Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Beratung über Novelle des EEG erst später

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Beratung über Novelle des EEG erst später

24.06.14  14:00 | Artikel: 961647 | News-Artikel (e)

Beratung über Novelle des EEG erst späterDer Ausschuss für Wirtschaft und Energie hat seine Beratungen über die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (18/1304) in seiner Sitzung am Dienstag Morgen noch nicht abschließen können.

Der Vorsitzende des Ausschusses, Peter Ramsauer (CSU), sprach von einer "etwas unübersichtlichen Gesamtgefechtslage", da die Änderungsanträge der Koalitionsfraktionen CDU/CSU und SPD zu dem Gesetzesvorhaben erst am Dienstag Nachmittag in Fraktionssitzungen beschlossen werden könnten.

Die CDU/CSU-Fraktion zeigte sich ebenfalls "nicht unbedingt begeistert" und die SPD-Fraktion sprach von einer "besonderen Situation". Die Koalitionsfraktionen zeigten sich aber gemeinsam überzeugt, über die Änderungsanträge ordnungsgemäß in einer Sitzung des Ausschusses am Dienstag Abend beraten zu können.

Anderer Meinung waren die Oppositionsfraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen. Es sei unmöglich, Änderungsanträge, deren genauen Umfang man bisher nicht einmal einschätzen könne, bis zum Abend zu beraten. Es gehe um Menschen, die Energiewende und den Kohlendioxidausstoß, erklärte die Linksfraktion. Das Gesetze könne nicht einfach durchgewunken werden.

Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen sprach von einem "Riesen-Chaos". Das sei der Wichtigkeit des Gesetzes in keiner Weise angemessen. Gegen die Stimmen der Oppositionsfraktionen beschloss der Ausschuss mit der Mehrheit der Koalitionsfraktionen, die Beratungen am Abend fortzusetzen.

Alle Fraktionen begrüßten eine vom Normenkontrollrat vorgelegte ergänzende Stellungnahme zur EEG-Novelle. Danach wird der von der Regierung dargestellte Anstieg des Erfüllungsaufwands der Wirtschaft um jährlich 5,6 Millionen und einmalig um 13 Millionen Euro bestätigt. Für die Verwaltung wird mit einem Anstieg des Erfüllungsaufwandes um jährlich 7,4 und einmalig um 0,9 Millionen Euro gerechnet.

Der Normenkontrollrat rechnet aber mit weiteren, bisher noch nicht berücksichtigten kostenerhöhenden Effekten etwa durch die Einbeziehung der Eigenversorgung in die EEG-Umlage. Eine seriöse Abschätzung dieser Kosten sei aber zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich.




(Quelle: Deutscher Bundestag)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Photovoltaik | EEG

Schlagworte:

EEG-Novelle (30) | Bundestag (49) | Solarenergie (44) | Ausbau (80) | Einbruch (5) | Belastungen (8) | Gesetzesentwurf (8)




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961647







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.7.16 | Artikel: 970061
SolarContact-Index: Photovoltaik-Nachfrage stürzt ins Sommerloch

Das Interesse an PV-Anlagen ist im zurückliegenden Juni ins Sommerloch gefallen. Mit rund 90 Punkten verharrt der Index unter seinem 12-Monats-Durchschnitt.

25.1.17 | Artikel: 980002
bne zum Stromsteuergesetz: «Richtige Entscheidung»

Zum Verzicht auf die Ausdehnung der Stromsteuer auf Solaranlagen im Stromsteuergesetz, erklärt Robert Busch, Geschäftsführer des Bundesverbandes Neue Energiewirtschaft (bne):…

aktuelle Informationen an Ihre Zielgruppe verschicken?
Newsletter Server V3: einfach, schnell, günstig!
7.7.16 | Artikel: 970060
6 Millionen Euro für neues Forschungsprogramm zur Energiewende

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat ein neues Forschungsprogramm namens «Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW» gestartet.

13.10.16 | Artikel: 970089
EEG-Umlage steigt: Handwerkstag sieht Akzeptanz der Energiewende auf der Kippe

Die EEG-Umlage steigt erneut auf Rekordniveau, kein Ende der Kostenspirale in Sicht. Angesichts der für Freitag angekündigten Bekanntgabe der Erhöhung übt Landeshandwerkspräsident Rainer Reichhold drastische Kritik…

Diagramme & Infografiken
aus dem Bereich erneuerbare Energien
22.3.17 | Artikel: 980007
Energieversorger: Bitte aufwachen! Stromkunden wünschen sich neue Produkte und Dienstleistungen

Fragt man die Verbraucher, stehen die Türen für neue Geschäftsmodelle auf dem Energiemarkt weit offen. Ein großer Teil der Stromkunden zeigt sich bereit, innovative Angebote der Energieversorger zu nutzen.

4.11.16 | Artikel: 970091
Stromanbieter sind nur die Monetarisierung des Marketing-Mix

Wirtschaftsunterricht, 11. Klasse, auf dem Lehrplan seht das Geheimnis, wie aus Marketingstrategien konkrete Aktionen abgeleitet werden können. Die Schüler lernen, dass man scheinbar überhaupt nichts produzieren muss, um am Markt erfolgreich zu sein.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
6.7.16 | Artikel: 970059
Smart-Meter: Energieversorger tasten sich langsam ran

Im Rahmen der vom SmartGridsBW e.V. initiierten Bloggertour nutzen die Teilnehmer die Möglichkeit, etwas über verschiedene Themen im Rahmen der Energiewende zu erfahren.

15.7.16 | Artikel: 970062
Fell: Deutsche Bank steigt aus der Kohle aus

Seit einiger Zeit findet ein starkes Divestment großer Banken aus der Kohle statt. Getrieben von Verlusten und dem Druck von Umweltorganisationen verlassen immer mehr Unternehmen das umweltschädliche Geschäft.