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Atom-Stiftung ist durchsichtiger Erpressungsversuch

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Atom-Stiftung ist durchsichtiger Erpressungsversuch

16.05.14  09:11 | Artikel: 961521 | News-Artikel (e)

Atom-Stiftung ist durchsichtiger Erpressungsversuch
Hermann Albers, Präsident des
Bundesverband WindEnergie e.V.
© BWE/Silke Reents
Während in Berlin tausende Menschen am 10. Mai 2014 für eine nachhaltige und kostengünstige Energieversorgung durch effizienten Energieeinsatz und erneuerbare Energiequellen auf die Straße gehen, versuchen die Betreiber der Atomkraftwerke ihre finanzielle Risikoverantwortung für Rückbau der Atommeiler und die atomare Endlagerung auf den Steuerzahler abzuladen.

Für jede Windenergieanlage muss heute bereits vor Baubeginn eine Bürgschaft für den Rückbau der Anlage bereitgestellt werden. Diese Kosten müssen von den heute 9,13 €/Cent pro kWh Einspeisevergütung finanziert werden. Gleiches muss auch für die konventionellen Kraftwerke gelten.

"Die Bundesregierung sollte den Versuch der Energiekonzerne, sich von den Risiken ihrer Atomaktivitäten freizukaufen, klar ablehnen. Es geht nicht an, dass die Konzerne jahrzehntelange Folgekosten der Allgemeinheit aufbürden. Gerade angesichts der ungeklärten Endlagerproblematik für den atomaren Müll braucht es eine langfristige finanzielle Verantwortung derjenigen Unternehmen, die jahrelang massive Gewinne erwirtschaftet haben", so Hermann Albers, Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, zu entsprechenden Medienberichten.

"Angesichts der Probleme der alten Stromwirtschaft ist es allerdings zwingend erforderlich, dass bilanzierte Rückstellungen für den Rückbau der Atomkraftwerke auch tatsächlich zur Verfügung stehen. Hier erscheint es notwendig, dass die Bundesregierung gegebenenfalls auch gesetzgeberisch tätig wird. Dass die Konzerne ihre ungerechtfertigten Schadensersatzklagen jetzt als Druckmittel einsetzen, um das nicht mehr funktionierende Atomgeschäft loszuwerden, ist dreist. Es ist nichts anderes als der Versuch, den Staat und damit die Bürgerinnen und Bürger zu erpressen. Auch deshalb muss die Bundesregierung standhaft bleiben und die Stiftungsidee ablehnen.

Die enormen Folgekosten der Nutzung der Atomenergie sind nach wie vor nicht zu beziffern. Deshalb ist die zügige Fortführung der Energiewende so wichtig. Die Erneuerbaren Energien sind preiswert, nachhaltig und kostentransparent. Wir stemmen heute bereits 27 Prozent des Strommarktes und sind in der Lage, die zügige Abschaltung der Atomkraftwerke zu kompensieren. Damit ersparen wir nachfolgenden Generationen enorme finanzielle Lasten", so der Präsident des Bundesverbandes WindEnergie, Hermann Albers.




(Quelle: Bundesverband Windenergie e.V. (BWE))


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Themenbereiche:

Energiepolitik | Atomkraft | Unternehmen

Schlagworte:

Atom-Stiftung | Erpressungsversuch | Rückbau (4) | Folgekosten (5) | Energiekonzerne (14) | Bundesregierung (104)




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