Home UnternehmenProdukte
& Lösungen
Kompetenzen
& Services
erneuerbare
Energien
News
& Aktuelles
Impressum
& Kontakt
 
  

Netze BW testet das intelligente Verteilnetz von morgen

Nachrichten
Aktuelles
Presse
Vorträge, Seminare
& Workshops
Bildschirmauflösungen, Browser, Statistik & Co.
Datenschutz
Suche










Netze BW testet das intelligente Verteilnetz von morgen

26.06.14  08:35 | Artikel: 961657 | News-Artikel (e)

Netze BW testet das intelligente Verteilnetz von morgenKöpfchen statt Kupfer soll in den zukünftigen Verteilnetzen bestehen. Der Baden-Württembergische Verteilnetzbetreiber Netze BW hat dazu heute eine Pressemitteilung veröffentlicht, in dem Pilotprojekt in der Region Hohenlohe-Tauber vorgestellt wird, bei dem der in Kooperation mit Siemens Smart Grid entwickelte Prototyp des intelligenten Verteilnetzes verprobt werden soll.

Der Pilot wird die Spannungsprobleme lösen müssen, die aktuell in den Verteilnetzen auftritt, sowie moderne Verfahren wie den Grünstrom-Index zu implementieren haben. [TZ]

Pilotprojekt "Dezentrale Netzintelligenz" setzt auf Köpfchen statt Kupfer

Baden-Württemberg hat Netzgebiete, die bis zu fünf Mal mehr regenerative Erzeugungsleistung haben, als sie selbst benötigen. Die ursprüngliche Aufgabe des Verteilnetzes wird dadurch auf den Kopf gestellt. Wie kann ein Verteilnetzbetreiber den in Zeiten der Energiewende gestiegenen Anforderungen eines sicheren Netzbetriebs gerecht werden und gleichzeitig, im Sinne des Verbrauchers, Kosten schonen?

Antworten hierauf hat Netze BW im unternehmenseigenen Netzlabor entwickelt: Das Pilotprojekt "Dezentrale Netzintelligenz" ermöglicht einen vorausschauenden Netzbetrieb und hat wahre Selbstheilungskräfte. Das rund 100.000 Kilometer lange Verteilnetz der Netze BW wird in mehreren Leitstellen von speziell ausgebildeten Mitarbeitern überwacht und gesteuert. Sie greifen durch Schaltvorgänge stabilisierend in das Netz ein und dirigieren den Energiefluss.

Der in Kooperation mit Siemens Smart Grid entwickelte Prototyp automatisiert einen Großteil dieser Arbeitsschritte und wird in den kommenden Monaten erstmalig in der Region Hohenlohe-Tauber rund um Niederstetten eingesetzt. Herzstück ist dabei ein Netzgebietscontroller, der, als Mikrorechner im Umspannwerk Niederstetten eingebaut, das unterlagerte Mittelspannungsnetz überwacht und steuert.

Dafür erhält er Messwerte aus insgesamt 14 Ortsnetzstationen, auf deren Grundlage er Fehler im Netz frühzeitig erkennt und mit geeigneten Schaltmaßnahmen behebt. Versorgungsunterbrechungen können so verhindert oder stark eingegrenzt werden. Gleichzeitig kann über den Controller die Spannung im Verteilnetz besser gesteuert werden, um noch weitere dezentrale Erzeugungsanlagen aus dem Bereich Wind und Photovoltaik zu integrieren. Dadurch reduziert das System den Netzausbaubedarf erheblich.

"Nur durch den Einsatz smarter Technologien kann die Energiewende ein kostenschonendes Erfolgsmodell werden. Deswegen arbeiten wir heute mit Hochdruck an Lösungen für die sichere Energieversorgung von morgen", erklärt Dr. Martin Konermann, Technischer Geschäftsführer der Netze BW.


EnBw Grafik
Das Verteilnetz ohne Dezentrale Intelligenz: Mitarbeiter steuern in Leitstellen (Gebäude im Hintergrund) das Netz. Um weitere dezentrale Erzeugungseinheiten in das Netz integrieren zu können, muss dieses ausgebaut werden (Baustellenschilder).


Über die Netze BW GmbH:

Die Netze BW GmbH (Stuttgart) ist das größte Netzunternehmen für Strom, Gas und Wasser in Baden-Württemberg und eine hundertprozentige Tochtergesellschaft der EnBW Energie Baden-Württemberg AG. Mit insgesamt 3283 Mitarbeitern betreibt Netze BW das Hoch-, Mittel- und Niederspannungsnetz von EnBW und erbringt und vertreibt netznahe und kommunale Dienstleistungen für Kommunen und Stadtwerke in den Bereichen Strom, Gas, Wasser, Wärme und Telekommunikation.



[Mit Textteilen von Thosten Zoerner]




(Quelle: Netze BW)


0 Kommentar(e) zum Artikel.
Kommentar schreiben


Themenbereiche:

erneuerbare Energien | Netze | Unternehmen

Schlagworte:

Verteilnetz (43) | Netze BW | Grünstrom-Index (2) | Netzlabor | Netzintelligenz“ | dezentrale Erzeugungsanlagen | Schaltmaßnahmen




Seite per Mail versenden

Kurz-Link zu dieser Seite: http://psrd.de/@961657







© by Proteus Solutions GbR 2017


Alle hier veröffentlichten Texte, Dokumente und Bilder sind urheberrechtlich geschützt.
Bitte beachten Sie dazu auch die weiteren Informationen unter dem Menüpunkt Mediadaten.
Informationen zum Datenschutz finden Sie in unserem Impressum.



Proteus Solutions GbR , Allmandsteige 11, 78564 Reichenbach
Tel: (0 74 29) 876 91 - 70 oder 0800-50506055, Fax (0 74 29) 876 91 - 77
Spam@proteus-solutions.de

80.147.220.63 - (04.05.2016 14:30:00)


 

verwandte Themen
12.7.16 | Artikel: 970061
SolarContact-Index: Photovoltaik-Nachfrage stürzt ins Sommerloch

Das Interesse an PV-Anlagen ist im zurückliegenden Juni ins Sommerloch gefallen. Mit rund 90 Punkten verharrt der Index unter seinem 12-Monats-Durchschnitt.

7.7.16 | Artikel: 970060
6 Millionen Euro für neues Forschungsprogramm zur Energiewende

Das Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft hat ein neues Forschungsprogramm namens «Transformation des Energiesystems in Baden-Württemberg – Trafo BW» gestartet.

PVStatistik Deutschland:
installierte Anlagenleistung online abfragen.
13.6.16 | Artikel: 970050
Braucht der Stromanbieter die Postanschrift des Kunden? Muss ich einen Namen angeben? #Datenschmutz

Wechselt man den Stromanbieter, so wird als erstes beim Ausfüllen des Vertrages nach der Postanschrift gefragt. Warum? Für eine Stromlieferung ist diese Information nicht notwendig – bezahlen könnte man auch im Voraus in Bar.

20.6.16 | Artikel: 970051
Strom DAO - Einfach(er) erklärt

Nachdem einige Leser zum Beitrag "Ein Stromanbieter aus der Blockchain – Strom DAO" kommentiert haben, dass sie eine etwas andere Erklärung wünschen ein zweiter Versuch.

Besser im Netz gefunden werden.
Optimieren Sie jetzt Ihre Website!
10.6.16 | Artikel: 970049
Stromliefervertrag in der Blockchain

Im letzten Beitrag ging es darum, wie man einen SmartMeter in eine Blockchain bekommt. Dies ist wichtig, aber nur der Anfang einer ganzen Kette von Abläufen, die letztendlich die Wertschöpfung zwischen Stromerzeugung, Verteilung und Verbrauch ausmachen.

6.7.16 | Artikel: 970059
Smart-Meter: Energieversorger tasten sich langsam ran

Im Rahmen der vom SmartGridsBW e.V. initiierten Bloggertour nutzen die Teilnehmer die Möglichkeit, etwas über verschiedene Themen im Rahmen der Energiewende zu erfahren.

Artikel verpasst?
Nutzen Sie unsere Volltextsuche!
15.7.16 | Artikel: 970062
Fell: Deutsche Bank steigt aus der Kohle aus

Seit einiger Zeit findet ein starkes Divestment großer Banken aus der Kohle statt. Getrieben von Verlusten und dem Druck von Umweltorganisationen verlassen immer mehr Unternehmen das umweltschädliche Geschäft.

11.8.16 | Artikel: 970075
Börsen-Zeitung: Doppelter Milliardenschock - Kommentar zu Eon

Die Verwerfungen der Energiewende treffen Eon mit voller Wucht. Der Energiekonzern wähnte den Kapitalmarkt gut vorbereitet auf den Milliardenschock in der Bilanz.