverbrauch von 8,3% (2010) auf rund 15% steigen soll. 31 Atomkraftwerke werden momentan gebaut, über 100 weitere sind in Planung. Insgesamt sollen die Kapazitäten zur Stromerzeugung bis 2035 um 61% aufgestockt werden, Kohlekraftwerke werden dabei weiterhin eine überaus wichtige Rolle spielen.

"Weltweit steigt der Energiebedarf. Bei der Energiegewinnung setzen die Länder sehr stark auf die Atomkraft und völlig pragmatisch auf diejenigen Ressourcen, die sie im Überfluss haben. Sei es beispielsweise Kohle oder Gas, sei es die Wasserkraft, sei es Solar- oder Windenergie: Es ist die Ausweitung auf alle möglichen Energiequellen, die Chancen für deutschen Unternehmen in diesem Bereich weltweit erhöht", so Dr. Jürgen Friedrich weiter.

Das gesamte Internetspecial Energiewende weltweit




(Quelle: Germany Trade & Invest)


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Themenbereiche:

Energiepolitik | Studie

Schlagworte:

Primärenergie (7) | Energieträger (18) | World Energy Outlook 2013 | IEA (7)




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